Immobilien

Kosten für Wärmepumpe und Fernwärme langfristig niedriger als für Gasheizung

6. Februar 2024 Immobilien

Für den Vergleich der Austauschkosten für verschiedene Heiztechniken in Wohngebäuden haben die Forschenden die Kosten für den Kauf und die Installation sowie die künftigen Betriebskosten an Ein- und Mehrfamilienhäusern unterschiedlicher Effizienzstandards betrachtet. Dabei wurden die aktuellen Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) sowie zu erwartende Entwicklungen von CO2-Preis und Energieträgerpreisen und auch die Emissionen der verschiedenen Technologien bewertet. Danach sind Wärmepumpen in Einfamilienhäusern das umweltfreundlichste und zugleich wirtschaftlichste Heizsystem. In Mehrfamilienhäusern fallenweiterlesen

Wenig Zustimmung zu Klimageld in der Bevölkerung

6. Februar 2024 Immobilien

Die höchste Akzeptanz fand der Vorschlag, die Einnahmen aus dem CO2-Preis in klimafreundliche Maßnahmen zu investieren: Der durchschnittliche Wert für diese Verwendungsform lag auf einer Skala von minus 3 (Ablehnung) bis plus 3 (Zustimmung) bei plus 1,5. Mit plus 1,1 fiel die Zustimmung zu der Idee, die Mehreinnahmen aus dem CO2-Preis zu nutzen, um dafür die Einkommenssteuer zu senken, am zweit größten aus. Bezüglich des Klimageldes hatten die Forscher drei Ausgestaltungsvarianten abgefragt. Darunter fand ein soziales Klimageld mit plus 0,8weiterlesen

Grundsteuer-Reform: Mehr als eine Millionen Erklärungen fehlen

6. Februar 2024 Immobilien

Danach fehlten in Niedersachsen und Baden-Württemberg bis Mitte Januar jeweils noch rund 250.000 Erklärungen, in Brandenburg rund 150.000. In Bayern standen zum Jahreswechsel rund 300.000 Erklärungen aus, in Rheinland-Pfalz 245.000 und in Thüringen etwa 100.000. Mehrere Finanzressorts wiesen gegenüber dpa darauf hin, dass die Zahl der fehlenden Erklärungen noch größer sein könnte, da manche mehrfach eingingen. Eigentümer müssten mit Verspätungszuschlägen rechnen, sofern sie ihre Angaben nicht einreichten. Mancherorts werden die Angaben nun geschätzt, beispielsweise in Nordrhein-Westfalen. Dort waren etwa 94weiterlesen

Keine Anzeichen für Trendwende im Wohnungsbau

6. Februar 2024 Immobilien

Wie bereits in den Vormonaten verringerte sich die Zahl der Baugenehmigungen bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit minus 38,6 Prozent und minus 49,2 Prozent überdurchschnittlich. Der Rückgang in Mehrfamilienhäusern lag mit minus 23,8 Prozent dagegen unter dem Durchschnitt. Baugenehmigungen für Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden sind mit minus 28,8 Prozent stärker von der nachlassenden Bautätigkeit betroffen als solche für bestehende Gebäude. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie geht davon aus, dass sich die Zahl der Baugenehmigungen im Jahr 2023 insgesamt vonweiterlesen

Haushalt 2024 steht – mit neuem Förderprogramm für bezahlbaren Wohnraum

6. Februar 2024 Immobilien

Im Vergleich zum Regierungsentwurf wurden damit im Haushalt des Bauministeriums Kürzungen von 230 Millionen Euro vorgenommen. Diese gingen vor allem zu Lasten des Wohngeldes, das jedoch mit 2,15 Milliarden Euro (Regierungsentwurf: 2,42 Milliarden Euro) weiterhin der größte Einzelposten im BMWSB-Etat ist. Für die Prämien nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz stehen 200 Millionen Euro (Regierungsentwurf: 170 Millionen Euro) zur Verfügung, für das Baukindergeld 719,47 Millionen Euro (Regierungsentwurf: 749,47 Millionen Euro). Es gibt in 2024 im Bauressort jedoch auch Geld für neue Projekte. Unterweiterlesen

