Anhebung des Kapitalpuffers für Wohnimmobilienkredite sowie Einführung eines sektoralen Systemrisikopuffers
Mit dem sektoralen Systemrisikopuffer sollen die Banken zwei Prozent der Wohnimmobilienfinanzierung aus ihrem Eigenkapital zurücklegen. Momentan liegt diese Quote bei 0 Prozent. Dies hat zur Folge, dass Wohnimmobilienfinanzierungen zusätzlich zu den ohnehin steigenden Zinsen tendenziell teurer werden. Mit der gleichzeitigen Anhebung des antizyklischen Kapitalpuffers von 0 auf 0,75 Prozent werden sich Wohnimmobilienfinanzierungen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich insgesamt verteuern. Ziel dieser Präventivmaßnahmen soll es sein, die Finanzstabilität des deutschen Bankensystems sicherzustellen. Die Kreditinstitute müssen die zusätzlichen Kapitalanforderungenweiterlesen
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