Immobilien

Bürokratie bremst Wohnungsbau

7. April 2026 Immobilien

Als Treiber dieser Entwicklung benennt die Studie nicht nur das Bevölkerungswachstum, sondern vor allem die veränderte Haushaltsstruktur. Die Zahl der Haushalte steigt weiter, insbesondere durch mehr Einpersonenhaushalte, ältere Menschen sowie differenziertere Wohnformen. Damit wächst auch der Bedarf an kleineren, barrierearmen und passgenauen Wohnungen. Gleichzeitig zeigt sich eine zunehmende Fehlverteilung im Bestand: Während viele Menschen beengt wohnen, verbleiben andere Haushalte mangels Alternativen in eigentlich zu großen Wohnungen. Der Wohnungsmarkt verliert dadurch spürbar an Beweglichkeit. Auf der Angebotsseite kann der Neubau mitweiterlesen

Deutscher Immobilienpreis 2026: Gundlach als „Verwalter des Jahres“ ausgezeichnet

7. April 2026 Immobilien

Besonders bemerkenswert ist die Auszeichnung der Gundlach Haus- und Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG in der Kategorie „Verwalter des Jahres“, für die VDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler als Ambassador und Jurymitglied zuständig ist. Damit würdigt die Jury aus unabhängigen Immobilienexperten ein Familienunternehmen, das sich von der klassischen Hausverwaltung konsequent zu einem unternehmerisch geprägten Dienstleister weiterentwickelt hat. Ausschlaggebend waren unter anderem eine datengetriebene Steuerung, innovative Zusatzertragsmodelle, eine starke Digitalisierung, hohe Effizienz und ein klarer Mehrwert für Eigentümer. In der engeren Auswahl standen mitweiterlesen

Neues Förderprogramm soll leerstehende Gewerberäume in Wohnraum verwandeln

7. April 2026 Immobilien

Das Vorhaben zielt darauf, zusätzliche Wohnraumpotenziale schneller zu aktivieren, Innenstädte zu stärken und bestehende Gebäudesubstanz besser zu nutzen. Nach Angaben der Bundesregierung soll das Programm im Sommer 2026 starten. Bereits im Herbst 2025 hatte die Bundesregierung erklärt, dass Eigentümer von Büros und anderen Nichtwohngebäuden über das Programm gezielt unterstützt werden sollen; Mietobergrenzen sind danach nicht vorgesehen.  Nach den vorab bekannt gewordenen Programmdetails können Anträge ab 1. Juli gestellt werden, allerdings nur vor Baubeginn. Vorgesehen ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss vonweiterlesen

Grunderwerbsteuer senken, Eigentumsbildung erleichtern

7. April 2026 Immobilien

Konkret werden zwei Reformschritte vorgeschlagen: Zum einen soll die Grunderwerbsteuer für Ersterwerbende bis zu einer regional differenzierten Wertgrenze vollständig entfallen oder deutlich reduziert werden. Zum anderen spricht sich das Institut für eine Portabilitätsregelung aus. Danach soll die beim Kauf einer selbstgenutzten Immobilie gezahlte Grunderwerbsteuer auf einen späteren Ersatzkauf angerechnet werden können. Hintergrund sind die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Kaufnebenkosten. Nach Einschätzung des ifs ist damit vor allem das notwendige Eigenkapital zu einer zentralen Hürde für den Eigentumserwerb geworden.weiterlesen

Gebäudetyp E: BID-Verbände fordern praxistaugliche Ausgestaltung

7. April 2026 Immobilien

Aus Sicht der BID-Verbände sollte der Gebäudetyp E nicht über einen eigenständigen Vertragstyp im BGB eingeführt werden. Ein solcher Schritt würde nach Einschätzung der Verbände neue Abgrenzungsprobleme schaffen, statt das Bauen zu vereinfachen. Gefordert wird stattdessen eine schlanke Verankerung im bestehenden Werkvertragsrecht. Maßgeblich bleiben soll das Bauordnungsrecht als zivilrechtlicher Mindeststandard, ergänzt um die Möglichkeit gleichwertiger und praxistauglicher Abweichungen. Kritisch gesehen werden auch die bislang vorgesehenen Informations- und Aufklärungspflichten. Nach Auffassung der Immobilienwirtschaft würden diese den Gebäudetyp E unnötig verkomplizieren undweiterlesen

