Immobilien

CO₂-Kostenaufteilungsgesetz: Neues Evaluierungsgutachten zeigt Handlungsbedarf bei Sonderfällen

21. April 2026 Immobilien

Das nun vorliegende Gutachten zur Evaluierung nach § 10 CO₂-Kostenaufteilungsgesetz bestätigt: In der Mehrzahl der Mietverhältnisse wird die CO₂-Kostenaufteilung grundsätzlich effizient und anwendungssicher umgesetzt. Vor allem im Mehrfamilienhausbestand hat sich das Verfahren weitgehend in die bestehenden Abläufe der Heizkostenabrechnung eingefügt. Gleichzeitig benennt das Gutachten klare Problemfelder für die Praxis. Besondere Herausforderungen bestehen bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Gasetagenheizungen, weil die CO₂-Kostenaufteilung hier häufig gar nicht oder nur in Einzelfällen erfolgt und der Verwaltungsaufwand hoch ist. Auch bei der Fernwärme siehtweiterlesen

Alle 20 Minuten eine: Unternehmensinsolvenzen auf höchstem Stand seit 2014

21. April 2026 Immobilien

Besonders häufig betroffen waren Unternehmen aus Verkehr und Lagerei, dem Gastgewerbe sowie dem Baugewerbe. Bezogen auf 10.000 Unternehmen lag die Insolvenzhäufigkeit 2025 insgesamt bei 69 Fällen. Trotz der gestiegenen Fallzahlen lagen die offenen Forderungen der Gläubiger 2025 mit rund 47,9 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert. Das Statistische Bundesamt führt dies darauf zurück, dass 2024 mehr große Insolvenzen zu verzeichnen waren.  Die Deutsche Industrie- und Handelskammer sieht darin ein weiteres Warnsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. DIHK-Chefanalyst Volker Treier erklärte, 2025 habeweiterlesen

Heizungswahl wird zum Kostenrisiko: Fraunhofer-Analyse warnt vor steigenden Nebenkosten

21. April 2026 Immobilien

Hintergrund ist insbesondere die künftig steigende Beimischung teurer, knapper grüner Gase sowie der ab 2027 greifende europäische CO₂-Emissionshandel, der fossile Energieträger zusätzlich verteuert. Damit verlagert sich das Kostenrisiko zunehmend in die Betriebskosten – und damit direkt zu den Mietern. Für Eigentümerinnen, Eigentümer und Verwaltungen entsteht daraus ein strategisches Spannungsfeld: Während Investitionsentscheidungen bei der Heiztechnik kurzfristig kostengetrieben getroffen werden, wirken sich die Folgekosten langfristig auf die Nebenkostenentwicklung, die Vermietbarkeit und potenzielle Konflikte mit Mietern aus. Die Ergebnisse unterstreichen zudem das bekannteweiterlesen

Empirica-Analyse: Eigentumserwerb für Erstkäufer schwierig

21. April 2026 Immobilien

Neben dem Eigenkapital ist seit der Zinswende 2022 auch das Einkommen stärker zum limitierenden Faktor geworden. Während zwischen 2007 und 2021 meist mehr als die Hälfte der betrachteten Haushalte die Einkommenshürde für eine Finanzierung genommen hätte, waren es 2025 nur noch 39 Prozent. Grundlage der Berechnung ist die Annahme, dass Käufer 20 Prozent Eigenkapital zuzüglich Erwerbsnebenkosten aufbringen und nicht mehr als 35 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für Zins und Tilgung einsetzen. Besonders schwierig bleibt der Eigentumserwerb in den großen Städten. Inweiterlesen

KfW-Förderung für altersgerechten Umbau

21. April 2026 Immobilien

Gefördert werden Maßnahmen in Wohngebäuden, die Barrieren reduzieren und damit ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter erleichtern. Dazu zählen etwa der Einbau bodengleicher Duschen, Aufzüge oder das Entfernen von Türschwellen. Für Einzelmaßnahmen gewährt die KfW einen Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 Euro. Wer einen Umbau zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umsetzt, erhält 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 6.250 Euro. Aus Sicht der Praxis ist die Neuauflage des Programms ein wichtiges Signal. Der Bedarf an barrierereduzierten Wohnungen wächst,weiterlesen

