Immobilien

Elementarschadenversicherungen: Notwendigkeit oder Überregulierung?

16. Juli 2024 Immobilien

Schon 2023 haben Bundesrat und Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) festgestellt, dass die Deckung gegen Elementarschäden in Deutschland unzureichend ist. Derzeit sind wohl etwas mehr als 50 Prozent aller Privathäuser gegen Elementarschäden versichert. Im März 2024 wurde dieses Thema auf der MPK wieder aufgegriffen und ein Beschluss gefasst. Einige Tage später fand eine öffentliche Anhörung im Bundestag statt. Die Hochwasserkatastrophe in Bayern und Baden-Württemberg Anfang Juni hat diese Diskussion erneut angestoßen. Die Bundesregierung ist bei diesem Thema derzeit nicht geeint: Während SPD undweiterlesen

Neue Fragen und Antworten zur E-Mobilität in Tiefgaragen

16. Juli 2024 Immobilien

Eine erste Frage zur Vermietung von Stellplätzen mit Ladestation hatten wir bereits beantwortet: „Dürfen Vermieter Stellplätze mit Ladestation vermieten?“ Die Frage stellt sich insbesondere in Gesprächen mit Vermieter von Gewerbeimmobilien. Antwort: „Vermieter dürfen mit Ladestationen versehene Stellplätze vermieten.“ Wie es im Detail aussieht und welche Besonderheiten es zu beachten gilt, können Sie hier nachlesen. Daraus ergibt sich natürlich die Folgefrage: „Können Vermieter Stellplätze mit Ladestationen ohne steuerliche Nachteile vermieten?“ Das juristische Schrifttum hat sich bisher noch nicht zu diesem Themaweiterlesen

Weiter rückläufige Preise für Wohnimmobilien

1. Juli 2024 Immobilien

Mit einem Minus von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal fielen die Preise bei Ein- und Zweifamilienhäusern in den Top-7-Metropolen überdurchschnittlich stark. Für Eigentumswohnungen zahlten Erwerber hier im Mittel 4,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2023. Anders sieht die Entwicklung in den Metropolen aus: Dort sanken die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 3,2 Prozent, für Wohnungen stiegen sie um 0,4 Prozent. Medienberichte hatten unter Berufung auf Ronald Slabke, CEO des auf den Immobilienmarkt spezialisierten Finanzdienstleisters Hypoport, die Aussagekraftweiterlesen

Stimmungsaufhellung in der Immobilienbranche?

1. Juli 2024 Immobilien

Der Index für das Geschäftsklima im Wohnungsbau ist von -52,3 Punkten im Vormonat auf 46,3 Punkte im Mai geklettert, so die Daten des ifo Instituts. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau – von -57,0 auf -45,1. Sie erreichten damit allerdings den besten Wert seit zwölf Monaten. Nach Einschätzung des Instituts ist das zentrale Problem weiterhin der Auftragsmangel. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (Mai: 51,7 Prozent, April: 55,0 Prozent) berichten von fehlenden Aufträgen. Auch die Zahlweiterlesen

Bauminister fordern neue Initiativen im Wohnungsbau

1. Juli 2024 Immobilien

Dabei verwiesen die Länder auf ihre eigenen Anstrengungen wie Erleichterungen in den Landesbauordnungen und Aufstockung von Landesmitteln zur Eigenheimförderung. Als Hebel betrachten die Länder die Senkung der Wohnungsbaukosten beispielsweise durch den Abbau von hohen Pflichtstandards. Sie machten sich erneut für dafür stark, zeitnah die zivilrechtlichen Voraussetzungen für den „Gebäudetyp E“ zu schaffen. Darüber hinaus seien verlässliche und ausreichend ausgestattete Förderprogramme des Bundes, insbesondere die dauerhafte Mittelausstattung in der sozialen Wohnraumförderung, notwendig. Thema der Konferenz war auch die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinieweiterlesen

Haushalt und KTF: Finanzierung der künftigen Klimapolitik steht auf wackeligen Füßen

