Immobilien

Regierung prüft neue Grenzen für die Heizungsförderung

7. Juli 2026 Immobilien

Derzeit können private Eigentümerinnen und Eigentümer beim Einbau einer klimafreundlichen Heizung über die KfW Zuschüsse von 30 bis 70 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent. Hinzukommen können unter anderem ein Klimageschwindigkeitsbonus, ein Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro sowie ein Effizienzbonus. Insgesamt ist die Zuschussförderung auf maximal 70 Prozent gedeckelt. Bei Einfamilienhäusern sind in der Regel bis zu 30.000 Euro förderfähige Kosten anrechenbar, sodass der maximale Zuschuss 21.000weiterlesen

Gewerbeflächen zu Wohnungen: Bund startet neue Förderung

7. Juli 2026 Immobilien

Gefördert wird der Umbau beheizter Nichtwohngebäude oder entsprechender Gebäudeteile, wenn dadurch mindestens eine neue Wohneinheit entsteht. Der Zuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 Euro je neu entstehender Wohnung. Bei mehreren Wohneinheiten ist die Förderung grundsätzlich auf insgesamt 300.000 Euro begrenzt. Für das Jahr 2026 stehen nach Angaben des Bundesbauministeriums 300 Mio. Euro zur Verfügung. An die Förderung sind energetische Anforderungen geknüpft. Die neu geschaffenen Wohnungen müssen grundsätzlich mindestens den Standard Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien erreichen.weiterlesen

Bund plant zentrale Neubauförderung ab 2027

7. Juli 2026 Immobilien

Nach Angaben des Bundesbauministeriums soll die Förderlandschaft dadurch übersichtlicher und leichter zugänglich werden. Ein Schwerpunkt soll auf dem Aufbau von Wohneigentum für Familien liegen. Vorgesehen sind außerdem Anreize für serielles und modulares Bauen, kürzere Bauzeiten und niedrigere Baukosten. Auch Building Information Modeling (BIM) soll durch offene Datenstandards und mögliche Bonusmodelle stärker vorangebracht werden. Zusätzlich will der Bund privates Kapital für den Wohnungsbau mobilisieren. Dafür sollen unter anderem die KfW und der Deutschlandfonds eingebunden werden. Das bislang vor allem auf Industrieweiterlesen

Ladeinfrastruktur-Förderung: Diskussion um Objektbegriff

7. Juli 2026 Immobilien

Hintergrund sind Praxisfälle aus Gemeinschaften der Wohnungseigentümer, bei denen mehrere Hauseingänge über eine gemeinsame Tiefgarage, ein Parkdeck oder eine zusammenhängende Stellplatzanlage verfügen. Werden Gebäude mit unterschiedlichen Hausnummern jeweils als eigenständige Objekte behandelt, können förderrechtliche Mindestvoraussetzungen auf Ebene einzelner Gebäudeteile verfehlt werden – obwohl die Gemeinschaft insgesamt die Anforderungen erfüllt. Für die Verwaltungspraxis ist diese Abgrenzung erheblich. Gemeinsame Stellplatzanlagen lassen sich häufig weder baulich noch rechtlich eindeutig einzelnen Hauseingängen zuordnen. Eine schematische Aufteilung bildet daher weder die tatsächliche Nutzung noch dieweiterlesen

Immobilienverwaltung des Jahres 2026: Jetzt noch bis zum 15. Juli bewerben

6. Juli 2026 Immobilien

Gesucht werden Unternehmen, die über das Tagesgeschäft hinausdenken und echten Mehrwert für Eigentümer, Mieter und Gesellschaft schaffen – etwa durch nachhaltige Quartiersentwicklung, soziale oder gemeinschaftsfördernde Projekte, innovative Mobilitätslösungen, moderne Energiekonzepte oder digitale und organisatorische Innovationen. Erstmals wird 2026 zusätzlich der Titel „Newcomer des Jahres“ vergeben. Die neue Sonderkategorie richtet sich an junge Immobilienverwaltungen, die höchstens seit drei Jahren am Markt sind – unabhängig von Unternehmensgröße oder Portfolio. Ausgezeichnet werden frische Ideen, Gründergeist und neue Wege in der täglichen Verwaltungsarbeit. Teilnehmenweiterlesen

