Immobilien

Bundesministerium legt Novelle des Baugesetzbuchs vor

7. April 2026 Immobilien

Im Mittelpunkt der Reform steht der Vorrang für mehr Wohnraum. Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt sollen künftig weitergehende Möglichkeiten erhalten, Wohnungsbau zu priorisieren. So können sie etwa ein überragendes öffentliches Interesse am Wohnungsbau feststellen. Zugleich soll das Raumordnungsrecht erstmals ein Instrument zur Bekämpfung des Wohnraummangels in angespannten Märkten schaffen. Künftig könnte die übergeordnete Raumordnung gegenüber den Kommunen vorgeben, wo zusätzlicher Wohnraum entstehen muss. Auch bei Umweltprüfungen sind Erleichterungen vorgesehen. Im Bauleitplanverfahren sollen nur noch die weniger detaillierten Anforderungen der Strategischen Umweltprüfungweiterlesen

Eine Branche im Aufbruch: VDIV-Umfrage zeigt, dass Controlling in der Immobilienverwaltung an Bedeutung gewinnt

7. April 2026 Immobilien

Die Ergebnisse zeichnen insgesamt ein positives und dynamisches Bild. 79 Prozent der Verwaltungen setzen sich strategische Ziele, 75 Prozent arbeiten mit einer Liquiditätsplanung und 75 Prozent erstellen ein Jahresbudget. Betriebswirtschaftliche Auswertungen sind damit für viele Unternehmen längst gelebte Praxis. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass mit wachsender Unternehmensgröße auch der Einsatz von Kennzahlen, Controllinginstrumenten und spezialisierter Software zunimmt. Vor allem kleinere und mittlere Verwaltungen stehen damit unter besonderem Anpassungsdruck. Sie müssen dieselbe regulatorische und operative Komplexität bewältigen wie größere Marktteilnehmer, verfügenweiterlesen

BGH erteilt starrer Drei-Angebote-Praxis endlich eine Absage

7. April 2026 Immobilien

Damit stellt der BGH klar, dass die in der Instanzrechtsprechung häufig verlangte „Drei-Angebote-Regel“ keine gesetzliche Vorgabe ist. Vergleichsangebote bleiben zwar ein geeignetes Mittel zur Vorbereitung von Beschlüssen, sie sind aber nicht zwingend. Ob die Entscheidungsgrundlage ausreicht, ist nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. Maßgeblich sind insbesondere Art und Umfang der Maßnahme, ihre Dringlichkeit sowie die sonstigen Rahmenbedingungen.  Für die Praxis besonders wichtig: Der BGH erkennt ausdrücklich an, dass auch die langjährige positive Erfahrung mit einem Handwerksunternehmen eine tragfähige Grundlageweiterlesen

Bund startet Förderung für E-Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus ab 15. April

7. April 2026 Immobilien

„WEG brauchen keine symbolische Förderung, sondern ein Verfahren, das zu den praktischen Begebenheiten passt. Dass Anträge jetzt auch vor einer Beschlussfassung durch die Eigentümergemeinschaft gestellt werden können, ist wegweisend und nimmt die Besonderheiten von WEG ernst. Erstmals wird damit eine zielgerichtete Förderung möglich. Ich freue mich, dass das Bundesverkehrsministerium unseren Argumenten gegenüber aufgeschlossen war“, so VDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. Positiv aus Sicht des VDIV Deutschland ist zudem, dass Wohnungseigentümergemeinschaften im Programm ausdrücklich als eigene Zielgruppe (neben KMU/Privateigentümer und Wohnungsbaugesellschaften/Immobilienunternehmen) berücksichtigt werden.weiterlesen

Wohnungsbau: Erste Erholungssignale, aber Neubau bleibt unter Druck

17. März 2026 Immobilien

Gestützt wird die leichte Belebung vor allem durch verbesserte Finanzierungsbedingungen. Ein stabileres Zinsumfeld, weitgehend konstante Baupreise und zusätzliche öffentliche Mittel, unter anderem aus dem Sondervermögen für Infrastruktur, stärken die Investitionsbereitschaft. Auch bei den Wohnungsbaukrediten ist wieder Bewegung erkennbar. Dennoch fließt ein erheblicher Teil des Kapitals weiterhin eher in Bestandsimmobilien als in dringend benötigte Neubauprojekte. Gerade darin sehen Fachleute von Banken, Bauindustrie und aus dem Baugewerbe ein zentrales Problem. Denn trotz erster Aufhellungen reicht die Dynamik nicht aus, um den Wohnraummangelweiterlesen

