Immobilien

Deutlicher Anstieg der Treibhausgasemissionen in fast allen Bereichen

17. März 2022 Immobilien

Dem Anstieg der Treibhausgasemissionen will die Bundesregierung mit einem Klimaschutz-Sofortprogramm entgegenwirken, so Patrick Graichen, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, anlässlich der Vorstellung der aktuellen Bilanz. Kern des Programms sei ein wesentlich höheres Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien und die Abkehr von fossilen Energien in allen Bereichen. „Wir müssen es schaffen, dreimal so viele Kapazitäten wie bisher zu installieren, um den Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern.“ Im Gebäudesektor verringerten sichweiterlesen

Weniger Abhängigkeit von Russland durch mehr Energieeffizienz

17. März 2022 Immobilien

Mehr als die Hälfte des hierzulande benötigten Erdgases stammt derzeit aus Russland. Durch die Reduzierung des Energiekonsums könnten Privathaushalten aktiv für die Verringerung von Energieimporten aus Russland sorgen und zugleich jährlich Heizkosten in Höhe von circa 14 Milliarden Euro sparen, so co2online. Grundlage der Berechnungen ist der Heizspiegel 2021. „Unsere Gas- und Ölimporte finanzieren diesen Krieg mit und machen Deutschland erpressbar“, erinnert co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. „Neben der Politik haben wir es auch als Verbraucherinnen und Verbraucher in der Hand, dasweiterlesen

Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen

17. März 2022 Immobilien

Unter den neu zu errichtenden Gebäuden verbuchten Zweifamilienhäusern (meist Doppelhäuser) mit einer Zunahme um über ein Viertel (25,1 Prozent) einen überdurchschnittlichen Zuwachs. Dieser ist nach Einschätzung der Behörde auf das Auslaufen des Baukindergeldes und das angekündigte Ende der Förderung von KfW-55-Effizienzhäusern zurückzuführen.  Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden fallen zwar in absoluten Zahlen (44.336) vergleichsweise wenig ins Gewicht. Doch auch in diesem Segment stieg die Zahl der Baugenehmigungen mit 7,3 Prozent überdurchschnittlich. Die Zahl der Baugenehmigungen für Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden,weiterlesen

Folgen des Krieges in der Ukraine für Bauaktivitäten

17. März 2022 Immobilien

Der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), Tim-Oliver Müller, warnt: „Die Materialpreise steigen täglich, teilweise im Stundentakt.“ Besonders betroffen seien erdölbasierte Stoffe wie Bitumen als wichtiger Bestandteil von Asphalt für den Straßenbau, aber auch Stahl und Aluminium. Darüber hinaus werde es zunehmend schwieriger, Produkte wie Spundwände, Epoxidharz, Abdeckfolie und Hartholz einzukaufen. „Allerdings sind die Preissteigerungen bisher noch kein Anzeichen von Materialknappheit, sondern eher von Angst vor drohenden Lieferausfällen. Inwieweit und vor allem wann es zu angebotsseitigen Materialengpässen kommenweiterlesen

Rahmenplan für Zertifizierung liegt vor

15. März 2022 Immobilien

Die zu lehrenden und zu prüfenden Sachgebiete sind gem. Anlage 1 ZertVerwV Grundlage der Immobilienwirtschaft sowie Rechtliche, Kaufmännische und Technische Grundlagen. Dabei unterscheiden sich die Stundenempfehlungen im Rahmenplan deutlich: Dieser sieht 10 Unterrichtseinheiten für die Grundlagen der Immobilienwirtschaft vor, 60 für die Rechtlichen Grundlagen, 20 für die Kaufmännischen und 30 für die Technischen. „Basis für den erarbeiteten Rahmenplan ist eine schon zuvor erarbeitete Version, auf dem der von uns initiierte und bereits seit Juni 2021 existente IHK-Zertifikatslehrgang zum Fachmann bzw.weiterlesen

