Immobilien

Was steht zu Bauen und Wohnen im Berliner Koalitionsvertrag?

17. April 2023 Immobilien

Die Koalitionspartner vereinbarten ein Neubauziel von 20.000 Wohnungen im Jahr, davon bis zu 5.000 Sozialwohnungen. Dabei soll Nachverdichtung Vorrang haben. Ein „Schneller-Bauen-Gesetz“ soll unter anderem verkürzte Fristen und schnellere Verfahren regeln und damit den Wohnungsbau entbürokratisieren und beschleunigen. Den Mieterschutz will die neue Landesregierung mit einer Stärkung des Zweckentfremdungsverbots und möglichst schnell mit einem neuen qualifizierten Mietspiegel verbessern. Eine noch einzurichtende Prüfstelle soll die Einhaltung der Mietpreisbremse überwachen. Über eine Bundesratsinitiative soll ein Gewerbemietspiegel geprüft werden. CDU und SPD bekennenweiterlesen

Hessen startet digitales Potenzialkataster

17. April 2023 Immobilien

In der kostenlosen Web-Anwendung sind Planungs- und Geoinformationen in Form digitaler Karten hinterlegt. Die 422 hessischen Städte und Kommunen können Luftbilder, topographische Karten, Liegenschaftskarten, Flächennutzungs- und Bebauungspläne einbinden. Mit dem Planungstool können Kommunen Baulücken, Brachflächen, Flächen mit hohem Entwicklungspotenzial und Gebäudeleerstände direkt erfassen und so mögliches Bauland mobilisieren. Nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministeriums entstehen den Kommunen keine Kosten für Betrieb, Updates und Systempflege des Tools. Mehr News vom VDIV und zur Immobilienverwaltung unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/ Der Beitrag Hessen startet digitales Potenzialkatasterweiterlesen

Bundesrat dringt auf Elementarschaden-Pflichtversicherung

17. April 2023 Immobilien

Ein „Warten auf bessere Zeiten – oder auf das nächste Großschadenereignis“ sei keine Option, so der Bundesratsbeschluss. Die Länderkammer verweist auf die Extremwetterereignisse der letzten Monate und Jahre sowie darauf, dass nach Einschätzung der Justizminister der Länder der Einführung einer bundesweiten Elementarschaden-Pflichtversicherung keine grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken entgegenstehen. Sie fordern die Bundesregierung auf, bei der Ausgestaltung den finanziellen Aufwand für private Haushalte in zumutbaren Grenzen zu halten und zugleich den Schutz vor existenzbedrohenden Belastungen im Schadensfall sicherzustellen. Bislang sind bundesweit wenigerweiterlesen

Strompreisbremse: Entlastungen für Wärmepumpennutzer

17. April 2023 Immobilien

Für Netzentnahmestellen, die weniger als 30.000 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, wird der Referenzpreis für Heizstrom und für Niedertarife (Nachtstromtarife) von 40 auf 28 Cent je Kilowattstunde einschließlich Netzentgelten, Messstellentgelten und staatlich veranlassten Preisbestandteilen sowie Umsatzsteuer gesenkt. Zur Begründung verwies das Bundeswirtschaftsministerium darauf, dass der einheitliche Referenzpreis von 40 Cent pro Kilowattstunde dazu führt, dass Privathaushalte, die eine elektrisch betriebene Heizung nutzen, durch die Preisbremse mitunter gar nicht oder nur sehr geringfügig entlastet werden. Zwar könne Heizstrom in der Regel zuweiterlesen

Investitionsbereitschaft in Kauf und Sanierung hat sich halbiert

17. April 2023 Immobilien

In 2012 hatten noch 12 Prozent angegeben, Immobilieneigentum erwerben zu wollen. Auch die Bereitschaft zu modernisieren ist deutlich geringer als damals: 14 Prozent der Befragten planen Verbesserungen der Energieeffizienz (2012: 28 Prozent), 18 Prozent wollen Komfort und Ausstattung optimieren (2012: 37 Prozent). Bezüglich der Finanzierung ergab die Umfrage: 41 Prozent der Immobilienkäufer brauchen Geld von der Bank, aber nur 19 Prozent von ihnen haben Förderungen im Fokus. Jeder zweite Bauherr (48 Prozent) will den Bedarf an Fremdmitteln durch Eigenleistungen senken.weiterlesen

