Immobilien

Arbeitskosten steigen weiter – Deutschland bleibt deutlich über EU-Niveau

5. Mai 2026 Immobilien

Im europäischen Vergleich bleibt Deutschland ein Hochkostenstandort: Die Arbeitskosten liegen rund 29 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 34,90 Euro je Stunde. Noch höher sind sie nur in wenigen Ländern, allen voran Luxemburg mit 56,80 Euro sowie Dänemark und den Niederlanden. Am unteren Ende der Skala liegen Bulgarien, Rumänien und Ungarn mit deutlich geringeren Arbeitskosten. Auch langfristig zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend. Seit 2020 sind die Arbeitskosten in Deutschland im Durchschnitt um 22,3 Prozent gestiegen. Besonders stark fiel der Anstieg inweiterlesen

Umweltbundesamt-Bericht zeigt steigende CO2-Emmissionen im Gebäudesektor

5. Mai 2026 Immobilien

Während die Energiewirtschaft leichte Fortschritte verzeichnete und auch die Industrie ihre Emissionen unter anderem konjunkturbedingt senken konnte, zeigen sich in anderen Bereichen gegenläufige Entwicklungen. Besonders relevant für die Immobilienwirtschaft: Im Gebäudesektor stiegen die Emissionen um 3,4 Prozent. Auch der Verkehrssektor legte zu. Die Zahlen verdeutlichen, dass zentrale Klimaziele zunehmend unter Druck geraten. Laut UBA wird sich die Klimaschutzlücke bis 2030 voraussichtlich auf rund 30 Millionen Tonnen CO₂ vergrößern. Damit würde das gesetzlich verankerte Reduktionsziel von 65 Prozent gegenüber 1990 umweiterlesen

Wärmepumpe wird zum Standard: Absatz überholt Gasheizung

5. Mai 2026 Immobilien

Parallel wächst der Bestand rasant: Ende 2025 waren rund 1,9 Millionen Wärmepumpen in Betrieb. Die Marke von zwei Millionen Anlagen dürfte Anfang Mai 2026 überschritten worden sein. Branchenvertreter sprechen damit von einem strukturellen Wandel im Wärmemarkt. Ein zentraler Treiber ist die zunehmende Abkehr von fossilen Energieträgern. Die geopolitische Lage unterstreicht die Notwendigkeit, Energieversorgung unabhängiger zu gestalten. Wärmepumpen gelten dabei als Schlüsseltechnologie, da sie sowohl zur CO₂-Reduktion als auch zur Senkung der Importabhängigkeit beitragen. Hinzu kommt ein klarer Kostentrend: Fossile Energieträgerweiterlesen

DIHK-Blitzumfrage: Nahost-Konflikt treibt Kosten – Wirtschaft unter Druck

5. Mai 2026 Immobilien

Im Zentrum steht eine massive Kostenwelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders stark steigen Fracht- und Transportkosten (73 Prozent), Energiepreise (71 Prozent) sowie Rohstoff- und Materialkosten (58 Prozent). Die Folgen sind spürbar: Unternehmen berichten von stark schwankenden Preisen, unsicheren Kalkulationsgrundlagen und zunehmend schwierigen Beschaffungsbedingungen. Die Betriebe reagieren bereits auf den Druck. Die Hälfte der Unternehmen gibt höhere Kosten an Kunden weiter, 37 Prozent verschieben Investitionen und 43 Prozent stärken ihr Risikomanagement. Parallel verschärfen sich die Probleme in den Lieferketten: Verzögerungen, fehlendeweiterlesen

CO₂-Kostenaufteilungsgesetz: Neues Evaluierungsgutachten zeigt Handlungsbedarf bei Sonderfällen

21. April 2026 Immobilien

Das nun vorliegende Gutachten zur Evaluierung nach § 10 CO₂-Kostenaufteilungsgesetz bestätigt: In der Mehrzahl der Mietverhältnisse wird die CO₂-Kostenaufteilung grundsätzlich effizient und anwendungssicher umgesetzt. Vor allem im Mehrfamilienhausbestand hat sich das Verfahren weitgehend in die bestehenden Abläufe der Heizkostenabrechnung eingefügt. Gleichzeitig benennt das Gutachten klare Problemfelder für die Praxis. Besondere Herausforderungen bestehen bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Gasetagenheizungen, weil die CO₂-Kostenaufteilung hier häufig gar nicht oder nur in Einzelfällen erfolgt und der Verwaltungsaufwand hoch ist. Auch bei der Fernwärme siehtweiterlesen

