Immobilien

WEG auf dem Weg zur Klimaneutralität: dena-Video zeigt Erfolgsfaktoren

5. Mai 2026 Immobilien

Der Film bündelt praktische Erfahrungen und zeigt: Klimaneutralität in WEGs ist erreichbar – vorausgesetzt, Zusammenarbeit, fachliche Kompetenz und klare Zielsetzungen greifen ineinander. Damit rückt insbesondere die Rolle der Verwaltung als koordinierende Schnittstelle zwischen Eigentümern, Technik und Umsetzung in den Fokus. Die Videosequenzen entstanden im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Sounding Boards, in der zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert wurden. Ziel ist es, konkrete Impulse für die Praxis zu geben und die Umsetzung energetischer Maßnahmen in WEG-Strukturen zu erleichtern. Zum Video:weiterlesen

Mieten steigen weiter – Energieeffizienz prägt zunehmend die Preise

5. Mai 2026 Immobilien

Auffällig ist vor allem die Entwicklung im Umland: Rund um die sieben größten Städte stiegen die Mieten mit 4,2 Prozent noch stärker als in den Kernstädten. Der Trend ist eindeutig: Hohe Preise in den Metropolen treiben Wohnungssuchende ins Umland – und sorgen dort für zusätzlichen Preisdruck. Im Gegensatz dazu entwickeln sich die Kaufpreise deutlich verhaltener. Eigentumswohnungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 2,5 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser lediglich um 0,7 Prozent. Quartalsweise stagnieren die Preise weitgehend. Ein struktureller Preistreiber gewinnt dabeiweiterlesen

Wunsch nach Wohneigentum bleibt stabil – Eigenkapital größte Hürde

5. Mai 2026 Immobilien

Die Realität sieht jedoch deutlich zurückhaltender aus: Nur 26 Prozent der grundsätzlich Interessierten planen konkret, in absehbarer Zeit eine Immobilie zu erwerben. Hauptgrund sind die hohen Kosten. 55 Prozent der überzeugten Mieter nennen die finanziellen Hürden als zentrales Hindernis. Hinzu kommen Aspekte wie Verantwortung (35 Prozent) und geringere Flexibilität (31 Prozent). Vor allem das notwendige Eigenkapital erweist sich als entscheidender Engpass. Nur noch rund 6 Prozent der jüngeren Mieterhaushalte verfügen über ausreichend finanzielle Mittel, um eine typische Immobilie finanzieren zuweiterlesen

Arbeitskosten steigen weiter – Deutschland bleibt deutlich über EU-Niveau

5. Mai 2026 Immobilien

Im europäischen Vergleich bleibt Deutschland ein Hochkostenstandort: Die Arbeitskosten liegen rund 29 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 34,90 Euro je Stunde. Noch höher sind sie nur in wenigen Ländern, allen voran Luxemburg mit 56,80 Euro sowie Dänemark und den Niederlanden. Am unteren Ende der Skala liegen Bulgarien, Rumänien und Ungarn mit deutlich geringeren Arbeitskosten. Auch langfristig zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend. Seit 2020 sind die Arbeitskosten in Deutschland im Durchschnitt um 22,3 Prozent gestiegen. Besonders stark fiel der Anstieg inweiterlesen

Umweltbundesamt-Bericht zeigt steigende CO2-Emmissionen im Gebäudesektor

5. Mai 2026 Immobilien

Während die Energiewirtschaft leichte Fortschritte verzeichnete und auch die Industrie ihre Emissionen unter anderem konjunkturbedingt senken konnte, zeigen sich in anderen Bereichen gegenläufige Entwicklungen. Besonders relevant für die Immobilienwirtschaft: Im Gebäudesektor stiegen die Emissionen um 3,4 Prozent. Auch der Verkehrssektor legte zu. Die Zahlen verdeutlichen, dass zentrale Klimaziele zunehmend unter Druck geraten. Laut UBA wird sich die Klimaschutzlücke bis 2030 voraussichtlich auf rund 30 Millionen Tonnen CO₂ vergrößern. Damit würde das gesetzlich verankerte Reduktionsziel von 65 Prozent gegenüber 1990 umweiterlesen