Mehr Aufträge im Bauhauptgewerbe

3. März 2022 Immobilien

  Der Auftragsbestand stieg im Bauhauptgewerbe zum Ende des 3. Quartals 2021 auf einen neuen Rekordwert. Mit einem nominalen Anstieg um 11,4 Prozent gegenüber demselben Quartal im Vorjahr auf 64,3 Milliarden Euro erreichte der Auftragsbestand den höchsten Wert, der seit dem Start im Jahr 1991 jemals gemessen wurde. Das Statistische Bundesamt spricht auch davon, dass die eingehenden Aufträge nicht schnell genug abgearbeitet werden können. Grund sei die enorm hohe Nachfrage sowie Lieferengpässe an Baumaterialen. Mit dem Rekordanstieg verzeichnet das Bauhauptgewerbeweiterlesen

Berlin: Neue Ziele des Wohnungsbaubündnis‘

3. März 2022 Immobilien

  Um in Berlin den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum künftig decken zu können, sollen zielführende Kooperationen geschlossen werden. Besonders wichtig dafür seien die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sowie die privaten Unternehmen. Angedacht sind 20.000 neugebaute Wohnungen pro Jahr. „Ziel ist es, insgesamt einen deutlich größeren Anteil an bezahlbaren und gemeinwohlorientierten Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment zu errichten und die Schaffung von Wohnraum für besondere Bedarfsgruppen zu berücksichtigen“, heißt es in der Erklärung. Bei Neubau als auch Bestandssanierung soll Klimaschutz und Nachhaltigkeitweiterlesen

Sonderkonferenz einberufen: Bauminister stellen Forderungen auf

3. März 2022 Immobilien

  Für den Rat wurden vom Kabinett sechs Mitglieder berufen. Dazu gehören Professor Dr. Almuth Arneth, Professor Dr. Sven Kesselring, Professor Dr. Sabine Löbbe, Dr. Martin Pehnt, Professor Dr. Dirk Schindler und Dipl.-Ing. Maike Schmidt. In der ersten Sitzung tauschten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Klimaschutzministerin Thekla Walker mit den sechs Wissenschaftlern aus. Der erste Austausch fand im digitalen Raum statt. Durch den Rat soll das Land durch eine unabhängige wissenschaftliche Expertise unterstützt werden. „Es war heute ein erstes Kennenlernenweiterlesen

Neue Empirica-Studie: Anzahl der benötigten Neubauwohnungen zu hoch berechnet

3. März 2022 Immobilien

  Laut der Wohnungsmarktprognose 2022/23 im Empirica-Paper 263, soll in den Jahren 2022 und 2023, je nach Entwicklung der Einwohnerzahlen, der Neubau von 233.000 bis 253.000 Wohnungen jährlich nötig sein. „Grundlage der aktuellen Zahlen bilden aktuelle Bevölkerungsprognosen der Bundesländer sowie umfangreiche Analysen und Schätzungen auf Basis der Regionaldatenbank von Empirica regio und des Statistischen Bundesamtes“, so eine Erklärung zur Studienmethode in einer Pressemitteilung vom 28. Februar. Aus der Studie geht hervor, dass nicht die Anzahl der Neubauten das auslösende Problemweiterlesen

Neues zur KfW-Förderung

3. März 2022 Immobilien

  Seit dem 22. Februar können wieder Anträge zur Sanierung gestellt und eingereicht werden. Bundesregierung und Haushaltsausschuss des Bundestags stellen ein Budget für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zur Verfügung: rund 9,5 Milliarden Euro sollen dafür investiert werden. Die Neuerung: Neubauten der Effizienzhausstufe-Stufe 40 sollen gefördert werden, nicht mehr gefördert wird hingegen die Effizienzhaus-Stufe 55. Grund dafür ist, dass ohnehin bei den meisten Neubauten erreicht würde. Die Förderbedingungen bei Sanierungen bleiben gleich.   Zum Hintergrund: Am 24. Januar teilteweiterlesen