Wärmepumpen-Umlage 2025: Nachreichfrist bis 31. März

3. März 2026 Immobilien

Wohnungseigentümer können für das Jahr 2025 eine Entlastung bei zwei Bestandteilen des Strompreises beantragen, wenn die Wärmepumpe über einen eigenen Zählpunkt mit dem Stromnetz verbunden ist. Grundlage ist § 22 Energiefinanzierungsgesetz (EnFG). In diesem Fall verringert sich die Umlageerhebung auf null für den Strom, der in der Wärmepumpe verbraucht wird. Konkret umfasst die Entlastung die KWKG-Umlage und die Offshore-Netzumlage. Für 2025 werden als relevante Umlagewerte genannt: KWKG-Umlage 0,277 Ct/kWh (seit 1. Januar 2025) und Offshore-Netzumlage 0,816 Ct/kWh. Der Antrag istweiterlesen

Mietrecht weiter Diskussionsthema: Mietpreisbremse bestätigt, Eigenbedarf im Fokus

3. März 2026 Immobilien

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 8. Januar 2026 (1 BvR 183/25) eine Verfassungsbeschwerde gegen die Mietpreisbremse nicht zur Entscheidung angenommen und damit seine bisherige Linie bestätigt: Die Regelungen zur Begrenzung der Miethöhe bei Mietbeginn sind im Grundsatz verfassungsgemäß. Im konkreten Verfahren ging es um die Verlängerung der Mietpreisbremse durch das Gesetz vom 19. März 2020 sowie um die Berliner Mietenbegrenzungsverordnung 2020. Nach Auffassung des Gerichts führen auch die Entwicklungen seit der Entscheidung aus dem Jahr 2019 zu keinem anderenweiterlesen

BGH stärkt Erwerber bei „steckengebliebenem Bau“: Erstherstellung umfasst auch Innenwände, Elektro und Heizung

3. März 2026 Immobilien

Der Bundesgerichtshof hat am 27. Februar 2026 entschieden, dass die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE) bei einem nach Bauträgerinsolvenz „steckengebliebenen Bau“ im Rahmen der plangerechten Erstherstellung nicht nur Gemeinschaftseigentum fertigstellen muss. Wohnungseigentümer können darüber hinaus auch die Errichtung innenliegender nichttragender Wände in verputzter Form einschließlich der unter Putz verlegten Leitungen sowie den Anschluss an die zentrale Heizungsversorgung nebst Zuleitungen und Heizkörpern verlangen. Maßgeblich ist nicht die dingliche Zuordnung der Bauteile zu Gemeinschafts- oder Sondereigentum, sondern die baupraktisch sinnvolle, einheitliche Fertigstellung. Fürweiterlesen

Geleakter Arbeitsentwurf für das EEG 2027 würde PV auf Wohngebäuden wirtschaftlich neu ordnen

3. März 2026 Immobilien

Nach Medienberichten liegt ein Arbeitsentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium zur EEG-Novelle vor, der die Förderlogik für Photovoltaik deutlich verschieben würde. Kernpunkt wäre die Abschaffung der fixen Einspeisevergütung für neue Anlagen und die grundsätzliche Verpflichtung zur Direktvermarktung. Zudem sollen Förderansprüche für Neuanlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung für eingespeiste Strommengen entfallen, weil kleine Anlagen sich bei hohem Eigenverbrauch aus Sicht des Ministeriums häufig auch ohne Förderung rechneten.  Für die Immobilienverwaltung ist die Wirkung vor allem im Gebäudebestand relevant: Investitionsentscheidungen in WEG hängenweiterlesen

Bürokratie abbauen angekündigt – neues Kontrollregime beschlossen

3. März 2026 Immobilien

Mit dem am 26. Februar im Bundestag beschlossenen Tariftreuegesetz werden Bundesvergaben im Bau- und Dienstleistungsbereich sowie Konzessionen künftig an verbindliche Tariftreueerklärungen und Nachweise gekoppelt, sobald der geschätzte Auftragswert 50.000 Euro erreicht. Lieferaufträge bleiben in der beschlossenen Fassung ausgenommen. Damit wird die Vergabe nicht nur an materielle Leistungsfähigkeit, sondern zusätzlich an ein neues System aus Pflichten, Prüfungen und Sanktionen gebunden. Das Gesetz etabliert neue Kontrollstrukturen und Verfahrensschritte: Vorgesehen sind unter anderem eine Clearingstelle sowie eine „Prüfstelle Bundestariftreue“ bei der Deutschen Rentenversicherungweiterlesen

Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) kommt: Was Immobilienverwaltungen und Eigentümer jetzt konkret planen müssen

25. Februar 2026 Immobilien

Wichtig: Es handelt sich um Eckpunkte/FAQ/Infopapier (noch kein verabschiedeter Gesetzestext). Dennoch lassen sich daraus To-dos und Zeitachsen ableiten.  Was ist anders als im GEG („Heizungsgesetz“)? 1. 65%-Vorgabe fällt weg, keine Betriebsverbote Die pauschale 65%-Regel für Neu- und Bestandsbauten soll entfallen, ebenso Betriebsverbote bestimmter Heizungen Die GEG-Regelungen §§ 71–71p sowie § 72 (Novelle 2023) sollen gestrichen werden 2. Eigentümer wählen beim Austausch wieder aus einem Optionskatalog Beim Heizungstausch soll es einen technologieoffenen Katalog geben (u. a. Wärmepumpe, Fernwärme, Hybrid, Biomasse; weiterhinweiterlesen

Jetzt anmelden – Neue Märkte für Operatoren: Eis, TK & Tankstelle im Fokus

24. Februar 2026 Allgemein

🔒 Sie interessieren sich für neue Umsatzpotenziale? Melden Sie sich als Gast beim Marktausschuss an: am 11.3. von 10-12:30 Uhr (online) … Der Beitrag Jetzt anmelden – Neue Märkte für Operatoren: Eis, TK & Tankstelle im Fokus erschien zuerst auf BDV e. V.. Mehr Infos unter: https://www.bdv-vending.de/neue-maerkte-fuer-operatoren-eis-tk-tankstelle-im-fokus/Weitere Infos zu Kaffeeautomaten, Getränkeautomaten, Snackautomaten, Warenautomaten und Vendingautomaten unter https://www.dhuenn.com – Automaten Köln

KI könnte Büroflächen in Metropolen bis 2030 um 27 Prozent reduzieren

17. Februar 2026 Immobilien

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz dürfte den Büroimmobilienmärkten in Deutschland eine weitere strukturelle Anpassung abverlangen. Laut einer Umfrage von Trend Research Hamburg unter 502 Personalentscheidern in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, München und Stuttgart rechnen die Unternehmen bis 2030 mit einer durchschnittlichen Reduktion ihres Büroflächenbedarfs um 27 Prozent. Die Befragung umfasst insbesondere Unternehmen aus der Digitalwirtschaft sowie der Finanzbranche. Rund 69 Prozent der teilnehmenden Firmen nutzen überwiegend klassische Büroflächen, 31 Prozent vor allem Coworking- oder Flexoffice-Konzepte. Der erwartete Flächenabbau unterscheidet sichweiterlesen

Kraftwerksstrategie und Marktintegration: Reiche setzt neue Leitplanken der Energiepolitik

17. Februar 2026 Immobilien

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat beim Energie-Gipfel des Handelsblatts die energiepolitischen Prioritäten der Bundesregierung präzisiert. Im Mittelpunkt stehen der zügige Ausbau gesicherter Kraftwerkskapazitäten, eine Neujustierung der Marktrolle erneuerbarer Energien sowie Entlastungsinstrumente für energieintensive Unternehmen. Kern der Strategie ist eine umfassende Kraftwerksoffensive. Noch im laufenden Jahr sollen in mehreren Ausschreibungsrunden Kapazitäten von rund zwölf Gigawatt vergeben werden. Für 2027 sind weitere 20 bis 25 Gigawatt vorgesehen. Die zusätzlichen Gaskraftwerke sollen als flexible Reserve dienen, um Stromversorgungsspitzen abzusichern, wenn Wind- und Solarenergie witterungsbedingtweiterlesen

Steigende Prämien und Klimarisiken: Wo Gebäude noch versicherbar sind

17. Februar 2026 Immobilien

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat 2025 Beitragseinnahmen in Höhe von 254 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Einschätzung führender Branchenvertreter ist dieses Wachstum jedoch primär preisgetrieben. Real erhalten Versicherte kein erweitertes Leistungsniveau, sondern zahlen höhere Prämien zur Deckung gestiegener Schadenkosten. Besonders betroffen sind die Kfz-, Kranken- und Wohngebäudeversicherung. Steigende Werkstattlöhne, Ersatzteilpreise und Baukosten wirken sich unmittelbar auf die Schadenaufwendungen aus. Einzelne Werkstattstunden erreichen inzwischen Kostenniveaus von bis zu 300 Euro. Diese Entwicklungen werden überweiterlesen