EZB-Zinserhöhung verschärft Lage bei Baufinanzierungen

16. Juni 2026 Immobilien

Zwar hatte der Markt die Zinserhöhung weitgehend eingepreist, dennoch verfestigt der Schritt der EZB das höhere Zinsniveau. Die Finanzberatung rechnet damit, dass die Bauzinsen im Durchschnitt noch um etwa 0,5 Prozentpunkte steigen könnten. Direkt hängen Bauzinsen allerdings nicht am EZB-Leitzins, sondern vor allem an den Renditen langfristiger Bundesanleihen. Diese spiegeln das Zinsniveau am Kapitalmarkt wider und gelten als wichtiger Orientierungspunkt für Hypothekenkredite. In den vergangenen Monaten sind die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen zeitweise über drei Prozent gestiegen und erreichten damit denweiterlesen

Energy Sharing eröffnet neue Möglichkeiten für Eigentümer für Solarstrom im Quartier

16. Juni 2026 Immobilien

Für Betreiber von Photovoltaikanlagen kann Energy Sharing wirtschaftlich interessant sein. Viele Haushalte können den selbst erzeugten Solarstrom gerade zu Spitzenzeiten nicht vollständig nutzen. Batteriespeicher sind häufig bereits mittags gefüllt, während die Einspeisevergütung für Neuanlagen mit knapp 8 Cent pro Kilowattstunde vergleichsweise gering ausfällt. Gleichzeitig zahlen Nachbarn für Netzstrom im Durchschnitt deutlich höhere Preise. Der direkte Verkauf von Solarstrom im Quartier kann daher sowohl für Anlagenbetreiber als auch für Abnehmer Vorteile bringen. Bisher war eine solche Weitergabe rechtlich und administrativ deutlichweiterlesen

Normenkontrollrat fordert einfachere Baustandards im Wohnungsbau

16. Juni 2026 Immobilien

Konkret schlägt der Normenkontrollrat vor, baurelevante DIN-Normen künftig in Leistungsstufen zu unterteilen. Bauherren und ausführende Unternehmen sollten zwischen einem einfachen, mittleren oder höheren Baustandard wählen können. Der einfache Standard würde zur Grundausstattung. Wer mehr Komfort möchte, müsste diesen ausdrücklich vereinbaren und zusätzlich bezahlen. Anforderungen an Statik, Brandschutz und Gesundheitsschutz sollen davon unberührt bleiben. „Wer in Deutschland einfacher und günstiger bauen möchte, braucht heute oft mehr Mut als jemand, der den höchsten Standard wählt“, sagte NKR-Präsident Lutz Goebel dem Handelsblatt. Dasweiterlesen

BGH stärkt Vermieter bei nachträglicher Grundsteuerabrechnung

16. Juni 2026 Immobilien

Im konkreten Fall hatte eine Vermieterin für die Jahre 2017 und 2018 zunächst nur Grundsteuerbescheide für noch unbebaute Grundstücke vorliegen. In den Betriebskostenabrechnungen setzte sie deshalb lediglich Abschläge an und behielt sich ausdrücklich eine Nachberechnung vor. Erst Ende April 2020 erhielt sie einen geänderten Grundsteuerbescheid für das inzwischen bebaute Grundstück. Gegen die zugrunde liegenden Bescheide über den Einheitswert und den Grundsteuermessbetrag legte sie Einspruch ein. Im August 2020 rechnete sie die Grundsteuer gegenüber den Mietern nachträglich ab. Der endgültige geänderteweiterlesen

EU-Kommission mahnt Reformen für mehr Wohnungsbau an

16. Juni 2026 Immobilien

Die deutsche Wohnungswirtschaft sieht sich durch die Einschätzung bestätigt. Deutschland müsse beim Wohnungsbau vom Regulieren ins Ermöglichen kommen. Immer neue mietrechtliche Eingriffe schafften keine zusätzliche Wohnung. Zu den Empfehlungen der EU-Kommission zählen vereinfachte Verwaltungsvorgänge, gestraffte Regeln sowie nutzerfreundliche und bundesweit einheitliche digitale Dienste. Kritisiert wurden unter anderem komplexe Verfahren, unvollständig digitalisierte Abläufe, wiederholte Behördengänge und mangelnde Abstimmung zwischen den staatlichen Ebenen. Als weitere Hebel nannte die Kommission eine bessere Mobilisierung von Flächen, niedrigere Baukosten, mehr sozialen Wohnungsbau und die Umsetzungweiterlesen