Update Datenschutz 2026

21. April 2026 Immobilien

Beim Thema Stromlieferverträge und Mieterwechsel hat die Datenschutzkonferenz eine wichtige Klärung vorgenommen. Hintergrund ist die seit dem 6. Juni 2025 geltende Vorgabe, dass ein Wechsel des Stromlieferanten nur noch für die Zukunft möglich ist. Wird der Stromvertrag vom neuen Mieter nicht rechtzeitig abgeschlossen, erfolgt die Versorgung zunächst über den Grundversorger. In diesen Fällen dürfen Vermieter oder beauftragte Verwalter die Daten des Mieters ab Wohnungsübergabe an den zuständigen Grundversorger übermitteln. Als Rechtsgrundlage nennt die Datenschutzkonferenz Art. 6 Abs. 1 S. 1weiterlesen

Bürokratie bremst Wohnungsbau

7. April 2026 Immobilien

Als Treiber dieser Entwicklung benennt die Studie nicht nur das Bevölkerungswachstum, sondern vor allem die veränderte Haushaltsstruktur. Die Zahl der Haushalte steigt weiter, insbesondere durch mehr Einpersonenhaushalte, ältere Menschen sowie differenziertere Wohnformen. Damit wächst auch der Bedarf an kleineren, barrierearmen und passgenauen Wohnungen. Gleichzeitig zeigt sich eine zunehmende Fehlverteilung im Bestand: Während viele Menschen beengt wohnen, verbleiben andere Haushalte mangels Alternativen in eigentlich zu großen Wohnungen. Der Wohnungsmarkt verliert dadurch spürbar an Beweglichkeit. Auf der Angebotsseite kann der Neubau mitweiterlesen

Deutscher Immobilienpreis 2026: Gundlach als „Verwalter des Jahres“ ausgezeichnet

7. April 2026 Immobilien

Besonders bemerkenswert ist die Auszeichnung der Gundlach Haus- und Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG in der Kategorie „Verwalter des Jahres“, für die VDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler als Ambassador und Jurymitglied zuständig ist. Damit würdigt die Jury aus unabhängigen Immobilienexperten ein Familienunternehmen, das sich von der klassischen Hausverwaltung konsequent zu einem unternehmerisch geprägten Dienstleister weiterentwickelt hat. Ausschlaggebend waren unter anderem eine datengetriebene Steuerung, innovative Zusatzertragsmodelle, eine starke Digitalisierung, hohe Effizienz und ein klarer Mehrwert für Eigentümer. In der engeren Auswahl standen mitweiterlesen

Neues Förderprogramm soll leerstehende Gewerberäume in Wohnraum verwandeln

7. April 2026 Immobilien

Das Vorhaben zielt darauf, zusätzliche Wohnraumpotenziale schneller zu aktivieren, Innenstädte zu stärken und bestehende Gebäudesubstanz besser zu nutzen. Nach Angaben der Bundesregierung soll das Programm im Sommer 2026 starten. Bereits im Herbst 2025 hatte die Bundesregierung erklärt, dass Eigentümer von Büros und anderen Nichtwohngebäuden über das Programm gezielt unterstützt werden sollen; Mietobergrenzen sind danach nicht vorgesehen.  Nach den vorab bekannt gewordenen Programmdetails können Anträge ab 1. Juli gestellt werden, allerdings nur vor Baubeginn. Vorgesehen ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss vonweiterlesen

Grunderwerbsteuer senken, Eigentumsbildung erleichtern

7. April 2026 Immobilien

Konkret werden zwei Reformschritte vorgeschlagen: Zum einen soll die Grunderwerbsteuer für Ersterwerbende bis zu einer regional differenzierten Wertgrenze vollständig entfallen oder deutlich reduziert werden. Zum anderen spricht sich das Institut für eine Portabilitätsregelung aus. Danach soll die beim Kauf einer selbstgenutzten Immobilie gezahlte Grunderwerbsteuer auf einen späteren Ersatzkauf angerechnet werden können. Hintergrund sind die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Kaufnebenkosten. Nach Einschätzung des ifs ist damit vor allem das notwendige Eigenkapital zu einer zentralen Hürde für den Eigentumserwerb geworden.weiterlesen