Auffällig ist vor allem die Entwicklung im Umland: Rund um die sieben größten Städte stiegen die Mieten mit 4,2 Prozent noch stärker als in den Kernstädten. Der Trend ist eindeutig: Hohe Preise in den Metropolen treiben Wohnungssuchende ins Umland – und sorgen dort für zusätzlichen Preisdruck.
Im Gegensatz dazu entwickeln sich die Kaufpreise deutlich verhaltener. Eigentumswohnungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 2,5 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser lediglich um 0,7 Prozent. Quartalsweise stagnieren die Preise weitgehend.
Ein struktureller Preistreiber gewinnt dabei weiter an Bedeutung: die Energieeffizienz. Seit dem Energiepreisschock 2022 achten Käufer verstärkt auf den Energieverbrauch von Gebäuden. Dieser Effekt verfestigt sich zunehmend und wirkt dauerhaft preisbildend. Der aktuelle geopolitische Kontext, insbesondere der Iran-Krieg, unterstreicht die Relevanz zusätzlich, auch wenn die unmittelbaren Auswirkungen bislang moderater ausfallen als in der Vergangenheit.
Den aktuellen IW-Wohnindex können Sie hier abrufen: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/pekka-sagner-michael-voigtlaender-iw-wohnindex-im-umland-der-metropolen-wird-es-teurer.html
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