Immobilien

HKVO: Umrüstung auf fernauslesbare Messgeräte bis 31. Dezember 2026 verpflichtend

17. Februar 2026 Immobilien

Wer Beschlüsse aufschiebt, riskiert Engpässe bei Fachbetrieben und damit Verzögerungen bei der Umsetzung. Sanktionen bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Vorgaben sind nicht ausgeschlossen. Umsetzung läuft, aber nicht flächendeckend Zuletzt zeigte eine Umfrage des VDIV Deutschland unter mehr als 300 Immobilienverwaltungen ein gemischtes Bild: Zum Zeitpunkt der Befragung im Februar 2025 verfügten 58 Prozent der verwalteten WEG-Einheiten und 61 Prozent der verwalteten Miet-Einheiten bereits über die vorgeschriebene fernablesbare Technik. Zwar zeigten sich 81 Prozent der befragten Verwaltungen zuversichtlich, die Frist einhalten zuweiterlesen

EEG-Tarife sinken ab Februar: Einspeisevergütung für PV-Dachanlagen erneut gekürzt

17. Februar 2026 Immobilien

Seit dem 1. Februar greifen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erneut abgesenkte Vergütungssätze für neu in Betrieb gehende Photovoltaik-Anlagen. Wie gesetzlich vorgesehen, werden die Einspeisetarife halbjährlich um ein Prozent reduziert. Betroffen sind sämtliche Dachanlagen bis 100 Kilowatt Leistung. Für kleine Dachanlagen bis 10 Kilowatt beträgt die Vergütung bei Teileinspeisung künftig 7,78 Cent pro Kilowattstunde, bei Volleinspeisung 12,34 Cent. Anlagen mit einer Leistung von über 10 bis 40 Kilowatt erhalten bei Überschusseinspeisung 6,73 Cent und bei vollständiger Einspeisung 10,35 Cent pro Kilowattstunde. Fürweiterlesen

Wohnraumförderung 2025: Über 64.000 Einheiten mit KfW-Programmen bewilligt

17. Februar 2026 Immobilien

Das Bundesbauministerium zieht für das Förderjahr 2025 eine positive Bilanz. Nach Angaben des Hauses wurden über die einschlägigen KfW-Programme mehr als 64.000 Wohneinheiten gefördert. Die Nachfrage bewertet das Ministerium als „sehr gut“ und verweist auf eine spürbar verbesserte Stimmung im Wohnungssektor. Den größten Anteil verzeichnete das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN). Hier wurden 36.747 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von rund 4,5 Milliarden Euro bewilligt. Das Programm richtet sich an Investoren, Genossenschaften, Unternehmen und Privatpersonen und unterstützt den Neubau sowie den Ersterwerbweiterlesen

Gebäudeenergiegesetz vor Einigung: Reform soll bis Ende Februar ins Parlament kommen

17. Februar 2026 Immobilien

Die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) soll nach Angaben aus Koalitionskreisen spätestens Ende Februar in den Bundestag eingebracht werden. Nachdem frühere Fristen verstrichen sind, befinden sich die Verhandlungen zwischen Union und SPD nach eigener Einschätzung auf der Zielgeraden. Für Immobilienwirtschaft und Privateigentümer ist eine zügige Klärung von erheblicher Bedeutung, da die aktuelle Unsicherheit Investitionsentscheidungen hemmt. In den übergeordneten Zielen besteht Einigkeit: Der Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmesektor soll fortgeführt, Förderprogramme sozial differenziert ausgestaltet werden. Offen ist jedoch weiterhin die zentrale Frage,weiterlesen

Mietmarkt unter Druck, Regulierung spaltet, Digitalisierung wird zum Schlüsselfaktor

3. Februar 2026 Immobilien

Auch die Nebenkosten entwickeln sich für viele Haushalte zur zweiten Miete. 57 Prozent der Mieter sparen bereits aktiv Energie und Wasser, bei älteren Mietern liegt der Anteil sogar bei 72 Prozent. Gleichzeitig sehen 70 Prozent der Befragten in der energetischen Sanierung ein Risiko für eine weitere Verschärfung der Marktlage. Wohneigentum ist für 82 Prozent der Mieter faktisch unerreichbar und wird zunehmend als Luxusgut wahrgenommen. Die Mietpreisbremse bleibt ein zentraler Streitpunkt. Während 74 Prozent der Mieter sie als sinnvolles Instrument zurweiterlesen

