Immobilien

Haushalt 2024 steht – mit neuem Förderprogramm für bezahlbaren Wohnraum

6. Februar 2024 Immobilien

Im Vergleich zum Regierungsentwurf wurden damit im Haushalt des Bauministeriums Kürzungen von 230 Millionen Euro vorgenommen. Diese gingen vor allem zu Lasten des Wohngeldes, das jedoch mit 2,15 Milliarden Euro (Regierungsentwurf: 2,42 Milliarden Euro) weiterhin der größte Einzelposten im BMWSB-Etat ist. Für die Prämien nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz stehen 200 Millionen Euro (Regierungsentwurf: 170 Millionen Euro) zur Verfügung, für das Baukindergeld 719,47 Millionen Euro (Regierungsentwurf: 749,47 Millionen Euro). Es gibt in 2024 im Bauressort jedoch auch Geld für neue Projekte. Unterweiterlesen

Studie sieht Missverhältnis zwischen Subjekt- und Objektförderung bei Sozialwohnungen

6. Februar 2024 Immobilien

Die Wissenschaftler haben neben der Entwicklung des Wohnungsbestandes und der Mietkosten das Verhältnis von Ausgaben für die Subjektförderung (Wohngeld und anderen Zuschüssen zu Wohnkosten) zu den Ausgaben für die Objektförderung (Aufwand für sozialen Wohnungsbau) untersucht. Ihr Fazit: „Deutlich wird das gegenwärtige Missverhältnis bei den eingesetzten Mitteln. Die reinen Unterkunftskosten (Job-Center, Grundsicherung, Asylbewerberleistungen, HLU) dürften im Jahr 2023 bei über 15 Mrd. Euro liegen. Zusammen mit den bei 5 bis 6 Mrd. Euro erwarteten Wohngeldzahlungen erreichte die Subjektförderung beim Wohnen erstmalsweiterlesen

Stopp für Förderprogramme aufgehoben

6. Februar 2024 Immobilien

Die Förderung der Energieberatung beträgt weiterhin 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 1.300 Euro bei Ein- oder Zweifamilienhäusern und 1.700 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Für die Vorstellung der Beratungsergebnisse in einer Eigentümerversammlung gibt es einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Auch die Mittel unter anderem für die serielle Sanierung, die Bundesförderung Wärmenetze und das Aufbauprogramm Wärmepumpe sind wieder freigegeben. Sang- und klanglos abgeräumt hat die Koalition hingegen den kostenfreien Sanierungsfahrplan für Wohnungseigentümergemeinschaften, der ursprünglich im Koalitionsvertragweiterlesen

Fallende Kaufpreise, steigende Baukosten

16. Januar 2024 Immobilien

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser fielen in allen Regionen stärker als die Preise für Eigentumswohnungen. In den dünn besiedelten ländlichen Kreisen etwa waren Ein- und Zweifamilienhäuser 12,4 Prozent günstiger als im Vorjahresquartal, in den Top-7 Metropolen 12,7 Prozent. Bei Eigentumswohnungen belief sich der Preisrückgang in ländlichen Regionen auf 5,6 Prozent. In den Metropolen fiel er mit 9,1 Prozent deutlich größer aus. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 betrug der durchschnittliche Rückgang der Kaufpreise für alle Gebäudearten 1,4 Prozent. Unterdessenweiterlesen

Bundesregierung plant Handlungsinitiative Leerstandaktivierung

16. Januar 2024 Immobilien

Die Partner im Bündnis bezahlbarer Wohnraum hatten ein Maßnahmenpaket vereinbart, das eine „Strategie zur Aktivierung des Leerstands durch Steigerung der Attraktivität von vor allem strukturschwachen Regionen (zum Beispiel durch eine verbesserte infrastrukturelle und verkehrliche Anbindung)“ vorsieht, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Mit der Aktivierung von leerstehenden Immobilien sollen bezahlbarer Wohnraum geschaffen, die Herstellung von gleichwertigen Lebensverhältnissen unterstützt, Ressourcen und Energie gespart und damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Ziel der Handlungsstrategie ist, vor allem in strukturschwachen beziehungsweiseweiterlesen

