Immobilien

Kontroverse um Gebäudemodernisierungsgesetz

16. Juni 2026 Immobilien

Kern des Gesetzentwurfs ist die Abkehr von der bisherigen 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen. Künftig sollen neue Gas- und Ölheizungen weiterhin eingebaut werden können, wenn sie ab 1. Januar 2029 schrittweise steigende Anteile CO2-neutraler Brennstoffe nutzen. Vorgesehen sind mindestens 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Dazu zählen unter anderem Biomethan, Bioöl, biogenes Flüssiggas sowie verschiedene Formen von Wasserstoff. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) warb in der Debatte für einen Neustart beiweiterlesen

TKG-Novelle greift Praxisforderungen der Immobilienverwaltungen auf

16. Juni 2026 Immobilien

„Der Entwurf zeigt: Die Praxiserfahrungen der Immobilienverwaltungen wurden aufgenommen. Wer Glasfaser bis in die Wohnungen bringen will, muss die Abläufe in Gebäuden, in WEG und in der Verwaltungspraxis ernst nehmen. Dass mehrere unserer Forderungen aufgegriffen wurden, ist ein wichtiger Erfolg für mehr Umsetzbarkeit im Bestand“, sagt Martin Kaßler, Geschäftsführer des VDIV Deutschland. Positiv bewertet der VDIV Deutschland insbesondere die vorgesehene Streichung der Pflicht zur Einholung von drei Angeboten. Diese Vorgabe hatte sich in der Praxis vielfach als erheblicher Hemmschuh erwiesen,weiterlesen

Neue Folge des VDIV-Podcast: Unternehmensnachfolge leicht gemacht

16. Juni 2026 Immobilien

Die dritte Folge von „Zur Sache! VDIV-Klartext mit Martin Kaßler“ widmet sich deshalb der Unternehmensnachfolge und dem Unternehmensverkauf in der Immobilienverwaltung. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen, die viele Inhaber früher oder später beschäftigen: Kommt eine familieninterne Nachfolge infrage? Gibt es geeignete Personen im Unternehmen? Ist ein Management Buyout möglich? Oder ist der Verkauf an einen Wettbewerber, Investor oder externen Nachfolger die realistische Lösung? Als profunden Gesprächsgast konnte Michael Winzer gewonnen werden. Er ist ausgebildeter Immobilienkaufmann und studierter Immobilienökonom mit überweiterlesen

Neue Podcast-Folge: Warum der Wohnungsmarkt trotz politischer Maßnahmen kaum in Bewegung kommt

2. Juni 2026 Immobilien

Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt, obwohl die Politik mit Mietpreisbremse, Wohnungsbau-Turbo, Gebäudetyp E und Förderprogrammen immer neue Instrumente auf den Weg bringt. In der neuen Folge des VDIV-Podcast „Zur Sache! VDIV-Klartext mit Martin Kaßler“ steht deshalb die Frage im Mittelpunkt, warum sich die deutsche Immobilienwirtschaft trotz zahlreicher politischer Maßnahmen nur langsam erholt. Zu Gast ist Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Imweiterlesen

Wohnungsfertigstellungen fallen auf niedrigsten Stand seit 2012

2. Juni 2026 Immobilien

Der Wohnungsbau in Deutschland steckt weiter in der Krise. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das entspricht einem Rückgang um 18 Prozent beziehungsweise 45.400 Wohnungen gegenüber dem Vorjahr. Damit sank die Zahl der Fertigstellungen bereits zum zweiten Mal in Folge deutlich und erreichte den niedrigsten Stand seit 2012. Besonders stark betroffen waren Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Zahl fertiggestellter Einfamilienhäuser ging um 23,3 Prozent auf 41.800 zurück, bei Zweifamilienhäusern lag das Minus bei 21,4 Prozentweiterlesen

