Immobilien

Grunderwerbsteuer senken, Eigentumsbildung erleichtern

7. April 2026 Immobilien

Konkret werden zwei Reformschritte vorgeschlagen: Zum einen soll die Grunderwerbsteuer für Ersterwerbende bis zu einer regional differenzierten Wertgrenze vollständig entfallen oder deutlich reduziert werden. Zum anderen spricht sich das Institut für eine Portabilitätsregelung aus. Danach soll die beim Kauf einer selbstgenutzten Immobilie gezahlte Grunderwerbsteuer auf einen späteren Ersatzkauf angerechnet werden können. Hintergrund sind die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Kaufnebenkosten. Nach Einschätzung des ifs ist damit vor allem das notwendige Eigenkapital zu einer zentralen Hürde für den Eigentumserwerb geworden.weiterlesen

Gebäudetyp E: BID-Verbände fordern praxistaugliche Ausgestaltung

7. April 2026 Immobilien

Aus Sicht der BID-Verbände sollte der Gebäudetyp E nicht über einen eigenständigen Vertragstyp im BGB eingeführt werden. Ein solcher Schritt würde nach Einschätzung der Verbände neue Abgrenzungsprobleme schaffen, statt das Bauen zu vereinfachen. Gefordert wird stattdessen eine schlanke Verankerung im bestehenden Werkvertragsrecht. Maßgeblich bleiben soll das Bauordnungsrecht als zivilrechtlicher Mindeststandard, ergänzt um die Möglichkeit gleichwertiger und praxistauglicher Abweichungen. Kritisch gesehen werden auch die bislang vorgesehenen Informations- und Aufklärungspflichten. Nach Auffassung der Immobilienwirtschaft würden diese den Gebäudetyp E unnötig verkomplizieren undweiterlesen

Bundesregierung beschließt Klimaschutzprogramm mit 67 Maßnahmen

7. April 2026 Immobilien

Ein zentraler Baustein ist der Ausbau der Windenergie. Geplant sind zusätzliche 12 Gigawatt Windstrom an Land. Damit soll Deutschland im Jahr 2030 deutlich weniger Erdgas und Kohle verbrennen und Emissionen in Höhe von 6,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Die Bundesregierung verweist dabei auf die Genehmigungslage: Im vergangenen Jahr wurde mit 20 Gigawatt ein neuer Rekord bei den Genehmigungen erreicht. Auch der Verkehrssektor steht im Fokus des Programms. Künftig sollen Mindestanteile für erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch im Straßen- und Schienenverkehr vorgegebenweiterlesen

Bundesministerium legt Novelle des Baugesetzbuchs vor

7. April 2026 Immobilien

Im Mittelpunkt der Reform steht der Vorrang für mehr Wohnraum. Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt sollen künftig weitergehende Möglichkeiten erhalten, Wohnungsbau zu priorisieren. So können sie etwa ein überragendes öffentliches Interesse am Wohnungsbau feststellen. Zugleich soll das Raumordnungsrecht erstmals ein Instrument zur Bekämpfung des Wohnraummangels in angespannten Märkten schaffen. Künftig könnte die übergeordnete Raumordnung gegenüber den Kommunen vorgeben, wo zusätzlicher Wohnraum entstehen muss. Auch bei Umweltprüfungen sind Erleichterungen vorgesehen. Im Bauleitplanverfahren sollen nur noch die weniger detaillierten Anforderungen der Strategischen Umweltprüfungweiterlesen

Eine Branche im Aufbruch: VDIV-Umfrage zeigt, dass Controlling in der Immobilienverwaltung an Bedeutung gewinnt

7. April 2026 Immobilien

Die Ergebnisse zeichnen insgesamt ein positives und dynamisches Bild. 79 Prozent der Verwaltungen setzen sich strategische Ziele, 75 Prozent arbeiten mit einer Liquiditätsplanung und 75 Prozent erstellen ein Jahresbudget. Betriebswirtschaftliche Auswertungen sind damit für viele Unternehmen längst gelebte Praxis. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass mit wachsender Unternehmensgröße auch der Einsatz von Kennzahlen, Controllinginstrumenten und spezialisierter Software zunimmt. Vor allem kleinere und mittlere Verwaltungen stehen damit unter besonderem Anpassungsdruck. Sie müssen dieselbe regulatorische und operative Komplexität bewältigen wie größere Marktteilnehmer, verfügenweiterlesen