Düstere Prognosen für den Wohnungsbau in 2024

16. Januar 2024 Immobilien

Die ifo-Wissenschaftler gehen davon aus, dass in 2023 insgesamt 270.000 Wohnungen fertig gestellt wurden. Die Prognose für 2024 bedeutet also erneut einen Rückgang um weitere 45.000 Wohneinheiten. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) rechnet für 2024 bei den aktuellen Investitionsbedingungen mit der Fertigstellung von 235.000 Wohnungen im eben begonnenen Jahr. Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin schätzt ein, dass sich die Lage im Wohnungsbau in diesem Jahr weiter verschlechtern wird. Zwar habe das nominale Wohnungsbauvolumen in 2023 wohlweiterlesen

CO2-Ausstoß drastisch reduziert- durch kurzfristige Effekte

16. Januar 2024 Immobilien

Allein 44 Millionen Tonnen CO2 konnten durch die drastische Reduzierung der Kohleverstromung eingespart werden, so Agora. Diese wurde durch einen deutlichen Rückgang der Stromnachfrage, vermehrte Stromimporte aus Nachbarländern, gesunkene Stromexporte und eine leicht gestiegene Ökostromerzeugung ermöglicht. Die Produktionsverringerungen in energieintensiven Unternehmen seien vor allem krisen- und konjunkturbedingt gewesen. Etwa die Hälfte der Emissionsminderungen geht Agora zufolge damit auf kurzfristige Effekte zurück. Nur bei rund 15 Prozent des CO2-Rückgangs handelt es sich um langfristige Einsparungen. Nachholbedarf gibt es nach wie vorweiterlesen

Einnahmen aus Emissionshandel auf Rekordhoch, Forderungen nach Klimageld

16. Januar 2024 Immobilien

Die Einnahmen stiegen um 40 Prozent auf einen neuen Höchstwert (2022: 13 Milliarden Euro). Maßgeblicher Treiber für das Wachstum der Gesamterlöse aus der CO2-Bepreisung war das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) für Wärme und Verkehr, so die Analyse des UBA. Im nEHS stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent auf rund 10,7 Milliarden Euro (2022: 6,4 Milliarden Euro). Hauptursache dafür war nach Einschätzung des UBA der Nachholbedarf von Unternehmen, die den Erwerb von Zertifikaten auf 2023 verschoben hatten. „Entscheidendweiterlesen

Studie IW: So könnte Politik die Preise für Neubauwohnungen reduzieren

16. Januar 2024 Immobilien

Ähnlich dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) und dem VDIV Deutschland in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten (wir haben berichtet) sehen die Wissenschaftler des IW in der Grunderwerbsteuer einen wichtigen Hebel. Sie belaste beim Bau einer Immobilie alle Beteiligten, Projektentwickler wie Käufer – beim Weiterverkauf sogar gleich mehrfach. Das treibe die Nebenkosten und damit Kauf- und Mietpreise, so Michael Voigtländer. „Neubauten könnten wie in den Niederlanden oder in Belgien von der Steuer ausgenommen sein.“ Dies sei sowohl mit EU-Recht vereinbar als auchweiterlesen

Heizungstausch kann beauftragt werden – Förderrechtlinie in Kraft

16. Januar 2024 Immobilien

Die Richtlinie für die Bundesförderung effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) wurde gerade noch rechtzeitig am 29. Dezember 2023 im Bundesanzeigerveröffentlicht. Danach sind folgende Wärmeerzeuger förderfähig: Solarthermie, Biomasseheizung, elektrische Wärmepumpe, Brennstoffzellenheizung, wasserstofffähige Heizung (Investitionsmehrkosten), innovative Heizungstechnik, Errichtung/Umbau/Erweiterung Gebäudenetz, Anschluss an ein Gebäudenetz und Anschluss an ein Wärmenetz aber  auch provisorisch eingesetzte Technik nach einem Heizungsdefekt. Die Förderung wird weiterhin vor allem als Zuschuss zu den Investitionskosten bewilligt. Für alle genannten Wärmeerzeuger können alle Investoren (z. B. Eigentümer, Eigentümergemeinschaften, Contractoren) eine einheitlicheweiterlesen