Immobilien

KI könnte Büroflächen in Metropolen bis 2030 um 27 Prozent reduzieren

17. Februar 2026 Immobilien

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz dürfte den Büroimmobilienmärkten in Deutschland eine weitere strukturelle Anpassung abverlangen. Laut einer Umfrage von Trend Research Hamburg unter 502 Personalentscheidern in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, München und Stuttgart rechnen die Unternehmen bis 2030 mit einer durchschnittlichen Reduktion ihres Büroflächenbedarfs um 27 Prozent. Die Befragung umfasst insbesondere Unternehmen aus der Digitalwirtschaft sowie der Finanzbranche. Rund 69 Prozent der teilnehmenden Firmen nutzen überwiegend klassische Büroflächen, 31 Prozent vor allem Coworking- oder Flexoffice-Konzepte. Der erwartete Flächenabbau unterscheidet sichweiterlesen

Kraftwerksstrategie und Marktintegration: Reiche setzt neue Leitplanken der Energiepolitik

17. Februar 2026 Immobilien

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat beim Energie-Gipfel des Handelsblatts die energiepolitischen Prioritäten der Bundesregierung präzisiert. Im Mittelpunkt stehen der zügige Ausbau gesicherter Kraftwerkskapazitäten, eine Neujustierung der Marktrolle erneuerbarer Energien sowie Entlastungsinstrumente für energieintensive Unternehmen. Kern der Strategie ist eine umfassende Kraftwerksoffensive. Noch im laufenden Jahr sollen in mehreren Ausschreibungsrunden Kapazitäten von rund zwölf Gigawatt vergeben werden. Für 2027 sind weitere 20 bis 25 Gigawatt vorgesehen. Die zusätzlichen Gaskraftwerke sollen als flexible Reserve dienen, um Stromversorgungsspitzen abzusichern, wenn Wind- und Solarenergie witterungsbedingtweiterlesen

Steigende Prämien und Klimarisiken: Wo Gebäude noch versicherbar sind

17. Februar 2026 Immobilien

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat 2025 Beitragseinnahmen in Höhe von 254 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Einschätzung führender Branchenvertreter ist dieses Wachstum jedoch primär preisgetrieben. Real erhalten Versicherte kein erweitertes Leistungsniveau, sondern zahlen höhere Prämien zur Deckung gestiegener Schadenkosten. Besonders betroffen sind die Kfz-, Kranken- und Wohngebäudeversicherung. Steigende Werkstattlöhne, Ersatzteilpreise und Baukosten wirken sich unmittelbar auf die Schadenaufwendungen aus. Einzelne Werkstattstunden erreichen inzwischen Kostenniveaus von bis zu 300 Euro. Diese Entwicklungen werden überweiterlesen

Neubaumieten von 20 Euro/qm etablieren sich als neue Benchmark in deutschen Großstädten

17. Februar 2026 Immobilien

Der Wohnungsmarktbericht 2026 des Berliner Instituts Empirica markiert einen strukturellen Wendepunkt im Neubausegment. Demnach liegt die kalkulatorische Miete, abgeleitet aus Bau- und Grundstückskosten, in westdeutschen Großstädten bei rund 20 Euro pro Quadratmeter. In mittleren Städten und Landkreisen bewegt sie sich ein bis zwei Euro darunter, an Hochpreisstandorten darüber. Nach Einschätzung der Analysten setzt sich dieses Niveau zunehmend als neue Marktrealität durch. Was lange als vorübergehende Preisspitze gewertet wurde, etabliert sich als nachhaltiger Referenzwert. Bislang wird das Niveau vor allem inweiterlesen

EEG-Tarife sinken ab Februar: Einspeisevergütung für PV-Dachanlagen erneut gekürzt

17. Februar 2026 Immobilien

Seit dem 1. Februar greifen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erneut abgesenkte Vergütungssätze für neu in Betrieb gehende Photovoltaik-Anlagen. Wie gesetzlich vorgesehen, werden die Einspeisetarife halbjährlich um ein Prozent reduziert. Betroffen sind sämtliche Dachanlagen bis 100 Kilowatt Leistung. Für kleine Dachanlagen bis 10 Kilowatt beträgt die Vergütung bei Teileinspeisung künftig 7,78 Cent pro Kilowattstunde, bei Volleinspeisung 12,34 Cent. Anlagen mit einer Leistung von über 10 bis 40 Kilowatt erhalten bei Überschusseinspeisung 6,73 Cent und bei vollständiger Einspeisung 10,35 Cent pro Kilowattstunde. Fürweiterlesen

