Immobilien

Wohnungsbau: Erste Erholungssignale, aber Neubau bleibt unter Druck

17. März 2026 Immobilien

Gestützt wird die leichte Belebung vor allem durch verbesserte Finanzierungsbedingungen. Ein stabileres Zinsumfeld, weitgehend konstante Baupreise und zusätzliche öffentliche Mittel, unter anderem aus dem Sondervermögen für Infrastruktur, stärken die Investitionsbereitschaft. Auch bei den Wohnungsbaukrediten ist wieder Bewegung erkennbar. Dennoch fließt ein erheblicher Teil des Kapitals weiterhin eher in Bestandsimmobilien als in dringend benötigte Neubauprojekte. Gerade darin sehen Fachleute von Banken, Bauindustrie und aus dem Baugewerbe ein zentrales Problem. Denn trotz erster Aufhellungen reicht die Dynamik nicht aus, um den Wohnraummangelweiterlesen

Neue Grundsicherung: Jobcenter können früher auf niedrigere Wohnkosten drängen

17. März 2026 Immobilien

Für den Wohnungsmarkt besonders relevant ist die Neuregelung der Karenzzeit. Künftig sollen Unterkunftskosten auch im ersten Bezugsjahr nicht mehr unbegrenzt anerkannt werden. Nach dem Gesetzentwurf werden Aufwendungen, die über dem Anderthalbfachen der örtlichen Angemessenheitsgrenze liegen, auch in der Karenzzeit nicht mehr als Bedarf berücksichtigt. Zugleich greift die Pflicht zur Kostensenkung früher: Die Angemessenheit der Unterkunft wird nicht erst nach zwölf Monaten, sondern von Beginn an schärfer geprüft. Für Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sieht der beschlossene Kompromiss allerdings Ausnahmen vor.  Zusätzlich wirdweiterlesen

KI-Verordnung: Bundesregierung legt nationales Umsetzungsgesetz vor

17. März 2026 Immobilien

Eine zentrale Rolle soll dabei die Bundesnetzagentur übernehmen. Sie soll künftig als Marktüberwachungsbehörde für die Einhaltung der KI-Verordnung zuständig sein, soweit keine anderen Fachbehörden verantwortlich sind. Zudem ist bei ihr ein Koordinierungs- und Kompetenzzentrum vorgesehen, das die Zusammenarbeit der zuständigen Stellen bündeln, Fachwissen aufbauen und als Schnittstelle zu europäischen Institutionen fungieren soll. Darüber hinaus soll eine unabhängige KI-Marktüberwachungskammer eingerichtet werden, die bestimmte Hochrisiko-KI-Systeme überwacht. Vorgesehen ist außerdem, die Bundesnetzagentur als zentrale Anlauf- und Beschwerdestelle auszugestalten. Bürgerinnen und Bürger sollen dortweiterlesen

Stromspar-Check soll ab 2027 deutlich ausgeweitet werden

17. März 2026 Immobilien

Der Stromspar-Check richtet sich seit vielen Jahren an Haushalte mit niedrigen Einkommen. Speziell geschulte Stromsparhelferinnen und Stromsparhelfer beraten direkt vor Ort, geben alltagstaugliche Hinweise zum Energiesparen und statten die Haushalte mit einfachen, aber wirksamen Effizienzlösungen aus. Bundesweit wurden bislang an rund 115 Standorten knapp 500.000 Haushalte beraten. Nach Angaben zum Programm sparen diese im Durchschnitt rund 300 Euro pro Jahr. Insgesamt wurden auf diese Weise bereits rund 1 Million Tonnen CO2 vermieden. Die Bundesregierung will die Förderung über den Klima-weiterlesen

Ifo-Institut warnt vor weiterer Verschärfung der Mietpreisbremse

17. März 2026 Immobilien

Nach Analysen des Instituts liegen die Mieten für Neubauten deutlich über den Bestandsmieten, bundesweit um rund 30 Prozent, in attraktiven Großstädten teils um nahezu 50 Prozent. Das erschwere Umzüge und mindere die Mobilität auf dem Wohnungsmarkt. Besonders betroffen seien junge Wohnungssuchende, während ältere Menschen häufiger in zu großen Wohnungen verbleiben. Auch mit Blick auf möblierte und befristete Mietverhältnisse verweisen aktuelle Untersuchungen auf Ausweichbewegungen infolge bestehender Regulierung. In großen Städten mit Mietpreisbremse ist der Anteil solcher Angebote in den vergangenen Jahrenweiterlesen

