Immobilien

Bundeskabinett billigt Entwurf zum Haushalt 2024

17. Juli 2023 Immobilien

Die Ausgaben liegen damit niedriger als in 2022 (481,3 Milliarden Euro) jedoch im laufenden Jahr (geplant: 476,3 Milliarden Euro), rund 25 Prozent über dem Vorkrisenniveau in 2019. Auch das Investitionsvolumen soll 2024 mit 54,2 Milliarden Euro gegenüber 2019 (38,1 Milliarden Euro) deutlich erhöht werden. Um die Schuldenbremse einzuhalten, müssen alle Ressorts – mit Ausnahme des Verteidigungsministeriums – sparen, insgesamt 3,5 Milliarden Euro pro Jahr. Im Einzelplan 25 ist für das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im kommenden Jahr einweiterlesen

Förder-Bonus sorgt für Anstieg von seriellen Sanierungen

3. Juli 2023 Immobilien

Nach Angaben der dena hatten serielle Sanierungen allein im April bei den von der KfW geförderten Effizienzhaus 55 und 40-Modernisierungen einen Anteil von 16 Prozent. Vor Einführung des 15-prozentigen Bonus in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) lag der Anteil unter zwei Prozent. Serielle Sanierungen zeichnen sich durch einen hohen Digitalisierungsgrad im Aufmaß und bei der Planung sowie durch umfangreiche industrielle Vorfertigung aus. Die Gebäude werden mit Hilfe von modular vorproduzierten Elementen – z.B. Dämmelemente oder Teile der Anlagentechnik –weiterlesen

Nachhaltige Immobilien lassen sich besser verkaufen und vermieten

3. Juli 2023 Immobilien

Immowelt hat die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern seit 2020 mit Blick auf die Heizungsart ausgewertet. Danach kostet eine Wohnung mit Wärmepumpe im Mittel bis zu 17 Prozent mehr als eine vergleichbare mit Öl beheizte Immobilie. Bei Häusern beträgt die Preisdifferenz 13 Prozent. Laut Immowelt fällt die Differenz bei Häusern vor allem deshalb prozentual geringer aus, weil diese tendenziell höhere Preise erzielen als Wohnungen, so dass der Preisaufschlag für die Wärmepumpe einen geringerenweiterlesen

Studie belegt hohe Bereitschaft zur energetischen Sanierung

3. Juli 2023 Immobilien

Ganz oben auf der Liste der geplanten Maßnahmen steht die Installation einer PV-Anlage (45,9 Prozent). Eine Solarthermieanlage wollen 31,7 Prozent der Befragten einbauen. Ähnlich viele Eigentümer (31,2 Prozent) planen kleinere Optimierungen wie den Einbau einer neuen Umwälzpumpe. Bei jungen Eigentümern bis zu 34 Jahre ist die Zustimmung zu den drei genannten Maßnahmen überdurchschnittlich hoch. Den Heizungstausch hingegen wollen 25,6 Prozent der Eigentümer angehen. Die Gruppe der über 65-Jährigen ist dabei überdurchschnittlich hoch vertreten (28,4 Prozent). Den Fenstertausch planen 16,0 Prozent,weiterlesen

Holzbauquote soll steigen

3. Juli 2023 Immobilien

Nach Angaben des Bundesbauministeriums erreicht der Holzbau im Ein- und Zweifamilienhausbereich deutschlandweit bereits eine Quote von 26 Prozent, im mehrgeschossigen Wohnungsbau jedoch unter fünf Prozent. Das zu ändern, ist eines der Ziele der Holzbauinitiative. Bundesbauministerin Klara Geywitz verwies bei der Vorstellung der Strategie auf die Bedeutung von seriellem und modularem Bauen. Dank standardisierter Vorfertigung lassen sich kürzere Produktions- und Bauzeiten erzielen, sodass schneller bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann: „Holz eignet sich hier besonders gut. Es ist leicht, vielfältig einsetzbar, langlebigweiterlesen

