Immobilien

Ende des Mietendeckels: erste Auswirkungen auf Berliner Wohnungsmarkt sichtbar

11. Mai 2021 Immobilien

Das Ende des Berliner Mietendeckels (» der VDIV berichtete) wirkt sich auf den Immobilienmarkt der Hauptstadt aus. Dabei stiegen nicht nur die Preise an, auch die Zahl der Bestandswohnungsangebote nahm deutlich zu, wie das Wohnbarometer des Immobilienportals Immoscout24 zeigt. Die Offerten für Mietwohnungen, die vor 2014 fertiggestellt wurden, stiegen zeitweise um bis zu 20,5 Prozent – laut Immoscout24 erholt sich das Angebot der Bestandswohnungen somit wieder. Knapp drei Wochen nach dem Urteil lag es 8,6 Prozent über dem Niveau desweiterlesen

Grundsteuerreform: Hessen will eigenes Modell umsetzen, NRW nutzt Bundesmodell

10. Mai 2021 Immobilien

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die alte Grundsteuer kippte, mussten die Länder sich für eine Berechnungsmethode entscheiden: Zur Wahl stehen das vorgeschlagene Modell und die Verabschiedung eines eigenen. Nachdem sich die meisten Länder bereits entschieden haben (» der VDIV berichtete), traf nun auch Nordrhein-Westfalen seine Wahl und nutzt das Bundesmodell. Hessen bevorzugt die Öffnungsklausel, die ein eigenes Modell ermöglicht. Konkreteres lieferte die Landesregierung jedoch noch nicht. Am 29. April legte die hessische FDP einen Gesetzesentwurf für ein reines Flächenmodell in erster Lesungweiterlesen

Baulandmobilisierungsgesetz verabschiedet: Umwandlungsverbot kommt

10. Mai 2021 Immobilien

Der Bundestag hat am 7. Mai 2021 den Entwurf der Bundesregierung für ein Baulandmobilisierungsgesetz (19/24838, 19/26023) in der vom Bauausschuss geänderten Fassung (19/29396) beschlossen. Der Entwurf zielt auf schnelleres Aktivieren von Bauland und den Aufbau bezahlbaren Wohnraums. Mit der Realisierung tritt auch das umstrittene Umwandlungsverbot in Kraft, bei dem eine Genehmigung für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erforderlich ist. Das Gesetz gilt als eines der maßgeblichen Vorhaben der Bundesregierung dieser Legislaturperiode. Der Entwurf des Bundesministers des Innern, für Bauweiterlesen

Klimaneutralität bis 2045 möglich

28. April 2021 Immobilien

Deutschland könnte – statt wie bisher für 2050 geplant – bereits im Jahr 2045 klimaneutral sein. Dadurch würden rund eine Milliarde Tonnen CO2 eingespart werden. Zu diesem Fazit kommt die neue Studie der Stiftung Klimaneutralität in Zusammenarbeit mit der Agora Energiewende und Agora Verkehrswende. Die Erhebung zeigt ein deutliches Potenzial, um die Klimawende zu beschleunigen – es sei an der Politik, dies zu nutzen. Bereits im November 2020 erschien eine erste gemeinsame Studie, die aufführte, wie die Treibhausgasemissionen in denweiterlesen

Einigung auf Senkung der EEG-Umlagen

28. April 2021 Immobilien

2021 ist das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) in Kraft getreten (» der VDIV berichtete). Es gab noch einige offene Fragen zur Finanzierung des Ökostroms. Nachdem die SPD die Gespräche aufgrund von Lobbyismus-Vorwürfen gegen Parteizugehörige der Union gestoppt hatte, kam es nun zu einer Einigung der großen Koalition: Mithilfe von Steuergeldern sollen Stromkunden in den kommenden Jahren entlastet werden. Die komplette Streichung der EEG-Umlage und die reine Finanzierung des Ökostroms über Mittel des Bundeshaushalts ist vom Tisch. Die Umlage wird jedochweiterlesen