Wärmepumpe wird zum Standard: Absatz überholt Gasheizung

5. Mai 2026 Immobilien

Parallel wächst der Bestand rasant: Ende 2025 waren rund 1,9 Millionen Wärmepumpen in Betrieb. Die Marke von zwei Millionen Anlagen dürfte Anfang Mai 2026 überschritten worden sein. Branchenvertreter sprechen damit von einem strukturellen Wandel im Wärmemarkt. Ein zentraler Treiber ist die zunehmende Abkehr von fossilen Energieträgern. Die geopolitische Lage unterstreicht die Notwendigkeit, Energieversorgung unabhängiger zu gestalten. Wärmepumpen gelten dabei als Schlüsseltechnologie, da sie sowohl zur CO₂-Reduktion als auch zur Senkung der Importabhängigkeit beitragen. Hinzu kommt ein klarer Kostentrend: Fossile Energieträgerweiterlesen

DIHK-Blitzumfrage: Nahost-Konflikt treibt Kosten – Wirtschaft unter Druck

5. Mai 2026 Immobilien

Im Zentrum steht eine massive Kostenwelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders stark steigen Fracht- und Transportkosten (73 Prozent), Energiepreise (71 Prozent) sowie Rohstoff- und Materialkosten (58 Prozent). Die Folgen sind spürbar: Unternehmen berichten von stark schwankenden Preisen, unsicheren Kalkulationsgrundlagen und zunehmend schwierigen Beschaffungsbedingungen. Die Betriebe reagieren bereits auf den Druck. Die Hälfte der Unternehmen gibt höhere Kosten an Kunden weiter, 37 Prozent verschieben Investitionen und 43 Prozent stärken ihr Risikomanagement. Parallel verschärfen sich die Probleme in den Lieferketten: Verzögerungen, fehlendeweiterlesen

CO₂-Kostenaufteilungsgesetz: Neues Evaluierungsgutachten zeigt Handlungsbedarf bei Sonderfällen

21. April 2026 Immobilien

Das nun vorliegende Gutachten zur Evaluierung nach § 10 CO₂-Kostenaufteilungsgesetz bestätigt: In der Mehrzahl der Mietverhältnisse wird die CO₂-Kostenaufteilung grundsätzlich effizient und anwendungssicher umgesetzt. Vor allem im Mehrfamilienhausbestand hat sich das Verfahren weitgehend in die bestehenden Abläufe der Heizkostenabrechnung eingefügt. Gleichzeitig benennt das Gutachten klare Problemfelder für die Praxis. Besondere Herausforderungen bestehen bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Gasetagenheizungen, weil die CO₂-Kostenaufteilung hier häufig gar nicht oder nur in Einzelfällen erfolgt und der Verwaltungsaufwand hoch ist. Auch bei der Fernwärme siehtweiterlesen

Alle 20 Minuten eine: Unternehmensinsolvenzen auf höchstem Stand seit 2014

21. April 2026 Immobilien

Besonders häufig betroffen waren Unternehmen aus Verkehr und Lagerei, dem Gastgewerbe sowie dem Baugewerbe. Bezogen auf 10.000 Unternehmen lag die Insolvenzhäufigkeit 2025 insgesamt bei 69 Fällen. Trotz der gestiegenen Fallzahlen lagen die offenen Forderungen der Gläubiger 2025 mit rund 47,9 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert. Das Statistische Bundesamt führt dies darauf zurück, dass 2024 mehr große Insolvenzen zu verzeichnen waren.  Die Deutsche Industrie- und Handelskammer sieht darin ein weiteres Warnsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. DIHK-Chefanalyst Volker Treier erklärte, 2025 habeweiterlesen

Heizungswahl wird zum Kostenrisiko: Fraunhofer-Analyse warnt vor steigenden Nebenkosten

21. April 2026 Immobilien

Hintergrund ist insbesondere die künftig steigende Beimischung teurer, knapper grüner Gase sowie der ab 2027 greifende europäische CO₂-Emissionshandel, der fossile Energieträger zusätzlich verteuert. Damit verlagert sich das Kostenrisiko zunehmend in die Betriebskosten – und damit direkt zu den Mietern. Für Eigentümerinnen, Eigentümer und Verwaltungen entsteht daraus ein strategisches Spannungsfeld: Während Investitionsentscheidungen bei der Heiztechnik kurzfristig kostengetrieben getroffen werden, wirken sich die Folgekosten langfristig auf die Nebenkostenentwicklung, die Vermietbarkeit und potenzielle Konflikte mit Mietern aus. Die Ergebnisse unterstreichen zudem das bekannteweiterlesen