Immobilien

Heizungsförderung: KfW stellt BEG kurzfristig um

9. Juli 2026 Immobilien

Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist diese kurzfristige Umstellung problematisch. Heizungswechsel und energetische Sanierungen benötigen in WEG regelmäßig längere Vorläufe: technische Prüfung, Angebote, Finanzierungskonzepte, Eigentümerinformation und rechtssichere Beschlüsse. Wenn Förderbedingungen mit wenigen Tagen Vorlauf geändert werden, erschwert das die Arbeit der Immobilienverwaltungen erheblich und kann laufende Projekte wirtschaftlich verändern. Nach Angaben der KfW betreffen die Änderungen unter anderem die Förderhöchstbeträge, Einkommensboni, den Klimageschwindigkeitsbonus, Förderobergrenzen sowie die systemische Sanierung. Die Anpassungen der BEG-Richtlinien befinden sich laut KfW noch in Abstimmung; endgültige Merkblätter sollen anschließendweiterlesen

VDIV und EnBW unterstützen WEG bei Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus

7. Juli 2026 Immobilien

Der kompakte Überblick fasst die wesentlichen Zuschusshöhen, Voraussetzungen und Antragsfristen zusammen. Zudem zeigt er, welche Punkte frühzeitig geklärt werden sollten – darunter Ladebedarf, Anschlusskapazitäten, Lastmanagement und die spätere Erweiterbarkeit der Anlage. Für Verwaltungen besonders relevant: Der Förderantrag kann bereits vor einem Beschluss der Eigentümergemeinschaft gestellt werden. Der Beschluss kann nach positivem Erstbescheid innerhalb von sechs Monaten nachgereicht werden. Das erleichtert die Abstimmung von Antragstellung, Eigentümerversammlung und weiterer Projektplanung erheblich. Die Veröffentlichung ist im Rahmen der Nachhaltigkeitspartnerschaft von VDIV Deutschland undweiterlesen

Immobilienpreise steigen weiter – aber weniger Platz zum Wohnen

7. Juli 2026 Immobilien

Besonders deutlich zeigt sich die Erholung am Häusermarkt. In 14 der 15 größten deutschen Städte stiegen die Angebotspreise für Bestands-Einfamilienhäuser. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Leipzig mit 4,0 Prozent, Duisburg mit 3,7 Prozent und Düsseldorf mit 3,2 Prozent. Auch mehrere teure Märkte drehten nach Rückgängen zu Jahresbeginn wieder ins Plus, darunter München, Frankfurt und Stuttgart. Lediglich Köln verzeichnete bei Häusern einen leichten Rückgang. Auch Eigentumswohnungen wurden vielerorts teurer. In 13 der 15 größten Städte legten die Angebotspreise im 2. Quartal zu.weiterlesen

Justizministerin verteidigt Mietpreisbremse und plant weitere Eingriffe

7. Juli 2026 Immobilien

Mit dem geplanten Mietenpaket II will die Bundesregierung nun weitere Regelungen nachschärfen. Vorgesehen sind unter anderem strengere Vorgaben für Indexmieten. In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt sollen Steigerungen des Verbraucherpreisindexes oberhalb von 3 Prozent pro Jahr künftig nur noch zur Hälfte auf die Miete umgelegt werden dürfen. Damit sollen starke Mietanstiege in Phasen hoher Inflation begrenzt werden. Auch bei möbliertem Wohnraum plant das Bundesjustizministerium mehr Transparenz. Der Möblierungszuschlag soll künftig gesondert ausgewiesen werden und sich grundsätzlich am Zeitwert der Möbel orientieren.weiterlesen

Negative Strompreise zeigen Flexibilitätslücken im Energiesystem

7. Juli 2026 Immobilien

Negative Preise entstehen, wenn sehr viel Strom auf eine zu geringe Nachfrage trifft. Besonders häufig geschieht das an sonnigen Mittagsstunden, Wochenenden oder Feiertagen, wenn Photovoltaikanlagen viel Strom erzeugen, der Verbrauch aber vergleichsweise niedrig ist. Fehlen ausreichend Speicher, flexible Verbraucher und intelligente Steuerung, kann das Überangebot nicht sinnvoll aufgenommen werden. Der Börsenpreis fällt dann ins Minus. Für Verbraucher bedeutet das allerdings nicht automatisch kostenlosen Strom. Der negative Preis entsteht zunächst am Großhandelsmarkt. In klassischen Haushaltsstromtarifen kommt dieser Effekt in der Regelweiterlesen