Kleine Kommunen sollen bei der Wärmeplanung entlastet werden

2. Juni 2026 Immobilien

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Änderung des Wärmeplanungsgesetzes beschlossen. Vorgesehen ist eine sogenannte kleine Wärmeplanung für Gemeinden mit bis zu 15.000 Einwohnern. Diese Option kann freiwillig genutzt werden und soll Aufwand sowie Verfahrensdauer deutlich reduzieren. Bestands- und Potenzialanalysen, Zielszenarien, Dokumentationspflichten sowie Vorgaben zur Datenerhebung werden vereinfacht. Zudem setzt die Novelle Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie um. Für Gemeindegebiete mit mehr als 45.000 Einwohnern soll bei der Fortschreibung der Wärmepläne künftig auch die Kälteversorgung berücksichtigt werden. Die Frist für Wärmenetzausbau- und Dekarbonisierungspläneweiterlesen

BauGB-Upgrade soll Wohnungsbau beschleunigen und Kommunen stärken

20. Mai 2026 Immobilien

Die Bundesregierung will das Bauen in Deutschland dauerhaft einfacher, schneller und kostengünstiger machen – soweit so bekannt. Das Kabinett hat dazu nun die Novelle des Baugesetzbuchs verabschiedet. Im Zentrum stehen ein Vorrang für den Wohnungsneubau in angespannten Wohnungsmärkten, straffere Fristen für Genehmigungen, beschleunigte Umweltprüfungen und mehr kommunale Handlungsmöglichkeiten gegen verwahrloste Immobilien. Künftig sollen Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt ein überragendes öffentliches Interesse am Wohnungsbau erklären können. Damit soll die Ausweisung von Bauland erleichtert und der Wohnungsbau vor Ort stärker priorisiert werden.weiterlesen

Geplante Wohngeld-Kürzung sorgt für politischen Streit und kommunale Sorgen

20. Mai 2026 Immobilien

Bundesbauministerin Verena Hubertz steht wegen möglicher Einsparungen beim Wohngeld unter Druck. Nach Berichten soll ihr Ministerium im kommenden Jahr rund eine Milliarde Euro einsparen. Wahrscheinlichster Ansatzpunkt ist das Wohngeld, das derzeit ein Volumen von rund 2,4 Milliarden Euro hat. Politisch ist das heikel. Das Wohngeld war in der vergangenen Legislaturperiode deutlich ausgeweitet worden, um Haushalte mit niedrigen Einkommen angesichts steigender Wohn- und Energiekosten zu entlasten. Die Zahl der Wohngeld-Haushalte hat sich seither deutlich erhöht. Zuletzt erhielten betroffene Haushalte im Durchschnittweiterlesen

Immobilienfinanzierung: Eigenkapital und strengere Bankprüfungen bremsen Käufer

20. Mai 2026 Immobilien

Die Finanzierungsbedingungen für Immobilienkäufer bleiben angespannt. Nach einer Online-Umfrage von Von Poll Immobilien unter 236 selbständigen Immobilienexperten berichten 49,8 Prozent der Befragten seit den jüngsten geopolitischen Spannungen von einer schwierigeren Finanzierbarkeit. 31,3 Prozent sehen sogar eine deutlich schwierigere Situation. Nur 18,5 Prozent registrieren keine wesentlichen Veränderungen. Als Ursache gelten nicht allein die aktuellen geopolitischen Unsicherheiten rund um den USA-Iran-Konflikt. Sie verstärken vielmehr bestehende Belastungen durch Inflation, Energiepreise, wirtschaftliche Unsicherheit und ein anspruchsvolles Zinsumfeld. Finanzierungen sind weiterhin möglich, werden aber intensiverweiterlesen

Inflation bei 2,9 Prozent: Energiepreise erhöhen Kostendruck im Bestand

20. Mai 2026 Immobilien

Die Inflation in Deutschland hat sich im April weiter beschleunigt. Die Teuerungsrate stieg auf 2,9 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Januar 2024. Bereits im März hatte sie bei 2,7 Prozent gelegen, nach 1,9 Prozent im Februar. Haupttreiber waren deutlich gestiegene Energiepreise infolge des Irankriegs. Besonders stark fiel der Preisanstieg bei Kraftstoffen und Heizöl aus. Energie verteuerte sich insgesamt um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kraftstoffe lagen um 26,2 Prozent höher, leichtes Heizöl um 55,1 Prozent. Strom, Erdgasweiterlesen