Negative Strompreise zeigen Flexibilitätslücken im Energiesystem
Negative Preise entstehen, wenn sehr viel Strom auf eine zu geringe Nachfrage trifft. Besonders häufig geschieht das an sonnigen Mittagsstunden, Wochenenden oder Feiertagen, wenn Photovoltaikanlagen viel Strom erzeugen, der Verbrauch aber vergleichsweise niedrig ist. Fehlen ausreichend Speicher, flexible Verbraucher und intelligente Steuerung, kann das Überangebot nicht sinnvoll aufgenommen werden. Der Börsenpreis fällt dann ins Minus. Für Verbraucher bedeutet das allerdings nicht automatisch kostenlosen Strom. Der negative Preis entsteht zunächst am Großhandelsmarkt. In klassischen Haushaltsstromtarifen kommt dieser Effekt in der Regelweiterlesen
Neueste Kommentare