BGH erteilt starrer Drei-Angebote-Praxis endlich eine Absage

7. April 2026 Immobilien

Damit stellt der BGH klar, dass die in der Instanzrechtsprechung häufig verlangte „Drei-Angebote-Regel“ keine gesetzliche Vorgabe ist. Vergleichsangebote bleiben zwar ein geeignetes Mittel zur Vorbereitung von Beschlüssen, sie sind aber nicht zwingend. Ob die Entscheidungsgrundlage ausreicht, ist nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. Maßgeblich sind insbesondere Art und Umfang der Maßnahme, ihre Dringlichkeit sowie die sonstigen Rahmenbedingungen.  Für die Praxis besonders wichtig: Der BGH erkennt ausdrücklich an, dass auch die langjährige positive Erfahrung mit einem Handwerksunternehmen eine tragfähige Grundlageweiterlesen

Bund startet Förderung für E-Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus ab 15. April

7. April 2026 Immobilien

„WEG brauchen keine symbolische Förderung, sondern ein Verfahren, das zu den praktischen Begebenheiten passt. Dass Anträge jetzt auch vor einer Beschlussfassung durch die Eigentümergemeinschaft gestellt werden können, ist wegweisend und nimmt die Besonderheiten von WEG ernst. Erstmals wird damit eine zielgerichtete Förderung möglich. Ich freue mich, dass das Bundesverkehrsministerium unseren Argumenten gegenüber aufgeschlossen war“, so VDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. Positiv aus Sicht des VDIV Deutschland ist zudem, dass Wohnungseigentümergemeinschaften im Programm ausdrücklich als eigene Zielgruppe (neben KMU/Privateigentümer und Wohnungsbaugesellschaften/Immobilienunternehmen) berücksichtigt werden.weiterlesen

Wohnungsbau: Erste Erholungssignale, aber Neubau bleibt unter Druck

17. März 2026 Immobilien

Gestützt wird die leichte Belebung vor allem durch verbesserte Finanzierungsbedingungen. Ein stabileres Zinsumfeld, weitgehend konstante Baupreise und zusätzliche öffentliche Mittel, unter anderem aus dem Sondervermögen für Infrastruktur, stärken die Investitionsbereitschaft. Auch bei den Wohnungsbaukrediten ist wieder Bewegung erkennbar. Dennoch fließt ein erheblicher Teil des Kapitals weiterhin eher in Bestandsimmobilien als in dringend benötigte Neubauprojekte. Gerade darin sehen Fachleute von Banken, Bauindustrie und aus dem Baugewerbe ein zentrales Problem. Denn trotz erster Aufhellungen reicht die Dynamik nicht aus, um den Wohnraummangelweiterlesen

Neue Grundsicherung: Jobcenter können früher auf niedrigere Wohnkosten drängen

17. März 2026 Immobilien

Für den Wohnungsmarkt besonders relevant ist die Neuregelung der Karenzzeit. Künftig sollen Unterkunftskosten auch im ersten Bezugsjahr nicht mehr unbegrenzt anerkannt werden. Nach dem Gesetzentwurf werden Aufwendungen, die über dem Anderthalbfachen der örtlichen Angemessenheitsgrenze liegen, auch in der Karenzzeit nicht mehr als Bedarf berücksichtigt. Zugleich greift die Pflicht zur Kostensenkung früher: Die Angemessenheit der Unterkunft wird nicht erst nach zwölf Monaten, sondern von Beginn an schärfer geprüft. Für Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sieht der beschlossene Kompromiss allerdings Ausnahmen vor.  Zusätzlich wirdweiterlesen

KI-Verordnung: Bundesregierung legt nationales Umsetzungsgesetz vor

17. März 2026 Immobilien

Eine zentrale Rolle soll dabei die Bundesnetzagentur übernehmen. Sie soll künftig als Marktüberwachungsbehörde für die Einhaltung der KI-Verordnung zuständig sein, soweit keine anderen Fachbehörden verantwortlich sind. Zudem ist bei ihr ein Koordinierungs- und Kompetenzzentrum vorgesehen, das die Zusammenarbeit der zuständigen Stellen bündeln, Fachwissen aufbauen und als Schnittstelle zu europäischen Institutionen fungieren soll. Darüber hinaus soll eine unabhängige KI-Marktüberwachungskammer eingerichtet werden, die bestimmte Hochrisiko-KI-Systeme überwacht. Vorgesehen ist außerdem, die Bundesnetzagentur als zentrale Anlauf- und Beschwerdestelle auszugestalten. Bürgerinnen und Bürger sollen dortweiterlesen