KfW-Förderung für Wärmepumpen: WEG-Beschluss zwingende Voraussetzung

3. Februar 2026 Immobilien

Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist dabei entscheidend: Handelt es sich um eine zentrale Heizungsanlage und damit um Gemeinschaftseigentum, kann der Förderantrag nur auf Grundlage eines vorherigen Beschlusses der Eigentümerversammlung gestellt werden. Ohne wirksamen Beschluss ist eine Antragstellung im Namen der WEG nicht möglich. Die Zuschüsse sind pro Wohneinheit gedeckelt und staffeln sich bei Mehrfamilienhäusern nach Anzahl der Wohneinheiten. Zusätzlich können – je nach Konstellation – Effizienz-, Klimageschwindigkeits- und Einkommensboni hinzukommen. Diese Boni sind teilweise nur durch selbstnutzende Eigentümer individuell zu beantragen. Wichtigweiterlesen

Bauwirtschaft mit Auftragsplus – Wohnungsneubau bleibt trotz Trendwende weit hinter Bedarf zurück

3. Februar 2026 Immobilien

Sowohl Hoch- als auch Tiefbau verzeichneten zuletzt steigende Aufträge. Im Monatsvergleich legte der Hochbau um 7,2 Prozent zu, der Tiefbau sogar um 10,1 Prozent. Besonders der Wohnungsbau zeigte nach Angaben des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe eine spürbare Stabilisierung, mit einem Auftragsplus von rund zwölf Prozent im November. Der Branchenumsatz stieg in den ersten elf Monaten 2025 preisbereinigt um 2,1 Prozent auf rund 108 Milliarden Euro, die Beschäftigtenzahl wuchs um 1,3 Prozent. Gleichzeitig mahnt die Branche verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und ausreichendeweiterlesen

Wettbewerbsfähigkeit: Zentrale Standortnachteile Deutschlands im internationalen Vergleich

3. Februar 2026 Immobilien

Ein zentrales Warnsignal sind die Unternehmensinvestitionen. Diese sind zuletzt rückläufig und entwickeln sich im Vergleich zu anderen G7-Staaten, China und Schweden schwächer. Parallel dazu liegt die effektive durchschnittliche Unternehmensbesteuerung in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Im internationalen Vergleich zählt Deutschland damit zu den Hochsteuerstandorten, was Investitionsanreize zusätzlich dämpft. Auch die Kostenstruktur verschlechtert sich. Die Lohnstückkosten sind seit 2015 deutlich stärker gestiegen als im G7-Durchschnitt. Während steigende Löhne grundsätzlich Ausdruck wirtschaftlicher Stärke sein können, führen sie in Kombination mit schwacherweiterlesen

Angebotsmieten steigen deutlich schneller als Inflation – befristete Verträge nehmen stark zu

3. Februar 2026 Immobilien

Parallel dazu verschärfen sich die Vertragsbedingungen. Der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote erreichte 2025 ein Rekordniveau. Bundesweit entfiel bereits mehr als jedes sechste Inserat auf dieses Segment, in den acht größten Städten nahezu jedes vierte. In München lag der Anteil sogar bei rund einem Drittel. Nach Einschätzung des IfW geht damit das klassische, unbefristete Mietangebot weiter zurück, während Preise und Zugangshürden steigen. In sieben der acht größten deutschen Städte legten die Angebotsmieten im Quartalsvergleich zu. Besonders deutlich fiel der Anstiegweiterlesen

Energieeffizienz wird zum zentralen Preistreiber am Immobilienmarkt

3. Februar 2026 Immobilien

Über alle Baualtersklassen und Regionen hinweg beträgt der durchschnittliche Wertzuwachs infolge energetischer Sanierungen aktuell 23 Prozent, nach 21 Prozent im Jahr 2024. Besonders stark profitieren Altbauten bis Baujahr 1949 – unabhängig davon, ob sie in Städten, im Umland oder im ländlichen Raum liegen. Entscheidend für die Wertentwicklung sind vor allem Maßnahmen an der Gebäudehülle, insbesondere an Fassade, Fenstern und Dach. Der BuVEG sieht darin eine klare Verschiebung der Bewertungsmaßstäbe am Markt. Neben der Lage gewinnt die Energieeffizienz zunehmend an Bedeutungweiterlesen