Immobilien

Kostenfalle bei Gas- und Ölheizungen?

4. August 2026 Immobilien

Für einen Haushalt in einer teilsanierten Altbauwohnung eines Mehrfamilienhauses mit einem Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden rechnet das IW bei einer neuen fossilen Heizung mit einem Anstieg der Heizkosten von 871 Euro im Jahr 2026 auf mehr als 1.950 Euro im Jahr 2040. Bei einer Wärmepumpe könnten dagegen jährlich mehrere Hundert Euro eingespart werden. Im betrachteten Beispiel liegt die Differenz langfristig bei 1.000 Euro oder mehr pro Jahr. Grundlage der Berechnungen sind die vorgesehenen Regelungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes sowie Prognosen zur Entwicklungweiterlesen

Kabinett beschließt EEG-Novelle und Netzpaket: Neue Regeln für Photovoltaik und Netzanschlüsse

4. August 2026 Immobilien

Nach dem Kabinettsbeschluss Ende Juli müssen die Entwürfe nun das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Die Neuregelung des EEG bedarf zudem der Zustimmung der EU-Kommission. Sie soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten, damit neue Anlagen auch künftig eine beihilferechtlich zulässige Förderung erhalten können. Einspeisevergütung soll schrittweise auslaufen Im Mittelpunkt der EEG-Reform steht die Vergütung von Solarstrom aus kleineren Dachanlagen. Für neu errichtete Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von weniger als 25 Kilowatt soll die bisherige feste Einspeisevergütung nur noch bis Endeweiterlesen

Branchenbarometer 2026: Wirtschaftlich auf Wachstumskurs, personell am Limit

4. August 2026 Immobilien

Die an der Erhebung beteiligten Unternehmen erhöhten ihren Umsatz 2025 durchschnittlich um 7,7 Prozent. Damit entwickelten sie sich deutlich dynamischer als der deutsche Mittelstand, dessen nominales Umsatzwachstum laut KfW-Mittelstandspanel bei 1,2 Prozent lag. Für 2026 rechnen die Immobilienverwaltungen mit einem weiteren Plus von 7,0 Prozent. Auch die Ertragslage verbesserte sich. Das Betriebsergebnis stieg 2025 im Mittel um 12,8 Prozent. Die durchschnittliche Umsatzrendite erhöhte sich von 12,8 Prozent auf 13,4 Prozent und liegt damit weiterhin deutlich über dem Mittelstandswert von 7,0weiterlesen

Wärmepumpe überholt fossile Heizungen beim Heizungstausch

21. Juli 2026 Immobilien

Insgesamt tauschten 3,4 Prozent der selbstnutzenden Eigentümer ihre Heizungsanlage aus – deutlich weniger als im Vorjahr. Als einen möglichen Grund nennt das Institut die lange anhaltende Unsicherheit über gesetzliche Vorgaben und Förderbedingungen. Das IW erwartet außerdem, dass Wärmepumpen ihre führende Position beim Heizungstausch weiter ausbauen. Im Neubau ist die Technologie bereits klar vorherrschend. 73,6 Prozent der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude werden hauptsächlich mit Wärmepumpen beheizt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 31,4 Prozent. Für Wohnungseigentümergemeinschaftenweiterlesen

Neubau bleibt deutlich hinter Wohnraumbedarf zurück

21. Juli 2026 Immobilien

Während das Angebot knapp bleibt, ziehen die Preise wieder an. Für selbstgenutzte Wohnimmobilien prognostiziert der BVR im laufenden Jahr einen durchschnittlichen Zuwachs von etwa drei Prozent. Vor allem in Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen trifft die wiederbelebte Nachfrage damit auf ein weiterhin unzureichendes Angebot. Die zuletzt gestiegenen Genehmigungszahlen ändern daran zunächst wenig. Zwischen Planung, Genehmigung und Fertigstellung liegen häufig mehrere Jahre. Zudem bremsen hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie langwierige Verfahren weiterhin viele Projekte. Eine spürbare Entlastung des Wohnungsmarktes ist deshalb vorerstweiterlesen

