Immobilien

Wohnungsbau bricht weiter ein – kaum Besserung bis 2026 in Sicht

4. November 2025 Immobilien

Der Wohnungsbau in Deutschland steckt weiter in der Krise. Nach einer neuen Prognose des IW wird sich der Rückgang an Neubauten in den kommenden Jahren fortsetzen, trotz politischer Gegenmaßnahmen. Nach rund 252.000 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2024 rechnet das IW für 2025 nur noch mit etwa 235.000 Neubauten, 2026 könnten es sogar lediglich 215.000 sein. Als Hauptursache sehen die IW-Experten die in den vergangenen Jahren stark gesunkenen Baugenehmigungen. Nur was damals genehmigt wurde, kann heute und in nächster Zeit fertiggestelltweiterlesen

Mehr Spielraum für Eigentümer: Neue Impulse für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern

4. November 2025 Immobilien

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern soll künftig deutlich einfacher und attraktiver werden. Mit dem „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) ein Konzept vorgestellt, das sowohl rechtliche als auch wirtschaftliche Hürden beim Aufbau privater Lademöglichkeiten abbauen soll. Ziel ist es, Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften stärker in den Ausbau der Elektromobilität einzubinden. Laut Ministeriumsangaben ist das Laden zu Hause der wichtigste Anwendungsfall im privaten Bereich. Doch gerade in Mehrparteienhäusern fehlen häufig geeignete Ladepunkte. Um Investitionen anzureizen, sollenweiterlesen

So bescheiden sind die neuen Wohnträume der Deutschen: Sicherheit statt Luxus

4. November 2025 Immobilien

Globale Krisen, steigende Lebenshaltungskosten und ein angespanntes Immobilienangebot prägen die Wohnwünsche der Deutschen. Laut der aktuellen Interhyp-Wohntraumstudie 2025 treten viele Bundesbürger bescheidener auf – sowohl in Bezug auf Größe als auch auf Luxus. Der Wunsch nach Sicherheit, Stabilität und Rückzug überwiegt. 93 Prozent der Befragten wünschen sich einen geschützten Ort, der ihnen in Krisenzeiten Halt gibt. Damit ist das Bedürfnis nach Sicherheit im eigenen Zuhause so ausgeprägt wie nie zuvor. 97 Prozent legen zudem Wert auf ein schönes, wohnliches Umfeld,weiterlesen

Abschaffung der Weiterbildungspflicht: Rückschritt für Qualität und Klimaziele der Branche

4. November 2025 Immobilien

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) plant, die seit 2018 geltende Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter nach § 34c Gewerbeordnung aufzuheben. Die Maßnahme ist Teil eines Gesetzespakets zum Bürokratieabbau. Doch in der Branche stößt das Vorhaben auf scharfe Kritik – nicht aus Eigeninteresse, sondern aus Sorge um Qualität, Verbraucherschutz und die Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Die Weiterbildungspflicht war 2018 als Kompromiss eingeführt worden, nachdem sich die damalige große Koalition nicht auf einen verpflichtenden Sachkundenachweis (trotz vorliegendem Gesetzentwurf) einigen konnte. Sieweiterlesen

Datenschutz im Fokus: VDIV aktualisiert Handlungsempfehlungen für Verwaltung und Vermietung

4. November 2025 Immobilien

Beide Handlungsempfehlungen sind kostenfrei abrufbar unter vdiv.de/publikationen Mehr News vom VDIV und zur Immobilienverwaltung unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/ Der Beitrag Datenschutz im Fokus: VDIV aktualisiert Handlungsempfehlungen für Verwaltung und Vermietung erschien zuerst auf Hausverwaltung Köln | Immobilienverwaltung, WEG-Verwaltung, Sondereigentumsverwaltung. Weiterlesen unter: https://www.hausverwaltung-koeln.com/datenschutz-im-fokus-vdiv-aktualisiert-handlungsempfehlungen-fuer-verwaltung-und-vermietung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=datenschutz-im-fokus-vdiv-aktualisiert-handlungsempfehlungen-fuer-verwaltung-und-vermietungApp downloaden im Apple App Store oder bei Google Play. Mehr News vom VDIV und zur Immobilienverwaltung Köln unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/