Studie sieht Missverhältnis zwischen Subjekt- und Objektförderung bei Sozialwohnungen

6. Februar 2024 Immobilien

Die Wissenschaftler haben neben der Entwicklung des Wohnungsbestandes und der Mietkosten das Verhältnis von Ausgaben für die Subjektförderung (Wohngeld und anderen Zuschüssen zu Wohnkosten) zu den Ausgaben für die Objektförderung (Aufwand für sozialen Wohnungsbau) untersucht. Ihr Fazit: „Deutlich wird das gegenwärtige Missverhältnis bei den eingesetzten Mitteln. Die reinen Unterkunftskosten (Job-Center, Grundsicherung, Asylbewerberleistungen, HLU) dürften im Jahr 2023 bei über 15 Mrd. Euro liegen. Zusammen mit den bei 5 bis 6 Mrd. Euro erwarteten Wohngeldzahlungen erreichte die Subjektförderung beim Wohnen erstmalsweiterlesen

Stopp für Förderprogramme aufgehoben

6. Februar 2024 Immobilien

Die Förderung der Energieberatung beträgt weiterhin 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 1.300 Euro bei Ein- oder Zweifamilienhäusern und 1.700 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Für die Vorstellung der Beratungsergebnisse in einer Eigentümerversammlung gibt es einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Auch die Mittel unter anderem für die serielle Sanierung, die Bundesförderung Wärmenetze und das Aufbauprogramm Wärmepumpe sind wieder freigegeben. Sang- und klanglos abgeräumt hat die Koalition hingegen den kostenfreien Sanierungsfahrplan für Wohnungseigentümergemeinschaften, der ursprünglich im Koalitionsvertragweiterlesen

Fallende Kaufpreise, steigende Baukosten

16. Januar 2024 Immobilien

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser fielen in allen Regionen stärker als die Preise für Eigentumswohnungen. In den dünn besiedelten ländlichen Kreisen etwa waren Ein- und Zweifamilienhäuser 12,4 Prozent günstiger als im Vorjahresquartal, in den Top-7 Metropolen 12,7 Prozent. Bei Eigentumswohnungen belief sich der Preisrückgang in ländlichen Regionen auf 5,6 Prozent. In den Metropolen fiel er mit 9,1 Prozent deutlich größer aus. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 betrug der durchschnittliche Rückgang der Kaufpreise für alle Gebäudearten 1,4 Prozent. Unterdessenweiterlesen

Bundesregierung plant Handlungsinitiative Leerstandaktivierung

16. Januar 2024 Immobilien

Die Partner im Bündnis bezahlbarer Wohnraum hatten ein Maßnahmenpaket vereinbart, das eine „Strategie zur Aktivierung des Leerstands durch Steigerung der Attraktivität von vor allem strukturschwachen Regionen (zum Beispiel durch eine verbesserte infrastrukturelle und verkehrliche Anbindung)“ vorsieht, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Mit der Aktivierung von leerstehenden Immobilien sollen bezahlbarer Wohnraum geschaffen, die Herstellung von gleichwertigen Lebensverhältnissen unterstützt, Ressourcen und Energie gespart und damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Ziel der Handlungsstrategie ist, vor allem in strukturschwachen beziehungsweiseweiterlesen

Düstere Prognosen für den Wohnungsbau in 2024

16. Januar 2024 Immobilien

Die ifo-Wissenschaftler gehen davon aus, dass in 2023 insgesamt 270.000 Wohnungen fertig gestellt wurden. Die Prognose für 2024 bedeutet also erneut einen Rückgang um weitere 45.000 Wohneinheiten. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) rechnet für 2024 bei den aktuellen Investitionsbedingungen mit der Fertigstellung von 235.000 Wohnungen im eben begonnenen Jahr. Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin schätzt ein, dass sich die Lage im Wohnungsbau in diesem Jahr weiter verschlechtern wird. Zwar habe das nominale Wohnungsbauvolumen in 2023 wohlweiterlesen