Studie: Lage in Berliner Großsiedlungen verschärft sich

27. April 2021 Immobilien

Die Studie „Berliner Großsiedlungen am Scheideweg“ des Kompetenzzentrums Großsiedlungen fasst die aktuelle Lage der Wohnquartiere in der Hauptstadt zusammen. 51 Wohnsiedlungen wurden hierfür betrachtet. Besonders die steigende Arbeitslosigkeit und dadurch verursachte Armut lassen Handlungsbedarf aufkommen und sollten die Politik alarmieren, so die Macher der Erhebung. Zu einer Verschärfung der sozialen Lage in den Siedlungen trage auch der angespannte Wohnungsmarkt in Berlin bei. In diesem Zuge komme es zu einer spürbaren Veränderung der Bewohnerstruktur in den untersuchten Wohngegenden. Die betroffenen Wohnsiedlungenweiterlesen

Viele Kaufimmobilien werden teurer: 10 Prozent und mehr innerhalb eines Jahres

27. April 2021 Immobilien

Aktuellen Studien zufolge steigen die Kaufpreise für Wohnimmobilien weiterhin an. Eine Empirica-Studie beziffert den Anstieg bei Eigentumswohnungen im Vorjahresvergleich auf rund zehn Prozent, bei Häusern sogar auf zwölf Prozent. Auch der Hauspreis-Index EPX der Europace AG konstatiert eine Preissteigerung bei Eigentumswohnungen und Bestandshäusern. Im März wurde im Bereich der Eigentumswohnungen ein Index von 202 Punkten erreicht. Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Zuwachs von über einem Punkt. Im Jahresvergleich verzeichnet Europace einen Anstieg von elf Prozent. Bei den Bestandshäusernweiterlesen

CO2-Kostenverteilung: Uneinigkeit bei möglicher 50/50-Lösung

27. April 2021 Immobilien

Auch wenn der neue CO2-Preis bereits seit Anfang des Jahres gilt, besteht weiterhin Unklarheit bei der Kostenverteilung (» der VDIV berichtete). Diskussionsgegenstand ist, ob weiterhin sämtliche Kosten auf den Mieter umgelegt werden oder sich künftig auch der Vermieter beteiligen muss. Seit Monaten wird hier nach einer Lösung gesucht – die Verhandlungen dauern an. Im Raum steht ein 50/50-Kompromiss, der Mieter finanziell entlasten würde – bislang tragen sie allein die durch die Steuer verursachten Mehrkosten. Der CO2-Preis beläuft sich derzeit aufweiterlesen

Materialengpass könnte zu Verzögerungen am Bau führen

26. April 2021 Immobilien

Die zu Beginn der Pandemie heruntergefahrene Produktion von Baumaterialen zeigt nun Auswirkungen auf dem Baustoffmarkt: Es kommt zu Materialengpässen und enormen Preissteigerungen. Aufgrund des Mangels ist mit Verzögerungen und Unterbrechungen im Bau zu rechnen. Baugewerbe und Wohnungswirtschaft schlagen eine Marktentspannung durch den regionalen Materialabbau vor, um dieser Entwicklung gezielt entgegenzuwirken. Betroffen sind unter anderem Holz, Kunststoffe, Gips und Stahlprodukte. Die Knappheit, primär verursacht durch Corona-bedingte Produktionsausfälle, lässt die Preise in die Höhe schnellen. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) errechnete beispielsweiseweiterlesen

Treibhausgasminderungsquote wurde angehoben

26. April 2021 Immobilien

Im Verkehrssektor wurde die Treibhausgasminderungsquote angehoben. Die Bundesregierung rechnet durch diese Anpassung mit einer Emissionseinsparung von etwa 29 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenzen bis zum Jahr 2030. Bekannt wurde dies in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Auch gab die Bundesregierung an, durch die Anpassung der Quote nachhaltige Optionen für den Verkehr zu fördern. Dies solle die Erreichung der Klimaschutzziele stützen. Die kleine Anfrage befasst sich mit dem aktuellen Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote. Durch diesen soll dieweiterlesen