Immobilien

Energieausweise ab 2027: Digital und deutlich umfangreicher

18. August 2026 Immobilien

Mit dem GModG wurden die Regelungen zu Energieausweisen neu gefasst. Künftig müssen alle Energieausweise unter anderem eine Energieeffizienzklasse sowie den Primärenergie- und Endenergiekennwert enthalten. Bei Wohngebäuden kommen weitere Angaben hinzu, darunter der absolute Primärenergieverbrauch und der Endenergieverbrauch in Megawattstunden pro Jahr. Erneuerbare Energien müssen zudem eindeutig benannt und nachvollziehbar dokumentiert werden. Änderungen gibt es auch beim Verbrauchsausweis: Für Wohngebäude muss der Endenergieverbrauch künftig nach Energieträgern differenziert und jährlich über zwei Jahre erfasst werden. Gleichzeitig entfällt die bisherige Verpflichtung zum Bedarfsausweisweiterlesen

EU-Geldwäschevorgaben könnten Mietkautionskonten bürokratisch verteuern

18. August 2026 Immobilien

Die europäische Geldwäscheverordnung gilt grundsätzlich ab 10. Juli 2027. Wie einzelne Pflichten in der Praxis umgesetzt werden, konkretisiert derzeit die europäische Geldwäschebehörde AMLA. Für Immobilienverwaltungen ist dabei insbesondere die Behandlung von Mietkautionssammelkonten relevant. Auf diesen Konten werden die Kautionen mehrerer Mietverhältnisse gebündelt geführt, bleiben innerhalb der Kautionsbuchhaltung aber eindeutig Mietern, Verträgen und Objekten zugeordnet. Nach bisheriger deutscher Praxis können hierbei geldwäscherechtliche Vereinfachungen greifen. Ob dies künftig in gleichem Umfang möglich bleibt, ist noch unklar. Die derzeit diskutierten europäischen Regelungen knüpfenweiterlesen

Neue Podcast-Folge: Wie machen wir den Staat wieder einfach?

18. August 2026 Immobilien

Das Gespräch reicht von Arbeitsanreizen, Rente und Migration bis zu zentralen Fragen der Immobilienwirtschaft. Im Fokus stehen unter anderem die Belastungen für Kleinvermieter, wirtschaftliche Rahmenbedingungen für energetische Sanierungen, Mietrecht und Wohnungsbau sowie die Frage, wie Fortbildungspflichten und Regulierung sinnvoll ausgestaltet werden können. Auch die bisherigen Folgen hier zur Verfügung: https://vdiv.de/podcast Folge 1: Angemessene Vergütung in der ImmobilienverwaltungFolge 2: Wohnungsmarkt unter Druck: Mietpreisbremse, Regulierung und KlimakostenFolge 3: Unternehmensnachfolge und -verkaufFolge 4: Hausverwaltung verkaufen: Was Käufer wirklich prüfen Boris Palmer wird zudemweiterlesen

Digitale Ausstattung kann den Immobilienwert deutlich steigern

18. August 2026 Immobilien

Wie groß der Effekt sein kann, zeigt ein untersuchtes Studentenwohnprojekt. Nach energetischer Sanierung und Möblierung lag der Verkehrswert bei 35 Millionen Euro. Eine anschließende Investition von 0,69 Millionen Euro in die Digitalisierung erhöhte die Miete von 21,00 auf 23,10 Euro je Quadratmeter und die Jahresmiete von rund 1,44 auf 1,59 Millionen Euro. Der ermittelte Verkehrswert stieg auf 40 Millionen Euro. Die Zahlen beziehen sich auf ein konkretes Projekt und lassen sich daher nicht pauschal auf andere Immobilien übertragen. Neben höherenweiterlesen

Kabinettsumbau: Neue Köpfe in Kanzleramt, Gesundheit und Verkehr

4. August 2026 Immobilien

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannte am 29. Juli 2026 Nina Warken zur Bundesministerin für besondere Aufgaben und Chefin des Bundeskanzleramtes. Das Gesundheitsministerium übernimmt Carsten Linnemann, neuer Bundesverkehrsminister ist Steffen Bilger. Patrick Schnieder und der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei erhielten ihre Entlassungsurkunden. Zudem rückt Philipp Amthor als neuer Staatsminister für Bund-Länder-Beziehungen ins Kanzleramt auf und löst dort Michael Meister ab; bislang war er Parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium. Auch im Sportressort gibt es einen prominenten Wechsel: Die frühere Fußball-Weltfußballerin Nadine Keßler wird neueweiterlesen