Bundesregierung beschließt Klimaschutzprogramm mit 67 Maßnahmen

7. April 2026 Immobilien

Ein zentraler Baustein ist der Ausbau der Windenergie. Geplant sind zusätzliche 12 Gigawatt Windstrom an Land. Damit soll Deutschland im Jahr 2030 deutlich weniger Erdgas und Kohle verbrennen und Emissionen in Höhe von 6,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Die Bundesregierung verweist dabei auf die Genehmigungslage: Im vergangenen Jahr wurde mit 20 Gigawatt ein neuer Rekord bei den Genehmigungen erreicht. Auch der Verkehrssektor steht im Fokus des Programms. Künftig sollen Mindestanteile für erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch im Straßen- und Schienenverkehr vorgegebenweiterlesen

Bundesministerium legt Novelle des Baugesetzbuchs vor

7. April 2026 Immobilien

Im Mittelpunkt der Reform steht der Vorrang für mehr Wohnraum. Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt sollen künftig weitergehende Möglichkeiten erhalten, Wohnungsbau zu priorisieren. So können sie etwa ein überragendes öffentliches Interesse am Wohnungsbau feststellen. Zugleich soll das Raumordnungsrecht erstmals ein Instrument zur Bekämpfung des Wohnraummangels in angespannten Märkten schaffen. Künftig könnte die übergeordnete Raumordnung gegenüber den Kommunen vorgeben, wo zusätzlicher Wohnraum entstehen muss. Auch bei Umweltprüfungen sind Erleichterungen vorgesehen. Im Bauleitplanverfahren sollen nur noch die weniger detaillierten Anforderungen der Strategischen Umweltprüfungweiterlesen

Wohnungsbau: Erste Erholungssignale, aber Neubau bleibt unter Druck

17. März 2026 Immobilien

Gestützt wird die leichte Belebung vor allem durch verbesserte Finanzierungsbedingungen. Ein stabileres Zinsumfeld, weitgehend konstante Baupreise und zusätzliche öffentliche Mittel, unter anderem aus dem Sondervermögen für Infrastruktur, stärken die Investitionsbereitschaft. Auch bei den Wohnungsbaukrediten ist wieder Bewegung erkennbar. Dennoch fließt ein erheblicher Teil des Kapitals weiterhin eher in Bestandsimmobilien als in dringend benötigte Neubauprojekte. Gerade darin sehen Fachleute von Banken, Bauindustrie und aus dem Baugewerbe ein zentrales Problem. Denn trotz erster Aufhellungen reicht die Dynamik nicht aus, um den Wohnraummangelweiterlesen

Neue Grundsicherung: Jobcenter können früher auf niedrigere Wohnkosten drängen

17. März 2026 Immobilien

Für den Wohnungsmarkt besonders relevant ist die Neuregelung der Karenzzeit. Künftig sollen Unterkunftskosten auch im ersten Bezugsjahr nicht mehr unbegrenzt anerkannt werden. Nach dem Gesetzentwurf werden Aufwendungen, die über dem Anderthalbfachen der örtlichen Angemessenheitsgrenze liegen, auch in der Karenzzeit nicht mehr als Bedarf berücksichtigt. Zugleich greift die Pflicht zur Kostensenkung früher: Die Angemessenheit der Unterkunft wird nicht erst nach zwölf Monaten, sondern von Beginn an schärfer geprüft. Für Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sieht der beschlossene Kompromiss allerdings Ausnahmen vor.  Zusätzlich wirdweiterlesen

KI-Verordnung: Bundesregierung legt nationales Umsetzungsgesetz vor

17. März 2026 Immobilien

Eine zentrale Rolle soll dabei die Bundesnetzagentur übernehmen. Sie soll künftig als Marktüberwachungsbehörde für die Einhaltung der KI-Verordnung zuständig sein, soweit keine anderen Fachbehörden verantwortlich sind. Zudem ist bei ihr ein Koordinierungs- und Kompetenzzentrum vorgesehen, das die Zusammenarbeit der zuständigen Stellen bündeln, Fachwissen aufbauen und als Schnittstelle zu europäischen Institutionen fungieren soll. Darüber hinaus soll eine unabhängige KI-Marktüberwachungskammer eingerichtet werden, die bestimmte Hochrisiko-KI-Systeme überwacht. Vorgesehen ist außerdem, die Bundesnetzagentur als zentrale Anlauf- und Beschwerdestelle auszugestalten. Bürgerinnen und Bürger sollen dortweiterlesen