Immobilien

Monitoringbericht zeigt Fortschritte bei der Energiewende

7. Oktober 2025 Immobilien

Am 15. September wurde der aktuelle Monitoringbericht zur Energiewende veröffentlicht. Die fast 260 Seiten starke Analyse, erstellt vom Energiewirtschaftlichen Institut der Universität zu Köln und der Beratung für die Transformation der Energiewirtschaft (BET) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, liefert einen detaillierten Überblick zum Strombedarf, zur Versorgungssicherheit, zum Netzausbau, zur Digitalisierung sowie zum Hochlauf von Wasserstoff. Deutschland bezieht bereits rund 60 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien, bis 2030 sollen 80 Prozent erreicht werden. Der Bericht macht jedoch deutlich:weiterlesen

Studie: Mehrheit zweifelt am Bauturbo – Wohnraummangel bleibt größte soziale Herausforderung

7. Oktober 2025 Immobilien

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum bleibt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Trotz der von der schwarz-roten Bundesregierung angekündigten Bauoffensive zeigt das aktuelle immowelt Wohnraummangel-Barometer 2025: Die Mehrheit der Bürger zweifelt an einer schnellen Entspannung. 76 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Neubauziele nicht erreicht werden. Rund 60 Prozent rechnen sogar damit, dass der Mangel an Wohnungen auch in fünf Jahren fortbesteht. Besonders ausgeprägt ist die Skepsis bei den 50- bis 59-Jährigen sowie der Generation 60+, woweiterlesen

Bundeshaushalt 2026: Rekordinvestitionen für Wachstum, Digitalisierung und Wohnungsbau

7. Oktober 2025 Immobilien

Mit der Einbringung des Bundeshaushalts 2026 in den Bundestag hat die Bundesregierung ihren finanzpolitischen Kurs bestätigt: Investitionen, Strukturreformen und Konsolidierung bilden die Leitplanken. Mit 126,7 Milliarden Euro Rekordinvestitionen sollen Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung, Wohnungsbau sowie die innere und äußere Sicherheit gestärkt werden. Für die Immobilienwirtschaft ist vor allem die Rolle des Bundesbauministeriums von zentraler Bedeutung. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) bezeichnet ihr Haus als „Investitionsressort“ und hebt die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Bauwirtschaft hervor. Geplant sind insgesamt 7,6 Milliarden Euro – etwas mehrweiterlesen

Referentenentwurf: neues Arbeitsmarktstärkungsgesetz soll steuerliche Entlastungen und mehr Flexibilität bringen

7. Oktober 2025 Immobilien

Mit dem ersten Referentenentwurf zum Arbeitsmarktstärkungsgesetz nimmt die Bundesregierung ein zentrales Reformvorhaben des Koalitionsvertrags 2025 in Angriff. Ziel ist es, bestehende Unsicherheiten im Arbeitsrecht zu beseitigen und gleichzeitig Anreize für mehr Flexibilität zu schaffen. Für Immobilienverwaltungen eröffnet sich dadurch eine Reihe von Perspektiven, die sowohl im Tagesgeschäft als auch in der langfristigen Personalbindung Wirkung entfalten können. Im Fokus des Entwurfs stehen steuerliche Erleichterungen. Vorgesehen ist ein monatlicher Steuerfreibetrag von 2.000 Euro bei sozialversicherungspflichtigen Einkünften aus nichtselbständiger Beschäftigung. Hinzu kommt dieweiterlesen

Deutscher Verwaltertag 2025: Branche zeigt Gestaltungswillen für Zukunft und Transformation

7. Oktober 2025 Immobilien

Am 18. und 19. September 2025 fand im Berliner Estrel Convention Center der 33. Deutsche Verwaltertag statt. Unter dem Motto „Veränderung. Einfach. Machen.“ kamen rund 1.500 Fach- und Führungskräfte sowie mehr als 130 Aussteller zusammen, um zentrale Zukunftsfragen der Immobilienverwaltung zu diskutieren. VDIV-Präsidentin Sylvia Pruß betonte in ihrer Eröffnungsrede die Rolle der Verwaltungen als Stabilitätsanker. Sie warnte eindringlich vor den Folgen des Fachkräftemangels, der Eigentümerversammlungen, Sanierungen und die Betreuung von Wohnraum zunehmend erschwere. Nachwuchsgewinnung durch moderne Ausbildung und Karriereperspektiven müsseweiterlesen