Berlin ahndet erstmals Mietwucher mit hohem Bußgeld

21. Oktober 2025 Immobilien

Da die Vermieterin ihren Einspruch kurz vor der anberaumten Gerichtsverhandlung zurückzog, ist der Bescheid nun rechtskräftig. Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Regine Sommer-Wetter (Linke) sprach von einem wichtigen Signal gegen überhöhte Mietforderungen und hofft auf eine Vorbildwirkung für andere Bezirke. Die Berliner Mietpreisprüfstelle, die seit März tätig ist, bestätigt die Relevanz des Falls: In mehr als 90 Prozent der geprüften Fälle wurde bislang eine überhöhte Miete festgestellt. Sie bietet Betroffenen kostenlose Beratung und schriftliche Prüfergebnisse, die zur Geltendmachung eigener Ansprüche genutzt werdenweiterlesen

Hamburg beschließt Klimaneutralität bis 2040 – Wohnungswirtschaft warnt vor Kostenlawine

21. Oktober 2025 Immobilien

Die Wohnungswirtschaft reagierte mit deutlicher Kritik. Sie befürchtet massive Belastungen für Eigentümer und Mieter durch steigende Sanierungspflichten. Die Hansestadt habe sich selbst Kosten auferlegt, die kaum zu stemmen seien. Nach Schätzungen von regionalen Verbänden könnten die erforderlichen Investitionen zwischen 40 und 54 Mrd. Euro liegen und für einen erwarteten Mietenanstieg von bis zu 4 Euro pro Quadratmeter bis 2040 sorgen. Vor allem Haushalte mit mittleren und geringen Einkommen würden stark belastet. Die Verbände warnen, dass steigende Modernisierungskosten und höhere Nebenkostenweiterlesen

Heizkosten auf Rekordniveau – Deutsche stoßen beim Energiesparen an ihre Grenzen

21. Oktober 2025 Immobilien

Für die Untersuchung wertete Techem Daten aus rund 100.000 Mehrfamilienhäusern mit über einer Million Wohnungen aus. Seit 2021 sind die auf den Quadratmeter umgerechneten Heizkosten um rund 40 Prozent gestiegen, obwohl weniger geheizt wurde. Besonders teuer war das Heizen 2024 in Chemnitz (19,01 Euro/m²), Potsdam (18,61 Euro/m²) und im Saarland (15,75 Euro/m²). Nach wie vor wird die große Mehrheit der Gebäude (87 Prozent) mit fossilen Energieträgern beheizt. Der Anteil sank damit nur leicht gegenüber dem Vorjahr (90 Prozent). Gleichzeitig holtweiterlesen

Förderprogramm für altersgerechten Umbau fällt 2026 weg

21. Oktober 2025 Immobilien

Ein Antrag der Fraktion Die Linke, das Programm wieder in den Bundeshaushalt aufzunehmen, wurde abgelehnt. Unterstützung erhielt die Forderung auch von Bündnis 90/Die Grünen, die eine Fortsetzung der Förderung für notwendig halten, um altersgerechtes und selbstbestimmtes Wohnen zu sichern. Die CDU/CSU-Fraktion sprach sich dafür aus, in den weiteren Haushaltsberatungen nach Lösungen für eine Wiederaufnahme des Programms zu suchen. Die Bundesregierung bezeichnete den Bauhaushalt insgesamt als „wichtigen Investitionsetat“. Geplant sind unter anderem vier Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau sowie schrittweiseweiterlesen

IWF: Schwache Konjunktur trotz hoher Staatsausgaben

21. Oktober 2025 Immobilien

Als Hauptursache für die Wachstumsschwäche nennt der IWF die zunehmende Unsicherheit in der globalen Handelspolitik. Besonders die neue Zollpolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump belastet den Export. Die Ausfuhren nach Amerika seien stark rückläufig, während höhere Staatsausgaben und steigende Löhne den Effekt nur teilweise kompensieren könnten. Hinzu kommt eine wachsende Haushaltsbelastung: Das deutsche Defizit soll sich laut IWF um 0,8 Prozentpunkte erhöhen – vor allem wegen gestiegener Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nutzte die IWF-Herbsttagungweiterlesen