Trotz steigender Einkommen – Leistbarkeit von Wohneigentum stagniert

4. August 2026 Immobilien

Damit setzt sich die Erholung nach dem Einbruch des Immobilienmarktes vorerst nicht fort. Seit Anfang 2025 bewegt sich der Index in einer engen Spanne zwischen 103 und 107 Punkten. Eine spürbare Verbesserung der Bedingungen für den Wohneigentumserwerb ist bislang ausgeblieben. Der Referenzwert von 100 steht für eine Finanzierung, bei der eine typische vierköpfige Erwerberfamilie höchstens 35 Prozent ihres verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens für das Eigenheim aufbringen muss. Werte oberhalb von 100 bedeuten eine bessere, Werte darunter eine schlechtere Leistbarkeit. Große regionale Unterschiedeweiterlesen

Bauzinsen wieder deutlich über 4 Prozent

4. August 2026 Immobilien

Für Darlehen mit einer Zinsbindung von bis zu fünf Jahren wurden im Durchschnitt 4,10 Prozent fällig. Bei einer zehnjährigen Zinsbindung lag der Zinssatz bei 4,08 Prozent. Finanzierungen mit längeren Laufzeiten waren noch teurer: Für bis zu 15 Jahre wurden 4,44 Prozent, für bis zu 20 Jahre 4,54 Prozent verlangt. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die durchschnittlichen Bauzinsen um 0,06 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt der Anstieg 0,28 Prozentpunkte. Bereits geringe Veränderungen können sich bei hohen Darlehenssummen spürbar auf dieweiterlesen

Familien ziehen ins Umland, junge Menschen in die Zentren

4. August 2026 Immobilien

Der Urbanisierungstrend hält grundsätzlich an. Ende 2024 lebten knapp 83,6 Millionen Menschen in Deutschland, rund 120.000 mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Bevölkerung in Kommunen mit mehr als 5.000 Einwohnern ist von knapp 62 Prozent im Jahr 1950 auf 86,2 Prozent im Jahr 2023 gestiegen. Innerhalb Deutschlands verlieren die Großstädte jedoch seit 2014 kontinuierlich Einwohner. Besonders ausgeprägt war diese Entwicklung 2022 und 2023: In beiden Jahren zogen jeweils rund 130.000 Menschen mehr aus den Metropolen fort als ausweiterlesen

68 Prozent unter Hitzestress: Klimarisiken für Gebäude nehmen deutlich zu

4. August 2026 Immobilien

Besonders betroffen sind voraussichtlich die südlichen und mittleren Regionen Deutschlands sowie dicht bebaute Städte. Bei höheren Emissionen dürfte sich das Hitzerisiko zunehmend auch auf den Norden ausweiten. Für Eigentümer, Investoren und Immobilienverwaltungen rücken damit Maßnahmen zum Wärmeschutz, zur Verschattung und zur klimaangepassten Gestaltung von Gebäuden und Außenflächen stärker in den Fokus. Auch Starkregen gewinnt erheblich an Bedeutung. Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, wodurch intensive Niederschläge wahrscheinlicher werden. Besonders hoch bleibt das Risiko in Süddeutschland und in den Mittelgebirgen, zugleichweiterlesen

Strom-Netzentgelte 2027: Staatlicher Zuschuss soll sinken

4. August 2026 Immobilien

Netzentgelte machen etwa ein Viertel des Strompreises für private Haushalte aus. Wie stark sich der geringere Zuschuss tatsächlich auf die Stromrechnung auswirkt, hängt jedoch vom jeweiligen Netzgebiet und von weiteren Preisbestandteilen ab. Die konkreten Entgelte für 2027 stehen noch nicht fest. Nach Berechnungen von Verivox hat der Zuschuss 2026 die durchschnittlichen Netzentgelte für Haushalte in der Niederspannung um rund 1,7 Cent je Kilowattstunde netto reduziert. Fällt 2027 eine Milliarde Euro Entlastung weg, könnten die Netzgebühren rechnerisch um etwa 0,25 Centweiterlesen