Greyfield-Index: Bauen im Bestand wird immer relevanter

16. September 2025 Immobilien

Die Bauwirtschaft in Deutschland verschiebt ihre Aktivitäten zunehmend in Richtung Bestand. Dies zeigt der von Greyfield entwickelte Branchenindex, der Bau- und Umbaumaßnahmen ins Verhältnis zum Neubau setzt. Die aktuellen Zahlen machen deutlich: Während der Neubau in diesem Jahr voraussichtlich 182.000 Aktivitäten verzeichnet, ein Minus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, liegt das Bauen im Bestand bei 136.000 Aktivitäten und damit nur sechs Prozent unter Vorjahresniveau. Fast jede zweite Baugenehmigung entfällt mittlerweile auf Bestandsvorhaben. Der Greyfield-Index, der sich aus denweiterlesen

EU-Studie belegt: Energetische Sanierungen steigern Immobilienwert

16. September 2025 Immobilien

Energetische Sanierungen gelten längst nicht mehr nur als Beitrag zum Klimaschutz. Eine aktuelle EU-Studie zeigt, dass Investitionen in Effizienzmaßnahmen den Marktwert von Wohngebäuden deutlich steigern und gleichzeitig deren Attraktivität sichern. Grundlage sind Ergebnisse des Forschungsprojekts HEART, das im Rahmen von Horizon 2020 durchgeführt wurde. Untersucht wurden reale Mehrfamilienhäuser in Frankreich und Italien, für die drei Szenarien – unsaniert, teilsaniert und tiefgreifend saniert – bewertet wurden. Zum Einsatz kamen klassische Kostenanalysen sowie Befragungen von Fachleuten, um die Zahlungsbereitschaft am Markt realistischweiterlesen

Kabinett legt Subventionsbericht vor – Finanzhilfen steigen 2026 auf Rekordniveau

16. September 2025 Immobilien

Das Bundeskabinett hat den aktuellen Subventionsbericht beschlossen und gleichzeitig neue Subventionsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Für 2026 erwartet die Bundesregierung einen Anstieg staatlicher Finanzhilfen und Steuervergünstigungen auf 77,8 Milliarden Euro – ein neuer Rekordwert. Zum Vergleich: 2023 lagen die Ausgaben bei rund 45 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung ist die seit 2024 aus dem Bundeshaushalt finanzierte Übernahme der Ökostromkosten. Dafür waren 2024 bereits 18,4 Milliarden Euro erforderlich. Hinzu kommt die Verstetigung der Stromsteuersenkung für Unternehmen, die mit Mindereinnahmenweiterlesen

Gebäudetechnikbranche verzeichnet Umsatzrückgang – Sanierungsquote bleibt niedrig

16. September 2025 Immobilien

Die deutsche Gebäudetechnikbranche hat im Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 4 Prozent verzeichnet. Laut Branchenangaben erzielten die rund 1.400 Unternehmen insgesamt 20,9 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten blieb mit etwa 111.000 nahezu unverändert. Als große Herausforderung stellt sich insbesondere die energetische Sanierung des Gebäudebestands dar. Mit einer jährlichen Quote von lediglich 0,7 Prozent liegt der Fortschritt weiterhin deutlich unter den für die Klimaziele notwendigen Werten. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften liegt der Wert nach Schätzungen des VDIV Deutschland noch deutlich niedriger, beiweiterlesen

„Jung kauft Alt“ bleibt hinter Erwartungen zurück

16. September 2025 Immobilien

Mit dem Programm „Jung kauft Alt“ wollte die Bundesregierung Familien beim Erwerb und der Sanierung älterer Bestandsimmobilien unterstützen. Doch die Nachfrage bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Seit dem Start im September 2024 wurden bis Ende Juli 2025 lediglich 592 Förderzusagen erteilt. Das bewilligte Kreditvolumen beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro – angesichts des hohen Bedarfs am Wohnungsmarkt eine vergleichsweise geringe Summe. Gefördert werden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind, die bestimmte Einkommensgrenzen einhalten. Je nach Kinderzahl können sieweiterlesen