GMG-Eckpunkte: Kritik an geplanter Neuausrichtung des Gebäudeenergiegesetzes

17. März 2026 Immobilien

Ausgangspunkt der Einwände ist die vorgesehene Aussetzung strengerer Verpflichtungen im Gebäudebestand bis 2029. Während nach bisherigem Recht deutlich ambitioniertere Anforderungen an den Einsatz erneuerbarer Energien vorgesehen waren, soll das neue Modell zunächst mit Grüngasanteilen arbeiten. Kritiker sprechen deshalb von einem deutlichen Rückschritt gegenüber dem bisherigen Regelungsniveau. Aus ihrer Sicht wird die Wärmewende damit nicht beschleunigt, sondern aufgeschoben. Das sei nicht nur klimapolitisch problematisch, sondern könne auch verfassungsrechtlich relevant sein, weil der Staat aus dem Grundgesetz heraus zu wirksamem Klimaschutz verpflichtetweiterlesen

Mietrechtsreform: Branche warnt vor weniger Angebot und neuen Belastungen

17. März 2026 Immobilien

Im Mittelpunkt der Kritik steht die Einschätzung, dass der Wohnungsmarkt vor allem unter einem strukturellen Angebotsdefizit leidet. Aus Sicht vieler Marktteilnehmer entstehen hohe Mieten nicht in erster Linie durch fehlende Regulierung, sondern durch zu wenig neu geschaffenen Wohnraum, langwierige Verfahren, hohe Baukosten, steigende Anforderungen und ein insgesamt investitionshemmendes Umfeld. Werden Vermietung und Investitionen durch zusätzliche Vorgaben weiter erschwert, könnte dies insbesondere private Eigentümerinnen und Eigentümer davon abhalten, Wohnraum anzubieten oder neuen Wohnraum zu schaffen. Problematisch ist, dass sich die politischeweiterlesen

Kundenanlagen: Verbände drängen auf dauerhafte europäische Lösung

17. März 2026 Immobilien

Besonders kritisch wird bewertet, dass für neue Kundenanlagen keine vergleichbare Absicherung geschaffen wurde. Nach Darstellung der Allianz werden dadurch neue dezentrale Energieprojekte vielfach ausgebremst, gestoppt oder mit aufwendigen Einzelfallprüfungen durch Netzbetreiber belastet. Damit bleibe die Rechtsunsicherheit für neue Vorhaben bestehen, obwohl gerade diese Projekte für eine dezentrale und praxistaugliche Energiewende von erheblicher Bedeutung seien. Die Verbände warnen deshalb davor, die befristete Atempause für Bestandsanlagen als ausreichende Lösung zu verstehen. Aus ihrer Sicht muss die politische Arbeit nun darauf gerichtet werden,weiterlesen

14. Branchenbarometer gestartet – Jetzt an der größten Umfrage der Verwalterbranche teilnehmen!

17. März 2026 Immobilien

Mit gestrafftem Konzept und einem aktualisierten Fragebogen liegt der Fokus auf marktüblichen Vergütungssätzen, betrieblicher Kalkulation und strategischen Weichenstellungen. Die Umfrage erhebt gezielt Daten zu Mitarbeitervergütung, Verwalterentgelten und Umsatzpotenzialen, um fundierte Vergleichswerte und strategische Entscheidungsgrundlagen bereitzustellen. „Das Branchenbarometer ist das wichtigste Instrument, um unsere Branche mit belastbaren Zahlen zu unterstützen. Ich freue mich über jede Teilnahme – sie hilft uns allen, besser zu werden“, erklärt Martin Kaßler, Geschäftsführer des VDIV Deutschland. Alle Teilnehmenden, die den Fragebogen vollständig ausfüllen, erhalten sofortigen Zugangweiterlesen

Intensiv, innovativ und familiär: Forum Zukunft 2026 setzt starke Impulse für die Branche

17. März 2026 Immobilien

Bei bestem Frühlingswetter hatte der VDIV Deutschland am 4. und 5. März 2026 nach Weimar eingeladen. Das zweitägige Forum bestätigte einmal mehr seinen Anspruch als Zukunftswerkstatt der Branche. Fachvorträge und interaktiv gestaltete Podiumsdiskussionen unter Einbeziehung des Publikums boten Raum für Einordnung, Erfahrungsaustausch und neue Perspektiven auf zentrale Entwicklungen der Immobilienverwaltung. Zum Auftakt rückte die wirtschaftliche Lage der Branche in den Fokus. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln ordnete die aktuellen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft ein.weiterlesen