Neue Grundsicherung: Jobcenter können früher auf niedrigere Wohnkosten drängen

17. März 2026 Immobilien

Für den Wohnungsmarkt besonders relevant ist die Neuregelung der Karenzzeit. Künftig sollen Unterkunftskosten auch im ersten Bezugsjahr nicht mehr unbegrenzt anerkannt werden. Nach dem Gesetzentwurf werden Aufwendungen, die über dem Anderthalbfachen der örtlichen Angemessenheitsgrenze liegen, auch in der Karenzzeit nicht mehr als Bedarf berücksichtigt. Zugleich greift die Pflicht zur Kostensenkung früher: Die Angemessenheit der Unterkunft wird nicht erst nach zwölf Monaten, sondern von Beginn an schärfer geprüft. Für Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sieht der beschlossene Kompromiss allerdings Ausnahmen vor.  Zusätzlich wirdweiterlesen

KI-Verordnung: Bundesregierung legt nationales Umsetzungsgesetz vor

17. März 2026 Immobilien

Eine zentrale Rolle soll dabei die Bundesnetzagentur übernehmen. Sie soll künftig als Marktüberwachungsbehörde für die Einhaltung der KI-Verordnung zuständig sein, soweit keine anderen Fachbehörden verantwortlich sind. Zudem ist bei ihr ein Koordinierungs- und Kompetenzzentrum vorgesehen, das die Zusammenarbeit der zuständigen Stellen bündeln, Fachwissen aufbauen und als Schnittstelle zu europäischen Institutionen fungieren soll. Darüber hinaus soll eine unabhängige KI-Marktüberwachungskammer eingerichtet werden, die bestimmte Hochrisiko-KI-Systeme überwacht. Vorgesehen ist außerdem, die Bundesnetzagentur als zentrale Anlauf- und Beschwerdestelle auszugestalten. Bürgerinnen und Bürger sollen dortweiterlesen

Stromspar-Check soll ab 2027 deutlich ausgeweitet werden

17. März 2026 Immobilien

Der Stromspar-Check richtet sich seit vielen Jahren an Haushalte mit niedrigen Einkommen. Speziell geschulte Stromsparhelferinnen und Stromsparhelfer beraten direkt vor Ort, geben alltagstaugliche Hinweise zum Energiesparen und statten die Haushalte mit einfachen, aber wirksamen Effizienzlösungen aus. Bundesweit wurden bislang an rund 115 Standorten knapp 500.000 Haushalte beraten. Nach Angaben zum Programm sparen diese im Durchschnitt rund 300 Euro pro Jahr. Insgesamt wurden auf diese Weise bereits rund 1 Million Tonnen CO2 vermieden. Die Bundesregierung will die Förderung über den Klima-weiterlesen

Ifo-Institut warnt vor weiterer Verschärfung der Mietpreisbremse

17. März 2026 Immobilien

Nach Analysen des Instituts liegen die Mieten für Neubauten deutlich über den Bestandsmieten, bundesweit um rund 30 Prozent, in attraktiven Großstädten teils um nahezu 50 Prozent. Das erschwere Umzüge und mindere die Mobilität auf dem Wohnungsmarkt. Besonders betroffen seien junge Wohnungssuchende, während ältere Menschen häufiger in zu großen Wohnungen verbleiben. Auch mit Blick auf möblierte und befristete Mietverhältnisse verweisen aktuelle Untersuchungen auf Ausweichbewegungen infolge bestehender Regulierung. In großen Städten mit Mietpreisbremse ist der Anteil solcher Angebote in den vergangenen Jahrenweiterlesen

GMG-Eckpunkte: Kritik an geplanter Neuausrichtung des Gebäudeenergiegesetzes

17. März 2026 Immobilien

Ausgangspunkt der Einwände ist die vorgesehene Aussetzung strengerer Verpflichtungen im Gebäudebestand bis 2029. Während nach bisherigem Recht deutlich ambitioniertere Anforderungen an den Einsatz erneuerbarer Energien vorgesehen waren, soll das neue Modell zunächst mit Grüngasanteilen arbeiten. Kritiker sprechen deshalb von einem deutlichen Rückschritt gegenüber dem bisherigen Regelungsniveau. Aus ihrer Sicht wird die Wärmewende damit nicht beschleunigt, sondern aufgeschoben. Das sei nicht nur klimapolitisch problematisch, sondern könne auch verfassungsrechtlich relevant sein, weil der Staat aus dem Grundgesetz heraus zu wirksamem Klimaschutz verpflichtetweiterlesen