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Wie kommt Deutschland aus der Baukrise? Bundestag lehnt CDU/CSU-Vorschläge uir Wohnungsbaupolitik ab

2. April 2024 Immobilien

In der Bundestagsdebatte kritisierte Bernhard Daldrup (SPD): „Schon mit dem Titel Ihres Antrages wollen Sie den Eindruck erwecken, die unbestreitbar existierende Baukrise sei sozusagen ein nationales Phänomen, verursacht durch die Ampel.“ Er verwies auf die Rückgänge der Wohnungsbaugenehmigungen in Schweden um 47 Prozent, in Dänemark um 33 Prozent, in Frankreich um 22 Prozent und in Ungarn um 29 Prozent. Die Gründe dafür seien im Antrag der Unionsfraktion genannt – Baukostensteigerung und Zinsentwicklungen. Hinzu kämen die Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Dr. Jan-Marcoweiterlesen

Nur 68 neue Wohnungen – Bund setzt eigene Wohnraumoffensive kaum um

2. April 2024 Immobilien

Danach hat die BImA im Rahmen ihres Wohnungsneubauprogramms seit 2020 mit dem Bau von 2.753 Wohnungen begonnen. Davon seien 200 Wohnungen fertiggestellt. Eine Angabe dazu, wann der Bau der übrigen Wohnungen abgeschlossen sein wird, machte das Ministerium nicht. Mit dem Wohngipfel im Kanzleramt im September 2018 hatten Bund, Länder und Kommunen eine Gemeinsame Wohnraumoffensive gestartet. Als ein Ergebnis wurde formuliert: „Aufgrund des hohen Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen für seine Bediensteten, insbesondere für Sicherheitskräfte, wird der Bund neben dem Erwerb vonweiterlesen

Bundesrat bestätigt Wachstumschancengesetz – in abgespeckter Form

2. April 2024 Immobilien

Der Bundesrat hatte das Gesetz im ersten Anlauf blockiert und den Vermittlungsausschuss angerufen. Dieser hatte einen Kompromissvorschlag erarbeitet (wir haben berichtet). Das Gesetz beinhaltet neben der AfA diverse steuerliche Entlastungen. Ziel ist, die Liquiditätssituation der Unternehmen zu verbessern, Impulse für mehr Investitionen zu geben und damit die Bauwirtschaft insgesamt zu stabilisieren. “Ob die Anreize, die nun geschaffen wurden, wirklich funktionieren, wird sich erst zeigen müssen. Auf alle Fälle ist es nicht das so dringend benötigte Konjunkturprogramm für die Wohnungswirtschaft”, soweiterlesen

Entwicklungen im Bauhauptgewerbe in 2023 – Trübe Prognosen im Frühjahrsgutachten

da Agency – Webdesign & SEO, Köln meldet: Besonders hohe Einbußen verzeichnete der Wohnungsbau mit Auftragseingängen von real minus 19,8 und nominal minus 13,4 Prozent. Dennoch hat der Wohnungsbau mit einem Jahresumsatz von 26,6 Milliarden Euro ein deutliches Gewicht im Gesamt-Jahresumsatz des Bauhauptgewerbes von insgesamt 113,8 Milliarden Euro. Im Dezember gab es Anzeichen für leichte Entspannung in der Branche: Real (saison- und kalenderbereinigt) lag der Auftragseingang 7,9 Prozent über dem Vormonat, kalenderbereinigt um 4,2 Prozent. Wichtige Stellschrauben, um die Unternehmenweiterlesen

Fahrplan steht: zur Einführung des bidirektionalen Ladens

18. März 2024 Immobilien

Die Roadmap wurde von rund 50 Experten aus der Industrie und von relevanten Stakeholdern entwickelt. Ergebnis: bidirektionales Laden kann zukünftig einerseits ein interessantes Zusatzangebot für Nutzer von E-Fahrzeugen und andererseits ein Beitrag zur Sektorkopplung sein. Dabei wird ab 2025 mit marktfähigen Vehicle-to-Home-Anwendungen (V2H) gerechnet. Mittelfristig werden sich Vehicle-to-Grid-Anwendungen (V2G) über Aggregatoren/Dienstleister entwickeln, so die Prognose. Ein Hochlauf von interoperablen und standardisierten Lösungen beider Anwendungsfälle könnte 2028 beginnen – wenn bis dahin entsprechende Standards festgelegt und regulatorische und technische Weichenstellungen erfolgtweiterlesen