Großer Kostenunterschied für Wallboxen im Mehrfamilienhaus

17. April 2023 Immobilien

Für die Untersuchung hatte der ADAC ein Muster-Mehrfamilienhaus aus statistischen Mittelwerten definiert – ein Gebäude aus dem Jahr 1999 mit 13 Wohneinheiten und ebenso vielen Stellplätzen in einer Tiefgarage. Für dieses Musterhaus wurden von gut 70 Ladeinfrastrukturanbietern, Installationsbetrieben und Energieversorgern Angebote für zwei Ladeinfrastrukturszenarien angefordert. In einem Szenario sollte eine einzige Wallbox installiert werden. Im zweiten sollte die gesamte Tiefgarage E-mobilitätsbereit gemacht und zunächst mit drei Wallboxen ausgestattet werden. Auf die Online-Angebotsabfrage im Zeitraum September bis November 2022 reagierten nurweiterlesen

Nachbesserungsbedarf: Referentenentwurf zum GEG liegt vor

17. April 2023 Immobilien

Aus Sicht des VDIV ist höchst fragwürdig, ob die gewünschte Kosten- und Energieeinsparung sowie CO2-Neutralität im Gebäudebestand allein mit dem Austausch einer Heizungsanlage – auf den der Gesetzentwurf primär abzielt – erreichbar ist. Insbesondere bei Wohngebäuden muss der Gesamtzustand des Hauses betrachtet werden. Der VDIV Deutschland schätzt den Erfüllungsaufwand für die vorgesehenen gesetzlichen Neuregelungen bzw. Änderungen erheblich höher ein als im Entwurf angegeben. Das gefährdet die erforderliche Balance des Zumut- und Machbaren. Auch im Detail gibt es häufiger Anlass zuweiterlesen

GEG-Novelle: Abgestimmter Referentenentwurf zum GEG in der Verbändeanhörung

3. April 2023 Immobilien

Auf einen Kompromiss zu den Regeln für 65 Prozent Erneuerbare im Heizungskeller hat sich die Regierung am Freitag nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses geeinigt. Abweichend von der im Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) entworfenen Gesetzesnovelle (wir haben berichtet) sieht der jetzt veröffentlichte Entwurf des BMWK und BMWSB folgende Regelungen vor: Von dem geplanten erweiterten Betriebsverbot für fossil betriebene Niedertemperatur- und Brennwertkessel ab einem Alter von 30 Jahren sollen Ein- und Zweifamilienhäuser ausgenommen sein, wenn sie seit 2002 selbst genutzt wurden. Im Falle eines Eigentümerwechselsweiterlesen

Energetische Sanierung umsetzen? Für WEG finanziell nicht machbar

3. April 2023 Immobilien

Neben dem überwältigenden Anteil derer, die WEG nicht in der Lage sehen, umfassende energetische Sanierungen vorzunehmen (96 Prozent), schätzen 87 Prozent der Verwaltungen zudem, dass die Erhaltungsrücklagen nicht ausreichen. 88 Prozent der befragten Immobilienverwaltungen wollen den Gemeinschaften daher eine Erhöhung der Erhaltungsrücklagenzahlungen vorschlagen. Im Durchschnitt soll die Erhöhung bei rund 59 Prozent liegen. Weit über 90 Prozent gehen allerdings davon aus, dass die Eigentümer nicht in der Lage sein werden, deutlich höhere Rücklagen zu leisten oder sogenannte Sonderumlagen zahlen zu können.weiterlesen

Kommt die Abwrackprämie für alte Heizsysteme?

3. April 2023 Immobilien

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hatte den Vorschlag gegenüber dem Spiegel geäußert und anschließend mehrfach bekräftigt. Das Bauministerium signalisierte Offenheit. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hingegen hatte sich wiederholt für eine einkommensabhängige Förderung ausgesprochen. Im Abschlusspapier des Koalitionsausschusses vom 28. März 2023 mit dem Titel „Modernisierungspaket für Klimaschutz und Planungsbeschleunigung“ ist von einer Abwrackprämie keine Rede. Dort wird lediglich das Ziel, dass ab 1. Januar 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werdenweiterlesen