Alle 20 Minuten eine: Unternehmensinsolvenzen auf höchstem Stand seit 2014

21. April 2026 Immobilien

Besonders häufig betroffen waren Unternehmen aus Verkehr und Lagerei, dem Gastgewerbe sowie dem Baugewerbe. Bezogen auf 10.000 Unternehmen lag die Insolvenzhäufigkeit 2025 insgesamt bei 69 Fällen. Trotz der gestiegenen Fallzahlen lagen die offenen Forderungen der Gläubiger 2025 mit rund 47,9 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert. Das Statistische Bundesamt führt dies darauf zurück, dass 2024 mehr große Insolvenzen zu verzeichnen waren.  Die Deutsche Industrie- und Handelskammer sieht darin ein weiteres Warnsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. DIHK-Chefanalyst Volker Treier erklärte, 2025 habeweiterlesen

Heizungswahl wird zum Kostenrisiko: Fraunhofer-Analyse warnt vor steigenden Nebenkosten

21. April 2026 Immobilien

Hintergrund ist insbesondere die künftig steigende Beimischung teurer, knapper grüner Gase sowie der ab 2027 greifende europäische CO₂-Emissionshandel, der fossile Energieträger zusätzlich verteuert. Damit verlagert sich das Kostenrisiko zunehmend in die Betriebskosten – und damit direkt zu den Mietern. Für Eigentümerinnen, Eigentümer und Verwaltungen entsteht daraus ein strategisches Spannungsfeld: Während Investitionsentscheidungen bei der Heiztechnik kurzfristig kostengetrieben getroffen werden, wirken sich die Folgekosten langfristig auf die Nebenkostenentwicklung, die Vermietbarkeit und potenzielle Konflikte mit Mietern aus. Die Ergebnisse unterstreichen zudem das bekannteweiterlesen

Empirica-Analyse: Eigentumserwerb für Erstkäufer schwierig

21. April 2026 Immobilien

Neben dem Eigenkapital ist seit der Zinswende 2022 auch das Einkommen stärker zum limitierenden Faktor geworden. Während zwischen 2007 und 2021 meist mehr als die Hälfte der betrachteten Haushalte die Einkommenshürde für eine Finanzierung genommen hätte, waren es 2025 nur noch 39 Prozent. Grundlage der Berechnung ist die Annahme, dass Käufer 20 Prozent Eigenkapital zuzüglich Erwerbsnebenkosten aufbringen und nicht mehr als 35 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für Zins und Tilgung einsetzen. Besonders schwierig bleibt der Eigentumserwerb in den großen Städten. Inweiterlesen

KfW-Förderung für altersgerechten Umbau

21. April 2026 Immobilien

Gefördert werden Maßnahmen in Wohngebäuden, die Barrieren reduzieren und damit ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter erleichtern. Dazu zählen etwa der Einbau bodengleicher Duschen, Aufzüge oder das Entfernen von Türschwellen. Für Einzelmaßnahmen gewährt die KfW einen Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 Euro. Wer einen Umbau zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umsetzt, erhält 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 6.250 Euro. Aus Sicht der Praxis ist die Neuauflage des Programms ein wichtiges Signal. Der Bedarf an barrierereduzierten Wohnungen wächst,weiterlesen

Update Datenschutz 2026

21. April 2026 Immobilien

Beim Thema Stromlieferverträge und Mieterwechsel hat die Datenschutzkonferenz eine wichtige Klärung vorgenommen. Hintergrund ist die seit dem 6. Juni 2025 geltende Vorgabe, dass ein Wechsel des Stromlieferanten nur noch für die Zukunft möglich ist. Wird der Stromvertrag vom neuen Mieter nicht rechtzeitig abgeschlossen, erfolgt die Versorgung zunächst über den Grundversorger. In diesen Fällen dürfen Vermieter oder beauftragte Verwalter die Daten des Mieters ab Wohnungsübergabe an den zuständigen Grundversorger übermitteln. Als Rechtsgrundlage nennt die Datenschutzkonferenz Art. 6 Abs. 1 S. 1weiterlesen