Deutliches Wachstum bei Gebäudedienstleistern

18. März 2024 Immobilien

Danach war der Umsatzzuwachs mit 13,3 Prozent bei Anbietern von integrierten Facility-Service-Leistungen am höchsten. Auch der Personalzuwachs fiel in diesem Segment mit 6,8 Prozent überdurchschnittlich aus. Insgesamt verlangsamte sich der Aufwärtstrend gegenüber dem dritten Quartal 2023. Damals lag der Umsatz 9,6 Prozent über dem des Vorjahresquartals, das Wachstum der Belegschaft 5,7 Prozent darüber. Im Jahr 2024 erwarten die Dienstleister 8,1 Prozent Mehrumsatz und eine um 5,0 Prozent größere Belegschaft gegenüber dem Vorjahr. Die Anbieter für technisches Gebäudemanagement gehen von einemweiterlesen

Klimarisikoanalyse: Nicht ausreichend vorbereitet

18. März 2024 Immobilien

Selbst in den optimistischsten Szenarien wird sich die globale Erwärmung in Europa verschlimmern. Die Untersuchung stellt die möglichen Auswirkungen von dieser Entwicklung auf Energie- und Ernährungssicherheit, die Ökosysteme, die Infrastruktur, die Wasserressourcen, die Finanzstabilität und die Gesundheit der Menschen in Europa dar. Die EUA hat 36 Klimarisiken identifiziert. Sie sieht in Bezug auf 20 von ihnen teils dringenden Handlungsbedarf. „Hunderttausende Menschen würden an Hitzewellen sterben, und allein die wirtschaftlichen Verluste durch Küstenüberschwemmungen könnten eine Billion Euro übersteigen“, heißt es inweiterlesen

Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrszwecke wächst weiter

18. März 2024 Immobilien

Aktuell, so das Statistische Bundesamt, werden deutschlandweit 5,2 Millionen Hektar für Siedlung und Verkehr genutzt. Das entspricht etwa einem Siebtel (14,5 Prozent) der Gesamtfläche. Der tägliche Flächenzuwachs war zwar gegenüber dem vorherigen Vierjahreszeitraum leicht gesunken. Er betrug in den Jahren 2018 bis 2021 pro Tag 55 Hektar. Allerdings hinkt die Entwicklung weit hinter den politischen Zielen zurück. Siedlungs- und Verkehrsflächen gehen oft mit Versiegelung einher. Das schadet Böden und begünstigt Hochwasser. Zudem verursacht Zersiedelung mehr Verkehr. Deshalb hatte die Bundesregierungweiterlesen

Nationale Klimaziele könnten bis 2030 erreicht werden

18. März 2024 Immobilien

Im Klimaschutzgesetz (KSG) ist das Ziel formuliert: Die THG-Emissionen sollen bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 1990 um 65 Prozent verringert werden. Zu Beginn der Legislaturperiode ging das Umweltbundesamt noch davon aus, dass dieses Klimaziel von 1.100 Millionen Tonnen Treibhausgas überschritten werde. Den aktuellen Projektionen zufolge wird diese Lücke geschlossen – „wenn wir weiter so ambitioniert am Klimaschutz arbeiten“, so Messner. Den Rückgang der Emissionen führt er vor allem auf den geringeren Einsatz fossiler Brennstoffe und den erfolgreichen Ausbauweiterlesen

Fit für die Zukunft? Elementarschadenabsicherung in der Wohngebäudeversicherung

18. März 2024 Immobilien

Mit ihrem Antrag will die Union die Bundesregierung auffordern, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der zwei Punkte versicherungsrechtlich regelt: Zum einen soll die Wohngebäudeversicherung im Neugeschäft nur noch mit einer Elementarschadenversicherung angeboten werden. Kunden sollen diese nach einer Belehrung über die Konsequenzen abwählen können (Opt-out-Option). Zum anderen sollen sämtliche bestehende Wohngebäudeversicherungen zu einem Stichtag um eine Elementarschadenversicherung erweitert werden. Dem Problem, dass bei steigenden Schadensereignissen in der Zukunft eine adäquate Rückversicherbarkeit der Schäden nicht mehr gegeben sein wird, will die Union durchweiterlesen