Regierung prüft neue Grenzen für die Heizungsförderung

7. Juli 2026 Immobilien

Derzeit können private Eigentümerinnen und Eigentümer beim Einbau einer klimafreundlichen Heizung über die KfW Zuschüsse von 30 bis 70 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent. Hinzukommen können unter anderem ein Klimageschwindigkeitsbonus, ein Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro sowie ein Effizienzbonus. Insgesamt ist die Zuschussförderung auf maximal 70 Prozent gedeckelt. Bei Einfamilienhäusern sind in der Regel bis zu 30.000 Euro förderfähige Kosten anrechenbar, sodass der maximale Zuschuss 21.000weiterlesen

Gewerbeflächen zu Wohnungen: Bund startet neue Förderung

7. Juli 2026 Immobilien

Gefördert wird der Umbau beheizter Nichtwohngebäude oder entsprechender Gebäudeteile, wenn dadurch mindestens eine neue Wohneinheit entsteht. Der Zuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 Euro je neu entstehender Wohnung. Bei mehreren Wohneinheiten ist die Förderung grundsätzlich auf insgesamt 300.000 Euro begrenzt. Für das Jahr 2026 stehen nach Angaben des Bundesbauministeriums 300 Mio. Euro zur Verfügung. An die Förderung sind energetische Anforderungen geknüpft. Die neu geschaffenen Wohnungen müssen grundsätzlich mindestens den Standard Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien erreichen.weiterlesen

EZB-Zinserhöhung verschärft Lage bei Baufinanzierungen

16. Juni 2026 Immobilien

Zwar hatte der Markt die Zinserhöhung weitgehend eingepreist, dennoch verfestigt der Schritt der EZB das höhere Zinsniveau. Die Finanzberatung rechnet damit, dass die Bauzinsen im Durchschnitt noch um etwa 0,5 Prozentpunkte steigen könnten. Direkt hängen Bauzinsen allerdings nicht am EZB-Leitzins, sondern vor allem an den Renditen langfristiger Bundesanleihen. Diese spiegeln das Zinsniveau am Kapitalmarkt wider und gelten als wichtiger Orientierungspunkt für Hypothekenkredite. In den vergangenen Monaten sind die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen zeitweise über drei Prozent gestiegen und erreichten damit denweiterlesen

Energy Sharing eröffnet neue Möglichkeiten für Eigentümer für Solarstrom im Quartier

16. Juni 2026 Immobilien

Für Betreiber von Photovoltaikanlagen kann Energy Sharing wirtschaftlich interessant sein. Viele Haushalte können den selbst erzeugten Solarstrom gerade zu Spitzenzeiten nicht vollständig nutzen. Batteriespeicher sind häufig bereits mittags gefüllt, während die Einspeisevergütung für Neuanlagen mit knapp 8 Cent pro Kilowattstunde vergleichsweise gering ausfällt. Gleichzeitig zahlen Nachbarn für Netzstrom im Durchschnitt deutlich höhere Preise. Der direkte Verkauf von Solarstrom im Quartier kann daher sowohl für Anlagenbetreiber als auch für Abnehmer Vorteile bringen. Bisher war eine solche Weitergabe rechtlich und administrativ deutlichweiterlesen

Normenkontrollrat fordert einfachere Baustandards im Wohnungsbau

16. Juni 2026 Immobilien

Konkret schlägt der Normenkontrollrat vor, baurelevante DIN-Normen künftig in Leistungsstufen zu unterteilen. Bauherren und ausführende Unternehmen sollten zwischen einem einfachen, mittleren oder höheren Baustandard wählen können. Der einfache Standard würde zur Grundausstattung. Wer mehr Komfort möchte, müsste diesen ausdrücklich vereinbaren und zusätzlich bezahlen. Anforderungen an Statik, Brandschutz und Gesundheitsschutz sollen davon unberührt bleiben. „Wer in Deutschland einfacher und günstiger bauen möchte, braucht heute oft mehr Mut als jemand, der den höchsten Standard wählt“, sagte NKR-Präsident Lutz Goebel dem Handelsblatt. Dasweiterlesen