Für Haushalte mit variablen Stromtarifen gilt eine neue Preisbremse

3. Juli 2023 Immobilien

Bislang sieht die Strompreisbremse vor, dass Haushalte und kleinere Unternehmen mit einem Verbrauch von bis zu 30.000 Kilowattstunden im Jahr 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs zu einem garantierten Bruttopreis (Referenzpreis) von 40 Cent pro Kilowattstunde erhalten. Für die übrigen 20 Prozent zahlen Kunden den Vertragspreis. Bei Privathaushalten, die eine Wärmepumpe oder etwa eine Nachtspeicherheizung betreiben, führe die Regelung aber teils zu keinen oder nur sehr geringen Entlastungen, so das Bundeswirtschaftsministerium. Zwar könne Heizstrom in der Regel zu deutlich niedrigeren Preisenweiterlesen

Energieberatungsförderung muss ab sofort vom Eigentümer beantragt werden

3. Juli 2023 Immobilien

Eigentümergemeinschaften, die eine Energieberatung in Anspruch nehmen und dafür Fördermittel des Bundes nutzen möchten, müssen den Antrag nun selbst beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen. Sie erhalten dann den Zuwendungsbescheid und den Förderzuschuss. Eigentümer haben auch die Möglichkeit, sich im Förderverfahren durch Bevollmächtigte, beispielsweise einen Energieberater, vertreten lassen. Bislang war das gesamte Förderverfahren über den Energieberater abgewickelt worden. Er war verpflichtet, den Förderanteil in seiner Rechnung zu berücksichtigen. Die Energieberatung wurde aufgrund der langen Bearbeitungszeiten bei der BAFAweiterlesen

Wie zufrieden und produktiv sind Bürobeschäftigte im Home Office?

3. Juli 2023 Immobilien

Dabei gab die Mehrzahl der Befragten an, im Homeoffice zeitlich mehr (65 Prozent), qualitativ besser (62 Prozent) und mengenmäßig mehr (53 Prozent) zu arbeiten. Außerdem fühlen sich die Beschäftigten stärker motiviert (50 Prozent). Alles in allem sind die Beschäftigen im Homeoffice zufrieden (81 Prozent). Im Unternehmensbüro gilt das nur für 57 Prozent der Umfrageteilnehmenden. Gegenstand der Befragung waren auch Bürokonzepte, Betriebsvereinbarungen, die Ausstattung des Arbeitsplatzes und psychosoziale Aspekte. 1.136 Bürokräfte, die regelmäßig am Computer arbeiten, hatten die Wissenschaftler des Fachgebietsweiterlesen

Neue Trinkwasserverordnung: Bleileitungen ab 2026 obsolet

3. Juli 2023 Immobilien

Das Schwermetall Blei kann auch in sehr niedrigen Aufnahmemengen die Gesundheit des Menschen gefährden und beispielsweise das Hormon- oder Zentralnervensystem schädigen. Deshalb wurde der Grenzwert für Blei im Trinkwasser in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach verringert. Seit 1. Dezember 2013 dürfen laut TrinkwV 0,010 Milligramm pro Liter nicht überschritten werden. Doch dieser Wert kann von Trinkwasser, das durch Bleirohre fließt, in der Regel nicht eingehalten werden. Betreiber von Trinkwasseranlagen müssen deshalb gemäß der neuen Verordnung bis zum 12. Januar 2026 Trinkwasserleitungenweiterlesen

Neufassung des Klimaschutzgesetzes bezieht sektorübergreifende Bilanz stärker mit ein

3. Juli 2023 Immobilien

An den zentralen Zielen ändert sich mit der Neufassung des Klimaschutzgesetzes nichts: Im Vergleich zu 1990 sollen die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 und bis 2040 um mindestens 88 Prozent gemindert werden. Bis 2045 soll Deutschland treibhausgasneutral werden. Im Mittelpunkt steht dabei künftig, ob die Emissionen insgesamt reduziert werden – unabhängig davon, in welchem Bereich sie entstehen. Die Bundesregierung will mit dieser Herangehensweise die Gesamtverantwortung stärken und mehr Flexibilität zwischen den Sektoren ermöglichen. Fortschritte in einem Sektor können soweiterlesen