1. Juli 2024 Immobilien

Durch die Kürzung des KTF im Haushaltsplan 2024 von 57,62 auf 49,14 Milliarden Euro und die starke Inanspruchnahme der Rücklage sind die Ausgaben für 2024 nach Einschätzung von MCC ausfinanziert. Die Studienautoren verweisen jedoch auf die erheblichen Unsicherheiten, mit denen die jährlichen Erlöse aus dem EU-Emissionshandel und der nationalen CO2-Bepreisung künftig behaftet sind. Die Einnahmen des KTF sind damit nicht bzw. nur schwer planbar. Der wackeligen Einnahmenseite stehen den MCC-Projektionen zufolge wachsende Bedarfe etwa bei der Finanzierung der EEG-Umlage gegenüber.weiterlesen

Solarbranche boomt

1. Juli 2024 Immobilien

Im vergangenen Jahr wurden hierzulande PV-Anlagen mit einer Leistung von 15,0 Gigawatt neu installiert. Den größten Anteil hatten mit 7,6 Gigawattpeak kleine PV-Dachanlagen mit bis zu 30 Kilowattpeak. Sie verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 155 Prozent bei der installierten Leistung und von 140 Prozent beim Anlagenzubau (2023: rund 760.000). Weit größer fiel der Zuwachs bei Steckersolargeräten mit plus 385 Prozent bei der neu installierten Leistung (2023: 0,2 Gigawattpeak) und plus 339 Prozent beim Anlagenzubau (rund 276.000) aus.weiterlesen

Fortschritte bei Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren

1. Juli 2024 Immobilien

Ziele des Paktes sind unter anderem, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu sichern und Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu sichern. Bauvorhaben sollen schneller plan- und umsetzbar werden. Dazu sollen unter anderem Bauordnungen vereinheitlicht und Verfahren mit Hilfe von Digitalisierung beschleunigt werden. Zu den abgeschlossenen Aufgaben gehört unter anderem die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes vom Dezember 2023. Sie hat den Weg dafür geebnet, dass Baumaßnahmen einfacher vor einem Planfeststellungsbeschluss begonnen werden können. Auch die Länder haben dem Monitoringbericht zufolge Ergebnisse vorzuweisen. Zweiweiterlesen

Zensus 2022 – Teil 2: Daten zu Wohngebäuden, Heizungen und Mieten

1. Juli 2024 Immobilien

Die Zahl der Gebäude mit Wohnraum ist seit dem vorherigen Zensus 2011 um 1,0 Millionen auf jetzt knapp 20 Millionen Gebäude gestiegen. Die Zahl der Wohnungen hat sich um 2,5 Millionen auf nun 43,1 Millionen erhöht. 1,9 Millionen Wohnungen standen am Stichtag leer. Die durchschnittliche Wohnfläche nahm um 3,0 Prozent zu und beträgt nun 94,4 Prozent. Die Nettokaltmiete pro Quadratmeter beträgt bei Wohnungen in Wohngebäuden (also ohne Wohnheime) durchschnittlich 7,28 Euro. In Sachsen-Anhalt (5,38 Euro) zahlen Mieter am wenigsten, inweiterlesen

Zensus 2022 – Teil 1: Zu wenig Wohneigentumsbildung

1. Juli 2024 Immobilien

Bei der Anzahl der Wohnungen insgesamt wurde ein Plus von 6,3 Prozent verzeichnet (2011: 40.545.308, 2022: 43.106.589). Das heißt: über den Zeitraum von 11 Jahren sind 2.561.281 neue Wohnungen entstanden, im Durchschnitt etwa 232.844 pro Jahr. 2011 befanden sich davon 22,1 Prozent (8.956.419) in WEG, 2022 sind es nur noch 21,5 Prozent (9.277.939). In 11 Jahren sind in WEG nur 321.520 neue Wohnungen entstanden, durchschnittlich ca. 29.229 pro Jahr. Der rückläufige Anteil der WEG an der insgesamt steigenden Gesamtzahl, lässtweiterlesen