Baufertigstellungen brechen weiter ein – Genehmigungen ziehen an

21. Juli 2026 Immobilien

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 insgesamt 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das waren 18,0 Prozent beziehungsweise 45.400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Bereits 2024 war die Zahl der Fertigstellungen um 14,4 Prozent gesunken. Niedriger lag der Wert zuletzt im Jahr 2012. Besonders stark betroffen war der Geschosswohnungsbau. In Mehrfamilienhäusern wurden 109.800 Wohnungen fertiggestellt, 18,9 Prozent weniger als 2024. Zugleich verlängerten sich die Bauzeiten weiter: Zwischen Genehmigung und Fertigstellung lagen 2025 durchschnittlich 27 Monate. Im Jahr 2020 waren es noch 20weiterlesen

Deutschland verzeichnet europaweit die höchsten Hochwasserschäden

21. Juli 2026 Immobilien

Die wirtschaftlichen Folgen gehen weit über beschädigte Gebäude und Infrastruktur hinaus. Für den Fall eines schweren Hochwassers im Jahr 2027 modelliert die Versicherung für Deutschland innerhalb der darauffolgenden drei Jahre einen Verlust an Wirtschaftsleistung von rund 108 Milliarden Euro. Die Bruttoanlageinvestitionen könnten bis 2030 um 11,9 Prozent beziehungsweise rund 83,6 Milliarden Euro zurückgehen. Hinzu kämen Produktionsausfälle, unterbrochene Lieferketten und ein Konsumverlust von etwa 44 Milliarden Euro. Die Analyse unterstreicht damit die wachsende Bedeutung von Klimaanpassung und vorbeugendem Hochwasserschutz – auchweiterlesen

Wahnsinn – rund 290 Baunormen und Kostenanstieg von 245 Prozent: Wohngebäude werden immer teurer

21. Juli 2026 Immobilien

Nach Berechnungen der Institute sind die Kosten für den Wohnungsneubau seit dem Jahr 2000 um 245 Prozent gestiegen. Rund ein Fünftel dieser Verteuerung – etwa 600 Euro je Quadratmeter Wohnfläche im Geschosswohnungsbau – führen die Forscher auf erhöhte Normenstandards und veränderte Regelwerke zurück. Komplexere Vorgaben verursachten nicht nur zusätzlichen Planungs- und Nachweisaufwand, sondern könnten auch das Risiko von Ausführungsfehlern und Bauschäden erhöhen. ARGE und IFB fordern deshalb einen einfacheren Basisstandard für den Wohnungsbau, eine unabhängige Prüfung der Folgekosten neuer Normenweiterlesen

Zweites Entlastungskabinett bringt weitere Vereinfachungen auf den Weg

21. Juli 2026 Immobilien

Zu den aktuellen Vorhaben gehören digitale Überweisungen und Arztbriefe, Videosprechtermine bei Arbeitsagenturen und Jobcentern, einheitlichere Lkw-Fahrverbote sowie Erleichterungen bei Fortbildungen, Genossenschaftsgründungen und im Strahlenschutzrecht. Reine Elektrofahrzeuge sollen künftig zudem keine zusätzliche Umweltplakette mehr benötigen. Weitere grundlegende Reformen sind angekündigt: Vollständige Anträge sollen grundsätzlich als genehmigt gelten, wenn die zuständige Behörde nicht innerhalb von vier Monaten reagiert. Berichts- und Dokumentationspflichten sollen umfassend überprüft und nur bei nachgewiesener Notwendigkeit fortgeführt werden. Auch der Gebäudetyp E gehört zur Entlastungsagenda. Durch Änderungen im Bauvertragsrechtweiterlesen

BEG-Förderung startet mit neuen Konditionen

21. Juli 2026 Immobilien

Technische Projektbeschreibungen und Bestätigungen zum Antrag, die spätestens am 8. Juli 2026 erstellt wurden, konnten noch bis einschließlich 20. Juli 2026 für Anträge nach den bisherigen Konditionen verwendet werden. Bereits eingereichte Anträge werden weiterhin nach den alten Förderbedingungen geprüft. Auch erteilte Zusagen bleiben bestehen; die hierfür vorgesehenen Fördermittel sind reserviert und werden nach erfolgreicher Umsetzung und Nachweisführung ausgezahlt. Heizungsförderung: Grundförderung bleibt, Boni sinken Bei der Heizungsförderung bleibt die Grundförderung von 30 Prozent erhalten. Auch die bislang förderfähigen Heizungssysteme können weiterhinweiterlesen