Mietmarkt unter Druck, Regulierung spaltet, Digitalisierung wird zum Schlüsselfaktor

3. Februar 2026 Immobilien

Auch die Nebenkosten entwickeln sich für viele Haushalte zur zweiten Miete. 57 Prozent der Mieter sparen bereits aktiv Energie und Wasser, bei älteren Mietern liegt der Anteil sogar bei 72 Prozent. Gleichzeitig sehen 70 Prozent der Befragten in der energetischen Sanierung ein Risiko für eine weitere Verschärfung der Marktlage. Wohneigentum ist für 82 Prozent der Mieter faktisch unerreichbar und wird zunehmend als Luxusgut wahrgenommen. Die Mietpreisbremse bleibt ein zentraler Streitpunkt. Während 74 Prozent der Mieter sie als sinnvolles Instrument zurweiterlesen

KfW-Förderung für Wärmepumpen: WEG-Beschluss zwingende Voraussetzung

3. Februar 2026 Immobilien

Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist dabei entscheidend: Handelt es sich um eine zentrale Heizungsanlage und damit um Gemeinschaftseigentum, kann der Förderantrag nur auf Grundlage eines vorherigen Beschlusses der Eigentümerversammlung gestellt werden. Ohne wirksamen Beschluss ist eine Antragstellung im Namen der WEG nicht möglich. Die Zuschüsse sind pro Wohneinheit gedeckelt und staffeln sich bei Mehrfamilienhäusern nach Anzahl der Wohneinheiten. Zusätzlich können – je nach Konstellation – Effizienz-, Klimageschwindigkeits- und Einkommensboni hinzukommen. Diese Boni sind teilweise nur durch selbstnutzende Eigentümer individuell zu beantragen. Wichtigweiterlesen

Bauwirtschaft mit Auftragsplus – Wohnungsneubau bleibt trotz Trendwende weit hinter Bedarf zurück

3. Februar 2026 Immobilien

Sowohl Hoch- als auch Tiefbau verzeichneten zuletzt steigende Aufträge. Im Monatsvergleich legte der Hochbau um 7,2 Prozent zu, der Tiefbau sogar um 10,1 Prozent. Besonders der Wohnungsbau zeigte nach Angaben des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe eine spürbare Stabilisierung, mit einem Auftragsplus von rund zwölf Prozent im November. Der Branchenumsatz stieg in den ersten elf Monaten 2025 preisbereinigt um 2,1 Prozent auf rund 108 Milliarden Euro, die Beschäftigtenzahl wuchs um 1,3 Prozent. Gleichzeitig mahnt die Branche verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und ausreichendeweiterlesen

Wettbewerbsfähigkeit: Zentrale Standortnachteile Deutschlands im internationalen Vergleich

3. Februar 2026 Immobilien

Ein zentrales Warnsignal sind die Unternehmensinvestitionen. Diese sind zuletzt rückläufig und entwickeln sich im Vergleich zu anderen G7-Staaten, China und Schweden schwächer. Parallel dazu liegt die effektive durchschnittliche Unternehmensbesteuerung in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Im internationalen Vergleich zählt Deutschland damit zu den Hochsteuerstandorten, was Investitionsanreize zusätzlich dämpft. Auch die Kostenstruktur verschlechtert sich. Die Lohnstückkosten sind seit 2015 deutlich stärker gestiegen als im G7-Durchschnitt. Während steigende Löhne grundsätzlich Ausdruck wirtschaftlicher Stärke sein können, führen sie in Kombination mit schwacherweiterlesen

Angebotsmieten steigen deutlich schneller als Inflation – befristete Verträge nehmen stark zu

3. Februar 2026 Immobilien

Parallel dazu verschärfen sich die Vertragsbedingungen. Der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote erreichte 2025 ein Rekordniveau. Bundesweit entfiel bereits mehr als jedes sechste Inserat auf dieses Segment, in den acht größten Städten nahezu jedes vierte. In München lag der Anteil sogar bei rund einem Drittel. Nach Einschätzung des IfW geht damit das klassische, unbefristete Mietangebot weiter zurück, während Preise und Zugangshürden steigen. In sieben der acht größten deutschen Städte legten die Angebotsmieten im Quartalsvergleich zu. Besonders deutlich fiel der Anstiegweiterlesen