Immobilien

Neue Podcast-Folge: Warum der Wohnungsmarkt trotz politischer Maßnahmen kaum in Bewegung kommt

2. Juni 2026 Immobilien

Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt, obwohl die Politik mit Mietpreisbremse, Wohnungsbau-Turbo, Gebäudetyp E und Förderprogrammen immer neue Instrumente auf den Weg bringt. In der neuen Folge des VDIV-Podcast „Zur Sache! VDIV-Klartext mit Martin Kaßler“ steht deshalb die Frage im Mittelpunkt, warum sich die deutsche Immobilienwirtschaft trotz zahlreicher politischer Maßnahmen nur langsam erholt. Zu Gast ist Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Imweiterlesen

Wohnungsfertigstellungen fallen auf niedrigsten Stand seit 2012

2. Juni 2026 Immobilien

Der Wohnungsbau in Deutschland steckt weiter in der Krise. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das entspricht einem Rückgang um 18 Prozent beziehungsweise 45.400 Wohnungen gegenüber dem Vorjahr. Damit sank die Zahl der Fertigstellungen bereits zum zweiten Mal in Folge deutlich und erreichte den niedrigsten Stand seit 2012. Besonders stark betroffen waren Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Zahl fertiggestellter Einfamilienhäuser ging um 23,3 Prozent auf 41.800 zurück, bei Zweifamilienhäusern lag das Minus bei 21,4 Prozentweiterlesen

Inflation bei 2,9 Prozent: Energiepreise erhöhen Kostendruck im Bestand

20. Mai 2026 Immobilien

Die Inflation in Deutschland hat sich im April weiter beschleunigt. Die Teuerungsrate stieg auf 2,9 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Januar 2024. Bereits im März hatte sie bei 2,7 Prozent gelegen, nach 1,9 Prozent im Februar. Haupttreiber waren deutlich gestiegene Energiepreise infolge des Irankriegs. Besonders stark fiel der Preisanstieg bei Kraftstoffen und Heizöl aus. Energie verteuerte sich insgesamt um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kraftstoffe lagen um 26,2 Prozent höher, leichtes Heizöl um 55,1 Prozent. Strom, Erdgasweiterlesen

E-Auto-Förderung und Ladeinfrastruktur: WEG rücken in den Fokus

20. Mai 2026 Immobilien

Die neue Förderung für E-Autos richtet sich an private Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen. Gefördert werden Neuwagen mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026. Die Prämie kann für Kauf und Leasing beantragt werden und beträgt je nach Fahrzeugart, Einkommen und Haushaltsgröße bis zu 6.000 Euro. Unternehmen und Gewerbetreibende sind nicht förderberechtigt. Für die Immobilienverwaltung ist diese Entwicklung vor allem deshalb relevant, weil mehr geförderte E-Fahrzeuge den Bedarf an Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen erhöhen können. Wohnungseigentümergemeinschaften und Verwaltungen müssen damit Anschlusskapazitäten,weiterlesen

Gebäudemodernisierungsgesetz: VDIV fordert klare Regeln für die Praxis

19. Mai 2026 Immobilien

Der VDIV Deutschland hat zum Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes Stellung genommen und deutliche Nachbesserungen angemahnt. Die bis zum 11. Mai 2026 gesetzte Frist von lediglich vier Werktagen sei angesichts der Tragweite des Vorhabens deutlich zu kurz. Der Entwurf betrifft zentrale Fragen von Wärmeversorgung, Gebäudemodernisierung, Solarenergie, Ladeinfrastruktur, Gebäudeautomation, Energieausweisen, Nachweisen, Abrechnung und Kostenverteilung. Der Verband unterstützt das Ziel, Gebäudemodernisierung technologieoffen, rechtssicher und sozial ausgewogen auszugestalten. Zugleich weist er darauf hin, dass Immobilienverwaltungen in der Umsetzung eine zentrale Schnittstellenfunktion übernehmen: zwischen GdWE, vermietendenweiterlesen

Bundestag beschließt Digitalisierung beim Vollzug von Immobilienverträgen

19. Mai 2026 Immobilien

Der Bundestag hat am 7. Mai 2026 das Gesetz zur Digitalisierung des Vollzugs von Immobilienverträgen beschlossen. Ziel ist es, den Austausch von Dokumenten und Daten zwischen Notarinnen und Notaren, Gerichten, Verwaltungsstellen, Gutachterausschüssen und Finanzbehörden stärker zu digitalisieren. Der Vollzug von Immobilienverträgen erfolgt heute in Teilen noch papiergebunden. Gerade die Kommunikation mit Verwaltungsstellen und Behörden verursacht dadurch Medienbrüche, Verzögerungen und zusätzlichen Aufwand. Das Gesetz soll hier schrittweise Abhilfe schaffen. Für den Immobilienmarkt ist das relevant, weil jährlich mehr als eine Millionweiterlesen

Zweckentfremdung: Kurzzeitvermietung bleibt ein Compliance-Risiko

19. Mai 2026 Immobilien

Die Kurzzeitvermietung von Wohnraum über Plattformen wie Airbnb bleibt ein dynamisches Regulierungsthema. Viele Bundesländer und Kommunen setzen auf Zweckentfremdungsverbote, Registrierungsnummern, Genehmigungspflichten und Bußgelder. Die Regelungen unterscheiden sich jedoch erheblich. Hamburg verschärft die Vorgaben weiter. Nach Mitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen vom 6. Mai 2026 sollen Online-Plattformen Daten zu vermittelten Übernachtungen übermitteln. Damit sollen Vermietungstätigkeiten oberhalb der erlaubten acht Wochen pro Jahr besser erkannt werden. Zugleich soll die bisherige Bagatellgrenze entfallen. Bislang konnten bis zu 50 Prozent der eigenenweiterlesen

Immobilienpreise starten mit moderatem Plus ins Jahr 2026

19. Mai 2026 Immobilien

Die Immobilienpreise in Deutschland sind im ersten Quartal 2026 wieder gestiegen. Nach Angaben des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken legte der Immobilienpreisindex gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent zu. Wohnimmobilien verzeichneten mit 2,3 Prozent ein etwas stärkeres Plus als Büroimmobilien mit 1,9 Prozent und Einzelhandelsimmobilien mit 1,5 Prozent. Innerhalb des Wohnsegments stiegen die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen um 2,5 Prozent. Mehrfamilienhäuser verteuerten sich um 2,2 Prozent. Damit setzt sich der moderate Aufwärtstrend fort, der bereits in den Vorquartalen sichtbar war. Auchweiterlesen

Aufstockung im Bestand: Baugrund wird zum Schlüssel für neue Wohnungen

19. Mai 2026 Immobilien

Aufstockungen im Bestand gewinnen für den Wohnungsbau an Bedeutung. Sie nutzen vorhandene Grundstücke, bestehende Infrastruktur und bereits errichtete Gebäude. Damit können zusätzliche Wohnungen entstehen, ohne weitere Flächen zu versiegeln oder Bestandsgebäude vorschnell abzureißen. Gerade angesichts von Wohnraummangel, Klimaschutzanforderungen und knappen Ressourcen wird die Nachverdichtung zu einem strategischen Ansatz. Die Umsetzung ist jedoch technisch anspruchsvoll. Bestandsgebäude wurden oft nach früheren Standards errichtet, Planunterlagen sind nicht immer vollständig vorhanden. Vor einer Aufstockung müssen deshalb Baukörper, Wandstärken, Baustoffe, Tragstruktur, Fundamente und Baugrund sorgfältigweiterlesen

Gebäudereport: Wärmepumpen und Wärmeplanung gewinnen Tempo

19. Mai 2026 Immobilien

Die Wärmewende im Gebäudebestand gewinnt an Dynamik. Das erste Update zum Dena-Gebäudereport 2026 zeigt, dass Eigentümerinnen und Eigentümer stärker auf erneuerbare Wärme setzen und sich damit unabhängiger von Gas- und Ölpreisen machen. Zugleich bleibt der Gebäudesektor bei den Emissionen weiterhin über dem vorgesehenen Zielpfad. Eine Reduktion auf 65 Millionen Tonnen CO₂ bis 2030 wird als möglich beschrieben, setzt aber weitere Fortschritte bei Heizungstausch, Effizienz und Sanierung voraus. Besonders deutlich ist die Entwicklung im Heizungsmarkt. Im Jahr 2025 entfielen 48 Prozentweiterlesen